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Eine Krippe für Weihnachten basteln

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, und unter die meisten Weihnachtsbäume gehört eine Krippe. Kinder lieben die winzigen Figuren, und Eltern können ihnen so gleichzeitig die biblische Weihnachtsgeschichte näher bringen.

Weihnachtskrippen können im Handel sehr teuer sein, deshalb lohnt es sich, eine Krippe selbst zu basteln. Das macht außerdem schon den kleinsten riesigen Spaß. Wir geben nachfolgend eine Anleitung für den Bau einer hübschen Weihnachtskrippe.

Materialien für den Bau der Krippe:

9 Flaschenkorken, Zahnstocher, Watte, Stoff- und Filzreste, Klebstoff, Schere, Wolle, einen kleinen Karton, Filzstifte, einen Pinsel, Farben, eine Streichholzschachtel, Krepppapier, Buntpapier, Goldpapier, Pappe und gelben Tonkarton

Die Figuren basteln

Zunächst werden aus der Watte sieben Kugeln mit einem Durchmesser von etwa 1,5 Zentimetern geformt, das werden die Köpfe der Krippenfiguren. Auf diese Wattekugeln müssen jetzt Gesichter aufgemalt werden, und zwar für Josef, Maria, zwei Hirten sowie für die Heiligen Drei Könige.

Dann wird in sieben Korken oben jeweils ein Zahnstocher gesteckt, darauf wird dann je einer der Köpfe befestigt. Jetzt geht es an die Anfertigung der Kleidung für die Figuren. Dazu schneidet man Streifen aus den Stoff- und Filzresten zurecht, wickelt diese um die Korken und befestigt sie mit Kleber.

Aus Watte oder Wolle kann man jetzt noch Haare und Bärte zurecht schneiden und auf die männlichen Köpfe kleben. Für Maria fertigt man aus einen Stück Stoff einen Schleier. Für die Hirten und Josef kann man Hüte machen. Dazu schneidet man aus einem Stück Filz drei Kreise heraus, aus diesen schneidet man in der Mitte wiederum ein Stück heraus.

Dann kann der Kreis zu einem spitzen Hut geformt und mit Kleber fixiert werden. Natürlich brauchen die Heiligen Drei Könige auch Kronen, diese bastelt man aus dem Goldpapier. Der dunkelhäutige von den Dreien bekommt einen Turban, den man aus einem Stück Krepp wickelt.

Jetzt ist es Zeit für das Christkind, dafür wird ein Stück weißes Filz zusammengerollt, darauf malt man ein Gesicht auf. Aus gelbem Filz wird noch ein Heiligenschein ausgeschnitten und am Kopf des Kindes befestigt, dann legt man es in das Innere der Streichholzschachtel, das als Krippe dient.

Natürlich gehören in die Weihnachtskrippe auch Schafe. Die beiden übrig gebliebenen Korken werden dazu mit etwas Watte beklebt, vorne werden Gesichter aufgemalt, aus Filz fertigt man kleine Ohren und klebt diese an den Kopf der Tiere.

Aus dem Karton einen Stall zaubern

Die Figuren sind nun fertig, jetzt wird nur noch ein Stall benötigt. In den kleinen Karton wird vorne eine Öffnung geschnitten. Aus der Pappe formt man ein Dach für den Stall, indem man sie in der Mitte knickt und oben auf dem Karton befestigt, so dass sie vorne etwas über steht.

Zu guter Letzt malt man auf den gelben Karton einen großen Stern, schneidet diesen aus und befestigt ihn mit Kleber am Dach des Stalles. Fertig ist die putzige Weihnachtskrippe! Weitere Bastelideen für die Weihnachtszeit gibt es auch auf dieser Seite.

Endlich sitzen – Zeit für einen Buggy

In den ersten Lebensmonaten braucht man einen klassischen Kinderwagen, in dem das Baby liegend transportiert werden kann. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem das Kind sitzen kann und seine Welt dann auch noch aufmerksamer wahrnimmt. Im Liegen fühlt es sich beim Spazierenfahren nicht mehr wohl, weil es einfach nicht so viel von seiner Umwelt sehen kann.

Falls man nicht gleich auf einen Kombikinderwagen gesetzt hat, der sich umbauen lässt, ist es dann Zeit für den Kauf eines Buggys. Nicht nur das Baby wird davon profitieren, sondern auch die Eltern, weil dieser Kinderwagen einfach viel wendiger ist.

Im Internet findet man viele Infos rund um das Thema Kinderwagen und Buggys.

Der richtige Zeitpunkt für den Kauf eines Buggys

Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell, deswegen muss man sich immer am eigenen Kind orientieren, wenn es um den idealen Zeitpunkt geht. Meistens können Baby mit etwa neun Monaten selbstständig sitzen, dann kann man einen Kinderwagen, bei dem sich das Rückenteil nicht verstellen lässt, nicht mehr gebrauchen.

Laut EU-Norm dürfen die Hersteller „ab 6 Monate bis…“ angeben, doch aus Rücksicht auf die kindliche Gesundheit sollte man sich daran nicht orientieren. Natürlich kann man das Rückenteil schon früher leicht erhöhen, wenn man merkt, dass das Kind zufriedener ist, wenn es mehr sehen kann.

Doch frühestens mit neun Monaten ist die Muskulatur stark genug, damit das Kind eigenständig längere Zeit aufrecht sitzen kann. Meistens steigen Eltern um den ersten Geburtstag herum auf einen Buggy um, denn dann muss durch die Sitzposition nicht mehr mit Rücken- und Haltungsschäden gerechnet werden.

Den richtigen Buggy finden

Buggy ist nicht gleich Buggy, vom Polo bis hin zum Ferrari findet man alles unter diesen Kinderwägen. Beim Kauf sollte man sich zuerst daran orientieren, wo der Buggy überwiegend zum Einsatz kommen soll. Möchte man ihn auch häufig ins Auto packen, so muss er schön leicht sein, sich einfach zusammenklappen und wieder aufbauen lassen sowie besonders platzsparend sein.

Nutzt man das Gefährt hauptsächlich zum Einkaufen, so ist auf ausreichende Stabilität und genügend Ablagefläche für die Einkäufe zu achten. Hängt man Taschen an den Griffen an, so darf der Buggy nicht nach hinten umkippen.

Ist man auch häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, so muss das Modell möglichst schmal und wendig sein, denn man muss auch Treppen meistern und durch enge Gänge fahren können.

Reist die Familie häufiger, so muss der Buggy vielleicht auch mal mit ins Flugzeug. In diesem Fall sollte man auf Koffermaße achten, und auch gleich eine entsprechende Transporttasche dazu kaufen, so kann er auch als Gepäck aufgegeben werden.

Die Art und Größe der Räder ist ein ganz wichtiger Faktor. Kleine Räder machen den Buggy zwar besonders wendig, doch nicht für jeden Untergrund sind diese geeignet. Wichtig wären deshalb eine Feststellmöglichkeit für die Vorderräder und eine gute Federung. Ist man auch häufiger im Wald unterwegs, so sollte man über große Luftreifen nachdenken, eine optimale Federung ist dann ebenso wichtig.

Bedürfnisse von Eltern und Kind berücksichtigen

Viele Kinder möchten nicht die ganze Zeit im Buggy sitzen, für aktive Kinder muss es deshalb leicht sein, aus dem Kinderwagen selbstständig ein- und auszusteigen. Der Schutzbügel sollte in diesem Fall einfach zu öffnen sein, auch der Anschnallmechanismus sollte unkompliziert sein.

Schläft das Kind noch häufiger im Wagen, so sollte sich die Rückenlehne nach hinten klappen lassen. Damit das Schieben auch für die Eltern angenehm ist, muss auf einen Griff in der richtigen Höhe geachtet werden. Idealerweise lassen sich die Griffe in der Höhe leicht verstellen.

Muss der Buggy häufig mit in die Wohnung getragen oder soll regelmäßig im Auto verstaut werden, so muss man beim Kauf auch die eigene Muskelkraft berücksichtigen und auf ein möglichst leichtes Modell setzen. Natürlich findet man im Handel auch spezielle Modelle für Zwillinge.

Glückwunsch zur Geburt – Die richtigen Geschenke fürs Baby

Die Freude ist groß, jetzt müssen passende Wünsche für die Babyparty gefunden werden. Was braucht man denn da alles? Zur Grundausstattung gehört Kleidung – Bodys und für Spaziergänge etwas Warmes. Das Kind muss gewickelt werden, also sind Windeln in der richtigen Größe und eine Kommode inklusive Auflage nötig. Zum Baden ist eine spezielle Babywanne eine super Sache. Anschließend wird da Baby in einer flauschigen Decke schön warm gehalten. Eine Nuckelflasche muss ebenfalls her. Mit einer Babywaage lässt sich das Gewicht des Kleinen jederzeit kontrollieren. Hier unsere Top 10 Empfehlungen für die Baby Grundaustattung.

Mullwindeln mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten


Die Mullwindeln BOY MIX habe verschiedene süße Motive und sind super als Sabberlatz. Eine schöne Alternative zu den langweiligen weißen Tüchern.

Ein praktischer Wickeltisch


Ein Wickeltisch muss natürlich her. Der weiße Wickeltisch von Infantastic ist schlicht und praktisch. Nützliche Fächer dienen als Stauraum für Zubehör.

Schardt Wickelauflage mit Stickereien

Flechtgummis – Der Basteltrend für Kinder

Momentan sind sie bei Kindern und auch Jugendlichen in aller Munde, die so genannten Looms. Dabei handelt es sich um kleine Gummiringen in den unterschiedlichsten Farben, aus denen man bunte Armbänder flechten kann.

Schon Kinder im Vorschulalter haben Freude an dieser Bastelei und kreieren die tollsten Designs. Auch als kleine Geschenke sind die Gummi-Armbänder zur Zeit sehr beliebt, sie werden auch gerne als Zeichen der Freundschaft untereinander getauscht.

Die Faszination der Gummi-Armbänder

Auf den Schulhöfen oder in den Kinderzimmern, Kinder beschäftigen sich liebend gerne mit dem Flechten der Armbänder. Nicht nur Mädchen finden daran Gefallen, sogar den Jungs macht es großen Spaß. Ursprünglich stammt die Idee aus Afrika, dort ist das Sammeln und Tauschen der Armbänder schon seit langem weit verbreitet.

Gerade für die kalte Jahreszeit ist es eine tolle Beschäftigung für drinnen, auch auf jedem Kindergeburtstag kommt es gut an. Man bekommt im Handel komplette Sets mit allem Zubehör, kann die Ringe aber auch nach Farben sortiert kaufen.

Beim Flechten gibt es verschiedene Techniken, die auch immer wieder neue Designs entstehen lassen. Für Anfänger gibt es eine einfache Technik, ist man etwas geübter, so kann man auch schwierige Designs umsetzen.

Basteln im Advent: Weihnachtsmarkt

Nicht mehr lange, dann ist Weihnachten. Zuvor kommt die schöne Adventszeit, in der auch wieder die beliebten Weihnachtsmärkte stattfinden. Es wäre deshalb doch eine schöne Idee, sich einen Miniatur-Weihnachtsmarkt für die festliche Stimmung in die eigenen vier Wände zu holen.

Benötigte Materialien für den Weihnachtsmarkt:

Ein kleiner Karton mit vier intakten Klappen, ein paar Streichholzschachteln, Buntpapier, Schnur, Tesafilm, Klammern, eine leere Klopapierrolle, Watte, eine Schere, Klebstoff, Filzstifte und ein paar Süßigkeiten.

Anleitung für den Weihnachtsmarkt

Zunächst werden für den Marktstand von dem Karton die beiden kürzeren Klappen an der Oberseite mit der Schere abgeschnitten. Dann legt man den Karton so auf den Tisch, dass die geöffnete Seite zum eigenen Körper zeigt, die übrig gebliebenen langen Klappen befinden sich also jeweils oben und unten. Um ein Dach für den Marktstand zu bekommen, fixiert man die obere Klappe mit einem Stück Tesafilm auf der oberen Fläche, das Dach steht also in leichter Neigung nach oben.

Die untere Klappe wird jetzt nach oben geklappt und in der Mitte der Länge nach nach außen geknickt, so entsteht eine Ladentheke. Um diese Postion zu fixieren, befestigt man die Kanten seitlich mit Tesafilm. Das Dach des Marktstandes kann man jetzt nach Belieben mit Buntpapier bekleben. Die Innenteile der Streichholzschachteln werden nun nebeneinander auf die Theke des Standes geklebt. So ein weihnachtlicher Marktstand ist doch mal etwas anderes, als einen Adventskranz zu basteln

Ayurveda für Kinder – Wohlfühle

Immer mehr Menschen finden auf der Suche nach einer gesunden und ganzheitlichen Lebensweise ihren Weg zum Ayurveda . Diese umfassende Form des Lebenswegs, was der Begriff Ayurveda eigentlich bedeutet, stammt aus dem indischen Raum und ist dort seit Tausenden von Jahren eine anerkannte und erprobte Form der Lebensführung. Ayurveda umfasst dabei nicht nur eine umfassende Tradition der Ernährung und Pflanzenheilkunde, sondern ein ganzheitliches Lebenskonzept, welches dem Menschen ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben ermöglichen soll.

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Bildquelle: istockphoto.com

Ayurveda für Kinder – wie früh ist früh genug
Grundsätzlich sind auch Kinder bereits in der Lage die Grundlagen des Ayurveda zu erfassen und nach den Regeln und Lehren dieses Lebensweges ihr Leben zu gestalten. Allerdings muss man dazu sagen, dass es hier anleitender Erwachsener bedarf, welche nicht nur um die Bedürfnisse des Kindes wissen, sondern auch wie diese Bedürfnisse im Rahmen des Ayurveda erfüllt werden können. Dabei sollte der Fokus vor allem auf der ausgewogenen und ausgeglichenen Lebensweise liegen und dem Kind von den Eltern vorgelebt werden. Nur so können die allgemeinen Konzepte auch vom kindlichen Geist problemlos angenommen werden. Darüber hinaus sind natürlich die praktischen Anwendungsbeispiele wie die Ernährung und die körperliche Fitness und Erholung mittels Massagen dem Kinde nicht nur nahe zu bringen, sondern als Teil des Lebens zu vermitteln. Hier kann zum Beispiel das Buch einen ersten Einstieg bieten und Eltern zeigen, welche Teile des Ayurveda auch für Kinder geeignet sind und wie sie dem Kind nahe gebracht werden können.

Hausmittel gegen Durchfall

Durchfall kommt bei Kindern häufiger vor, gerade bei sehr kleinen Kindern. Meistens ist die Ursache nicht ernsthaft, dennoch sollte man die Beschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerade bei Babys und Kleinkindern ist Vorsicht geboten, denn der Körper kann schnell austrocknen.

Ist das Kind unter drei Jahre sollte man auf keinen Fall mit Hausmitteln rumdoktern, hier ist immer der Gang zum Kinderarzt angesagt. Auch wenn ein Kind sehr geschwächt wirkt oder gar teilnahmslos oder apathisch ist, ist von einer Selbstbehandlung unbedingt abzusehen.

Viel trinken ist wichtig

Bei Durchfall verliert der Organismus des Kindes nicht nur viel Flüssigkeit, sondern auch Elektrolyte, also Mineralsalze. Dem Kind sollte immer wieder Flüssigkeit angeboten werden, am besten Tee oder Wasser. In der Apotheke bekommt man spezielle Elektrolyt-Pulver, das man dann mit Wasser anrühren kann. Man kann auch etwas Traubenzucker im Wasser oder Tee auflösen und dem Kind in kurzen Abständen zu trinken geben.

Oft wird Schwarztee zur Behandlung von Durchfall empfohlen, für Kinder unter drei Jahren ist dies allerdings absolut tabu. Neben Wasser sind zum Trinken vor allem Obstsäfte, Salbeitee, Kamillentee und Brühe gut geeignet. Um den kindlichen Körper mit Mineralstoffen zu versorgen, kann man auch etwas Zucker und eine Prise Salz in Orangensaft auflösen.