Wie kläre ich mein Kind richtig auf?

Eines der schwierigsten Themen bei der Erziehung von Kindern ist mit Sicherheit die Aufklärung. Das ist ein Kapitel, dass Eltern möglichst lange vor sich her schieben.

Das liegt zum einen daran, dass sie sich unsicher sind, wann das Kind überhaupt das richtige Alter dafür hat und zum anderen ist da immer ein gewisses Schamgefühl und eine große Verkrampftheit. Die Zeiten haben sich verändert, Kinder sind heute viel früher reif, demnach muss man mit der Aufklärung auch nicht mehr bis zum Teenageralter warten.

Kinder beginnen Fragen zu stellen

Kinder haben viele Fragen zu allen möglichen Themen, irgendwann werden auch die ersten zum Thema Sexualität auftauchen. Wann dies der Fall ist, kann ganz unterschiedlich sein, denn es hängt von der jeweiligen Reife und den individuellen Lebensumständen der Familie ab.

Steht in der Familie zum Beispiel die Geburt eines Geschwisterchens an, dann wollen manchmal sogar schon Zweijährige wissen, wo dieses überhaupt her kommt. Solche Fragen sollten Eltern niemals einfach ignorieren, die Frage ist nur, wie man sie altersgerecht beantwortet.

Es gibt im Bereich der Aufklärung eine wichtige Regel, die Antworten sollten umso kürzer ausfallen, je jünger das Kind ist. Kleinkindern muss man noch keine kompletten Erklärungen liefern.

Ratgeber Kindergeburtstag: Einladungskarten

Die perfekten Einladungskarten

Der Geburtstag des Kindes ist immer mit Freude und viel Spaß verbunden. Damit diese Vorfreude anhält, kann man bereits vor der Geburtstagsparty sorgen. Die passenden Einladungskarten sorgen für möglichst hohen Zuspruch der eingeladenen Kinder. Im Web bietet sich eine breite Palette von Einladungskarten an, die mit bunten Ballons und fröhlichen Farben ausgestattet sind. Gerade selbstgestaltete Einladungskarten sind eine individuelle und inspirierende Art die Gäste zum Kindergeburtstag einzuladen und lassen die Geburtstagsparty somit zu einem besonderen Erlebnis werden. Für eine besondere Note kann das Geburtstagskind auch selbst Hand an die Gestaltung der Karten anlegen.

Die Kleinsten können ihre Kreativität unter Beweis stellen und gemeinsam mit den Eltern tolle Karten aus dem Online-Shop auswählen und nach ihren Wünschen personalisieren. Die Einladungskarten sollten ein Unikat werden und den Gästen zeigen, dass man sich Mühe bei der Auswahl gegeben hat.

Die Hauptseite der Einladungskarte kann mit einem Foto und dem Namen des Kindes verziert werden. Diese ist sehr wichtig und sollte ein „Hingucker“ für Jedermann sein. Je kreativer man ist, desto schöner wird die Einladungskarte später aussehen. Die Kinder können sich auf den Einladungskarten ruhig „austoben“ und sie nach ihrem Wunsch gestalten.

Darauf ist bei der Auswahl des Kindergartens zu achten

Im Alter von drei Jahren ist für die meisten Kinder die Zeit für den Kindergarten gekommen, bei manchen sogar schon früher. Ein Großteil des Alltags wird sich für das Kleinkind dann in der Einrichtung abspielen, so dass es davon stark geprägt wird.

Die meisten Eltern machen sich deshalb schon lange vorher Gedanken über den geeigneten Kindergarten. Schließlich möchte man sein Kind am Tag gut aufgehoben wissen, und der Sprößling sollte die Einrichtung auch gerne besuchen. Bei der Auswahl des Kindergartens gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, bei anderen kann man ruhig auch Abstriche machen.

Fragen, die man sich vorab stellen sollte

Welche Ansprüche Eltern an einen Kindergarten stellen hängt natürlich in erster Linie von den persönlichen Lebensumständen ab. Deshalb kann man sich nicht unbedingt immer nach den Empfehlungen anderer Eltern richten.

Kinderkrankheiten: Das Drei-Tage-Fieber

Viruserkrankungen gibt es gerade bei Kindern viele, auch das Drei-Tage-Fieber gehört zu den typischen Kinderkrankheiten. Diese Erkrankung ist zwar extrem ansteckend, dafür ist sie aber auch weitgehend harmlos und verläuft meistens ohne Komplikationen.

Das Fieber tritt aus heiterem Himmel auf und hält in der Regel auch tatsächlich drei Tage, manchmal auch etwas länger, an. Danach zeigt sich ein Hautausschlag, der ebenfalls für wenige Tage erhalten bleibt.

In den meisten Fällen erwischt es nur Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren, größere Kinder sind eher selten davon betroffen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 17 Tage, so dass zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch doch einige Zeit vergehen kann.

Symptome des Drei-Tage-Fiebers

Erreger dieser Viruserkrankung ist ein menschliches Herpesvirus, das durch Tröpfcheninfektion verbreitet wird. Auch Erwachsene können sich damit infizieren, sie entwickeln dann in der Regel jedoch grippeähnliche Symptome mit Halsweh und Schnupfen.

Meistens dauert es bis zum Erscheinen des Krankheitsbildes zwischen 7 und 14 Tagen, dann tritt plötzlich hohes Fieber auf. Diese hält bis zu vier Tage an und verschwindet dann genau so schnell wieder, wie es gekommen ist.

Die Eltern machen sich häufig große Sorgen, da die Kinder oft schwer krank wirken, was natürlich vor allem an dem hohen Fieber liegt. Geht man zum Arzt, so kann dieser nur selten die richtige Diagnose stellen, denn erst nach dem abrupten Rückgang des Fiebers, kann man sicher sein, dass es sich um das Drei-Tage-Fieber handelt.

Anschließend entwickelt sich innerhalb von nur wenigen Stunden ein roter Hautausschlag, vor allem Bauch, Brust und Rücken sind betroffen, manchmal breitet er sich auch auf die Extremitäten und den Kopf aus. Zu Juckreiz kommt es nur selten, der Ausschlag verblasst auch nach zwei bis drei Tagen wieder.

Weitere Symptome des Infektes können auch eine Entzündung im Rachen, geschwollene Lymphknoten am Hals sowie Durchfall und Erbrechen sein. Auch wenn die Symptome nur wenige Tage auftreten, sind die Kinder danach häufig noch länger angeschlagen.

Die meisten Kinder haben in ihren ersten drei Lebensjahren diese Virusinfektion durchgemacht, bei vielen verläuft sie jedoch sehr mild, so dass sie gar nicht als solche wahrgenommen wird.

Diagnose und Behandlung

Bei dieser meistens harmlosen Virusinfektion kommt es nur selten zu Komplikationen, eventuell können Fieberkrämpfeauftreten. Da diese unter Umständen Probleme verursachen können, sollte man in diesem Fall mit dem Kind einen Arzt aufsuchen.

Normalerweise haben die Kinder den Infekt nach einer Woche überstanden. Hat man sich einmal damit infiziert, so ist man sein ganze Leben lang immun gegen den Erreger.

Die Diagnose ist wie gesagt anfangs nicht möglich, wenn nach drei bis vier Tagen das Fieber schlagartig verschwindet, so kann man vom Drei-Tage-Fieber ausgehen.

Medikamente muss man also nicht unbedingt einnehmen, man kann höchstens versuchen, das Fieber etwas zu senken. Der Körper verliert durch das hohe Fieber viel Flüssigkeit, deshalb müssen die Kinder viel trinken. Möchte das Kind nichts trinken, dann ist unbedingt der Kinderarzt zu konsultieren.

Kindern das Schwimmen beibringen

Bei Kindern ist das Ertrinken bei den Todesursachen an zweiter Stelle. Also sollte man schon alleine aus Sicherheitsgründen dem Kind frühestmöglich das Schwimmen beibringen. Doch das Schwimmen macht auch riesigen Spaß und sollte auch deshalb erlernt werden.

Man kann eigentlich nicht früh genug damit beginnen, das Kind ans Element Wasser zu gewöhnen. Es ist hilfreich schon das Babyschwimmen mit ihm zu besuchen. Doch der Besuch eines solchen Kurses hat keinen Einfluss auf das spätere Schwimmenlernen, es nimmt den Kindern lediglich die Angst vor dem Wasser und bringt in den Spaß im Nass näher.

Voraussetzungen für das Schwimmenlernen

Manche Eltern gehen selbst gerne schwimmen und können es kaum erwarten, ihrem Nachwuchs das Schwimmen beizubringen. Einige Schwimmbäder bieten auch spezielle Kurse für Kinder ab drei Jahren an, in denen Kinder sich langsam an das Wasser gewöhnen können. Gerade wasserscheue Kinder können von diesen Schwimmstunden profitieren.

Auf Sicherheit beim Gartentrampolin achten

Trampolin springen ist gefährlich

Trampolin springen kann gefährlich sein. Besser ein Trampolin mit Sicherheitsnetz kaufen!

Bald kann die Gartensaison wieder eröffnet werden, dann spielt sich ein Großteil des Alltags im Freien ab, vor allem für Kinder. Eltern können gerade den Kleinsten mit einem Sandkasten und Klettermöglichkeiten ein kleines Spielparadies auf dem eigenen Grundstück schaffen, und selbst für größere Kinder gibt es noch allerhand Möglichkeiten.

Besonders beliebt sind große Gartentrampoline, die mit einem Netz für die notwendige Sicherheit sorgen. Die Preise fangen bei etwa 120 Euro an, nach oben hin gibt es keine Grenzen, so dass man auch ein paar hundert Euro dafür ausgeben kann. Doch wie bei allen Spiel- und Sportgeräten, lauern auch beim Trampolin mit Netz Gefahren, deshalb sollte man einige Punkte unbedingt beachten.

Die Sicherheitsnetze regelmäßig überprüfen

Die Risiken, die es in punkto Sicherheit bei den Gartentrampolinen gibt, sollte man auf keinen Fall unterschätzen, davor warnen Experten vom TÜV sowie Mediziner. Bevor man die Kinder nach dem Winter wieder auf das Trampolin lässt, sollte man es zuerst einer Überprüfung unterziehen, um schwere Unfälle zu vermeiden.

Ohne ein Sicherheitsnetz sollte man das Trampolin überhaupt nicht benutzen, doch in vielen Fällen ist dieses zwar vorhanden, aber nur von mangelhafter Qualität. Ist ein Netz schon verschlissen oder in die Jahre gekommen, muss es unbedingt durch ein neues ersetzt werden. Hat man das Trampolin das ganze Jahr über im Freien stehen, so altert das Netz natürlich wesentlich schneller.

Es gibt keine Empfehlung der Hersteller, nach welchem Zeitraum man das Netz austauschen sollte, grundsätzlich wäre es jedoch alle zwei Jahre sinnvoll. Darauf sollte man sich aber auch nicht verlassen, sondern das Sicherheitsnetz immer wieder auf Schwachstellen untersuchen.

Zwar sind die meisten Trampoline für ein Gewicht zwischen 100 und 150 Kilogramm ausgelegt, doch sollten niemals zwei Personen gleichzeitig springen, also auch nicht die Eltern zusammen mit einem Kleinkind.

Schon beim Kauf auf Sicherheit achten

Kinder unter fünf Jahren sind bei der Benutzung eines Gartentrampolins besonders gefährdet, bei ihnen können Unfälle sehr schwerwiegend sein. Da man das eigene Körpergewicht kaum mehr spürt, kommt es nicht selten zu Brüchen gerade an den Unterschenkeln oder im Bereich der Ellenbogen, sogar die Wirbelsäule ist stark gefährdet.

Ein großes Trampolin mit Netz gehört immer auf eine Rasenfläche, niemals auf einen betonierten Untergrund. Mit speziellen Haken lässt sich das Trampolin dann im Boden verankern, beim Aufbau muss man sich unbedingt an die Herstellerangaben halten.

Wenn das Trampolin während des Springens stark quietscht, dann kann das ein Hinweis darauf sein, dass das Material bereits ermüdet ist. Alle Verbindungen, Schrauben und Muttern müssen regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls nachgezogen werden.

Beim Kauf ist unbedingt auf das GS-Zeichen zu achten, alle Haken im Sprungbereich, sowie der komplette Rahmen sollten weich gepolstert sein. Damit kleine Füße nicht zwischen die Federn und die Sprungmatte geraten können, sollte man darauf achten, dass die Verkleidung der Federn fest mit der Sprungmatte verbunden ist.

Alle Teile müssen aus verzinktem Metall sein, so dass sie im Freien nicht rosten. Empfehlenswert ist dennoch die Anschaffung einer Abdeckplane, um das Spielgerät bei Nichtgebrauch vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Hausstaubmilben: Allergie-Gefahr im Kinderbett

Allergien sind in den letzten Jahren stark auf dem Vormarsch, vor allem Kinder sind zunehmend schon in jungem Alter davon betroffen. Eines der häufigsten Allergene sind die Hausstaubmilben, auf die viele Menschen mittlerweile allergisch reagieren.

Gerade jetzt im Winter sind die Milben aufgrund der trockenen Heizungsluft besonders aktiv, doch es gibt Hilfe für Hausstaubmilben-Allergiker.

Bett und Kuscheltiere sind der Lebensraum der Milben

Inzwischen hat bereits jedes fünfte Kind eine Allergie gegenüber Hausstaubmilben entwickelt. Sie sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, übertragen auch keine Krankheiten und richten keinen Schaden an der Haut an.

Doch es ist genau so wie bei Pollen, auch die Milben können Allergien und im schlimmsten Fall sogar Asthma auslösen. Der kindliche Körper ist den winzigen Tierchen ausgesetzt, so dass sich Antikörper bilden, mit der Zeit steigt das Risiko, dass eine Allergie entsteht.

Vor allem im Kinderbett lauert die Gefahr, denn die Spinnentierchen ernähren sich von Hautschuppen. Und Kinder verbringen viel mehr Zeit im Bett, als Erwachsene, so dass die Milben gerade dort reichlich Nahrung auf der Matratze finden.

Die Wärme und Feuchtigkeit im Bettchen tut ihr übriges dazu, dass die Milben sich so richtig wohlfühlen. Eine weitere Gefahr stellen die von Kindern so geliebten Kuscheltiere dar, denn auch dort tummeln sich Milben, genauso wie auf Polstermöbeln und auf dem Teppich.

Die Spinnentiere nehmen also die Hautschuppen auf und setzen später Kot ab, und in erster Linie ist das darin enthaltene Eiweiß für die Entstehung einer Allergie verantwortlich. Der Kot zerfällt dann nach einiger Zeit, verbindet sich im Zimmer mit dem Staub und wird dann über die Luft von den Kindern eingeatmet.

In den meisten Fällen entsteht eine Hausstaubmilben-Allergie schon bis zum Eintritt in die Schule. Häufig würde ein Allergietest bereits anschlagen, bevor überhaupt irgendwelche Symptome vorhanden sind.

So kann man gegen Hausstaubmilben vorgehen

Vorbeugung ist immer die beste Lösung, deshalb sollte man gerade in Familien, in denen es viele Allergien gibt, besonders darauf achten. Man muss also in den eigenen vier Wänden eine Umgebung schaffen, in der sich die Tierchen nicht wohlfühlen, weil sie keine idealen Bedingungen vorfinden.

Das Kinderzimmer, und vor allem der Schlafbereich, sollte dabei im Fokus stehen. Da die Matratze der bevorzugte Aufenthaltsort der Milben ist, sollte man sich einen speziellen Bezug, ein so genanntes Encasing, zulegen.

Dadurch kann der Kot nach dem Zerfallen nicht mehr in die Raumluft gelangen, außerdem gelangen sie auch nicht mehr an ihre Nahrung, die Hautschuppen. Mit dieser Maßnahme kann man die Belastung mit Allergenen um bis zu 99 Prozent senken.

Federbetten sollte man gar nicht in Betracht ziehen, denn nur Bettzeug aus Synthetik kann man bei 60 Grad waschen und somit alle Milben vernichten. Die Bettbezüge sollte man einmal in der Woche wechseln und so heiß wie möglich in der Maschine waschen.

Die Kissen und Decken gehören alle vier bis sechs Wochen in die Waschmaschine, bei den Encasings sind drei Monate zu empfehlen.