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Das muss man bei einem Sandkasten aus Holz beachten

Das Frühjahr kommt mit großen Schritten näher, dann verlagert sich ein Teil des Alltags wieder nach draußen in den Garten. Kinder lieben das Spielen im Freien, dort können sie sich so richtig austoben. Das Gärtnern macht Kindern großen Spaß, doch in erster Linie möchten sie draußen spielen.

Für den Nachwuchs kann man im eigenen Garten ein kleines Spielparadies schaffen, um die Kinder sinnvoll zu beschäftigen. Auf keinen Fall fehlen darf natürlich ein Sandkasten, diesen lieben schon die Kleinsten.

Im Handel bekommt man Sandkästen in den unterschiedlichsten Ausführungen und aus verschiedenen Materialien, da fällt eine Entscheidung nicht immer leicht. Holzsandkästen sind am weitesten verbreitet, denn sie sehen optisch ansprechend aus, sollten aber auch entsprechend gepflegt werden.

Einen einfachen Schal für Kinder stricken

Was gibt es Schöneres, als für sein eigenes Kind oder Enkelkind Kleidung zu nähen, eine Mütze zu häkeln oder einen Schal zu stricken? Es steigert die Vorfreude auf den neuen Erdenbürger, spart Geld und bietet dem Kind kuschlige Wärme. Wenn man im Stricken nicht sehr geübt ist, sollt man sich am besten für einen Schal entscheiden.

Dabei muss man keinen Halsausschnitt oder ähnliches denken, man kann einfach so viele Reihen stricken, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Natürlich muss das nicht heißen, dass ein langweiliges Kleidungsstück dabei herauskommt.

Man kann selbstverständlich auch mit Farben und Mustern spielen und sich für unterschiedliche Maschenvarianten entscheiden. Nachfolgend eine Anleitung für einen einfachen Schal im Perlmuster in einer Farbe oder mit bunten Streifen.

Benötigte Materialien für den Kinderschal: 50 bis 100 Gramm Wollreste in gleicher Stärke oder 2 x 50 Gramm bunte Wolle oder Baumwolle, ein Paar Stricknadeln in der Stärke 3,5 oder 4

Ein paar Tipps vorab

Um einen kuschligen, fülligen Schal zu stricken, bieten sich vor allem Rippen-, Perl- oder Patent-Muster an. Besonders einfach umzusetzen ist das Perlmuster, dann zieht sich der Schal später auch nicht so stark zusammen.

Damit das Kind am Hals nicht so sehr schwitzt, sollte man unbedingt Baumwolle oder dickere Wolle verwenden und keine Kunstfaser. Beim Perlmuster strickt man nach der Randmasche jeweils abwechselnd eine Masche rechts, dann eine links, in der nächsten Reihen verfährt man gerade umgekehrt.

Spielideen: Reime für den Wickeltisch

Babys und kleine Kinder lieben es zu spielen und von ihren Eltern bespaßt zu werden. Im Alltag bieten sich unendlich viele Gelegenheiten dazu, vor allem auch kurz einmal zwischendurch. Durch kleine Späße kann man auch viele Situationen viel entspannter gestalten, wie zum Beispiel das Wickeln.

Vielen Kindern ist dies viel zu langweilig und umständlich, wie werden dann quengelig und fangen an zu weinen und zu schreien. Ideal ist es, wenn man sich während der Pflege auf dem Wickeltisch ablenken kann, das erreicht man ganz einfach, mit leicht zu merkenden Reimen.

Kinder haben Freude daran und lernen ganz nebenbei noch ihren Körper kennen. Spiele mit den Händen und Füßen der Kleinsten fördert zudem auch die Bindung zwischen Eltern und dem Kind. Nachfolgend haben wir ein paar Reime zusammengetragen, mit denen sich Hände und Füße beim Wickeln entdecken lassen.

1. Beim ersten Reim werden die einzelnen Zehen nacheinander angefasst, beginnend beim großen Zeh:

Das ist der große Zeh, der braucht viel Platz – juche!
Das ist der zweite, der steht ihm zur Seite.
Das ist der dritte, der steht in der Mitte.
Wer ist denn dieser hier?
Das ist die Nummer vier!
Und das ist der Kleine – keiner ist alleine.

2. Man kann auch den Fuß des Kindes mit einem zarten Kuss begrüßen und sich dann wieder von ihm verabschieden:

Guten Tag, Herr Fuß, ich geb dir einen Kuss.
Nun muss ich aber gehen und sag “Auf Wiedersehen”.

3. Das folgende Fingerspiel sollte eigentlich jeder kennen, denn es ist der Klassiker schlechthin:

Zehn kleine Zappelfinger zappeln hin und her.
Zehn kleine Zappelfinger findens gar nicht schwer.
Zehn kleine Zappelfinger zappeln auf und nieder.
Zehn kleine Zappelfinger tun das immer wieder.
Zehn kleine Zappelfinger zappeln ringsherum.
Zehn kleine Zappelfinger toben rum wie dumm.
Zehn kleine Zappelfinger spielen jetzt Versteck.
Zehn kleine Zappelfinger sind auf einmal weg.
Zehn kleine Zappelfinger rufen laut Hurra.
Zehn kleine Zappelfinger sind auf einmal da.

4. Ein weiterer beliebter Fingerreim:

Alle meine Fingerlein wollen heut mal Tiere sein.
Dieser Daumen dick und rund, ist der schwarze Schäferhund.
Zeigefinger ist das Pferd, das die Kinder reiten lehrt.
Mittelfinger ist die Kuh, gibt uns Milch ohne Rast und Ruh.
Ringfinger ist das Schwein, mit 10 Ferkeln klitzeklein.
Kleiner Finger, ritzeratze, ist die kleine Mietzekatze.
Alle Tiere hopp, hopp, hopp,laufen alle im Galopp.
Laufen in den Stall hinein, denn es wird bald Abend sein.

5. Auch dieser Fingerreim macht kleinen Kindern Spaß:

Alle meine Fingerlein wollen heute fleißig sein:
Der Daumen ist der Bäcker,  sein Kuchen schmeckt sehr lecker.
Der Zeigefinger Bauersmann, der Kühe richtig melken kann.
Der Mittelfinger Astronaut, der immer zu den Sternen schaut.
Der Ringfinger setzt Stein auf Stein, das kann doch nur der Maurer sein.
Der letzte ruft, oh nein, oh nein, zum Arbeiten bin ich zu klein!

6. Damit lernen die Kleinen ihre Füße kennen:

Ein Kinderfuß, der hat fünf Zehen, ohne sie kannst du nicht gehen.
Einer, der ist dick und groß, sieht aus wie ein Kartoffelkloß.
Die andren vier sind klein und krumm, aber ganz bestimmt nicht dumm.

Können winken und auch greifen, über sich ’nen Socken streifen!
Und oben drauf auf deinen Zehen, ist ein Fußnagel zu sehen,
einer groß, die andren klein, schön fest und glatt sollten sie sein.

Ja, auf dem Fuß steht jedermann, lebenslang, solang er kann.
Deine Fersen sind die Ballen, die dafür sorgen nicht zu fallen.
Und zwischen Ferse und den Zehen, ist die Fußsohle zu sehen.

Weißt du mal nicht wo sie sitzt, zeig einfach drauf wo’s kitzlig ist.
Zum Schluss schau unterhalb der Zehen, weitre Ballen wirst du sehen,
diese federn Sprünge ab, hüpf auf und ab, schau ob es klappt.

Tipps für das Aufräumen des Kinderzimmers

Das Kinderzimmer ist das persönliche Reich des Nachwuchses und auch Schauplatz des ein oder anderen Kampfes. Wenn es nämlich darum geht, Ordnung im Kinderzimmer zu halten, geraten Eltern und Kinder häufiger aneinander. Deshalb sollte man Kindern schon so früh wie möglich beibringen, wie man das Zimmer aufräumt und ihnen als gutes Beispiel voran gehen.

Natürlich kommt es auch immer auf das jeweilige Alter des Kindes an, was man von ihm erwarten kann. Mit den folgenden Tipps sollte man das Chaos im Kinderzimmer mit der Zeit jedoch in den Griff bekommen. Im Internet findet man dann viele weitere hilfreiche Hinweise zum Aufräumen des Kinderzimmers.

Den richtigen Zeitpunkt abpassen

Vielfach scheitert das Aufräumen einfach nur daran, dass Eltern zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt darauf bestehen. Spielt das Kind gerade, so wird es mit Sicherheit keine große Lust haben, sein Spiel zu unterbrechen, um das Zimmer aufzuräumen.

Man sollte ihm zumindest 15 bis 20 Minuten Zeit lassen, um das Spiel langsam zu beenden. Wurde etwas im Zimmer aufgebaut, zum Beispiel aus Bauklötzen oder Legosteinen, so sollte man tolerieren, dass es zumindest bis zum nächsten Tag im Kinderzimmer stehen bleibt. Nur wenn man zeigt, dass man solche Dinge schätzt, kann man das Kind dazu bewegen, dafür herumliegende Kleinteile aus dem Weg zu räumen.

Es macht Sinn dem Kind früh beizubringen, dass immer erst etwas weggeräumt werden muss, bevor man etwas neues zum Spielen holt. Allerdings darf man diese Regelung auch nicht allzu streng nehmen, denn manchmal werden während des Spielens einfach neue Ideen aufgegriffen und noch anderes Spielzeug dazu genommen.

Spielerisches Aufräumen gelingt am leichtesten

Grundsätzlich sollte man das Aufräumen des Kinderzimmers fest in den Alltag integrieren. Ideal ist der Abend, am besten vor dem Schlafengehen, man kann ja eine feste Zeit ausmachen.

Räumt man das Kinderzimmer täglich auf, so wird es schnell zur Routine und nimmt dann auch nicht viel Zeit in Anspruch, weil gar nicht erst so viel Chaos entstehen kann.

Meistens genügt es, wenn man 10 bis 15 Minuten einplant, man kann ja auch den Wecker jeden Tag auf eine bestimmte Uhrzeit stellen, dann ruft ein akustisches Signal zum Aufräumen auf.

Aufräumen soll nicht als große Last empfunden werden, wer es mit Spaß in Verbindung bringt, wird mehr Erfolg bei seinen Kindern haben. Gerade bei kleineren Kindern kann man sogar eine Art Wettbewerb starten, indem man zum Beispiel herausfindet, ob ein Elternteil die Bücher schneller aufgeräumt bekommt als das Kind seine Autos.

Bauklötze oder Legosteine bekommt man schneller aufgeräumt, wenn man sie mit einer Schaufel und einem Besen zusammenkehrt. Kinder sollten beim Aufräumen nie überfordert werden, das gilt vor allem für die Kleinsten.

Schon Kindern ab einem Jahr kann man ganz leichte Aufgaben übertragen und es sie somit beim Aufräumen zumindest helfen lassen. Die einzelnen Aufgaben werden stets nacheinander erteilt, so dass sie gut behalten werden können.

Am besten sind Spielsachen für Kleinkinder in Kisten untergebracht, da fällt das Ordnunghalten viel leichter. Lob darf beim Aufräumen auf keinen Fall fehlen, man sollte immer zeigen, wie stolz man darauf ist, dass das Kind schon so groß ist.

Übergewicht bei Kindern – Ein schwerwiegendes Problem

Übergewicht ist heutzutage nicht nur bei Erwachsenen ein weit verbreitetes Problem, sondern betrifft leider auch immer mehr Kinder. Dafür gibt es viele verschiedene Ursachen, doch grundsätzlich lässt sich Übergewicht in den meisten Fällen vermeiden, wenn Eltern entsprechend darauf achten.

Übergewicht ist immer ein Risiko für die Gesundheit, der Arzt wird feststellen, wie hoch der Fettanteil des Organismus ist. Dazu ermittelt der Mediziner den Body-Mass-Index, dann können entsprechende Maßnahmen besprochen werden.

Die Ursachen für kindliches Übergewicht können vielseitig sein

Wenn man auf übergewichtige Kinder trifft, dann wird man feststellen, dass in vielen Fällen auch die Eltern unter Übergewicht leiden. Man kann dann davon ausgehen, dass es in der Familie entsprechend eine genetische Anlage für Fettleibigkeit gibt.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass man der Entstehung von Übergewicht einfach ausgeliefert ist. Es bedeutet lediglich, dass man im Alltag vermehrt auf das Gewicht achten muss, da man einfach viel schneller zunimmt als andere Leute.

Das Übergewicht rührt in der Regel einfach von einer falschen Ernährung und mangelnder Bewegung her. In den Familien wird viel zu fettig gekocht, außerdem ist der Anteil an Kohlenhydraten, meistens in Form von Zucker, viel zu hoch.

Bewegen sich die Kinder dann zusätzlich noch wenig, weil sie viel Zeit vor dem Fernseher, der Spielekonsole oder dem Computer verbringen, dann ist der Weg eigentlich schon vorprogrammiert.

Die Folgen für die Kinder

Die Gesundheit leidet am meisten unter den Folgen des Übergewichtes, und das gilt auch für die seelische. Die dicken Kinder sind in der Schule und im Alltag häufig Hänseleien ausgesetzt, was ihrem Selbstwertgefühl stark schadet und sie oftmals auch zu Außenseitern macht.

Es entsteht ein schlimmer Kreislauf, denn durch den Frust greifen die betroffenen Kinder dann erst recht zum Essen, um sich so zu trösten. Sie igeln sich zuhause ein, haben kaum Kontakte, und bewegen sich in der Folge noch weniger.

Natürlich hat das Übergewicht auch Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Blutfettwerte sind häufig erhöht. So besteht schon mal ein hohes Risiko, irgendwann Probleme mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu bekommen. Die Gelenke müssen viel mehr Gewicht aushalten, Verschleiß und Haltungsschäden können die Folge sein.

Maßnahmen gegen das kindliche Übergewicht

Zunächst sollten Eltern ihr Kind vom Arzt untersuchen lassen, um festzustellen, ob es bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt. Im nächsten Schritt geht es um Veränderungen im Alltag, das betrifft in erster Linie die Ernährung.

Eltern sollten sich schulen lassen, wie eine adäquate Ernährung aussieht, davon profitiert die ganze Familie. Obst und Gemüse stehen dabei ganz weit oben, ergänzt wird der Speiseplan durch Vollkornprodukte, Reis und Kartoffeln, dazu kommt ein kleinerer Anteil an magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten, Eiern und fettarmem Fisch.

Zucker und Weißmehl sollten so weit wie möglich aus der Ernährung verbannt werden, auch zuckerhaltige Getränke gehören gestrichen. Neben der Ernährung sollte auch das Augenmerk auf mehr Bewegung im Alltag gerichtet werden.

Sicher lässt sich eine Sportart finden, die dem Kind auch Spaß macht, so dass es dauerhaft am Ball bleibt. Soll ein Kind abnehmen, so gelingt dies nur, wenn die ganze Familie an einem Strang zieht. Mit Leistungsdruck und Stress erreicht man nicht, eher mit liebevoller Konsequenz.

Nachtlichter – Sanftes Einschlafen und Sicherheit in der Nacht

nightlights-421429_1280Viele Kinder tun sich mit dem Einschlafen sehr schwer, weil sie sich in der kompletten Dunkelheit unwohl fühlen, einige entwickeln regelrechte Ängste. Nicht nur für die Kinder selbst ist das sehr belastend, auch die Eltern leiden auf Dauer darunter. Nachtlichter für Kinderzimmer können in diesem Fall Abhilfe schaffen, so dass die Nächte für alle wieder ruhiger und entspannter werden.

Die Vorteile des Nachtlichts

Dunkelheit macht manchen Kindern Angst, das kann auch ganz plötzlich von heute auf morgen kommen. Wenn sie nachts aufwachen, so haben sie im Dunkeln keine Orientierung und fühlen sich allein, das kann diese Ängste auslösen. Oftmals kommen in der Fantasie des Kindes irgendwelche Gespenster und Monster vor, vor denen es sich nachts ängstigt.

Das Nachtlicht leuchtet nur ganz leicht in der Dunkelheit, kann dem Kind jedoch Sicherheit vermitteln und ihm die Orientierung in der Nacht erleichtern. Es findet dann auch im Dunkeln leichter den Weg zur Toilette oder ins Schlafzimmer zu Mama und Papa.

Aggressivem Verhalten von Kindern richtig begegnen

Wenn Kinder sich aggressiv verhalten, dann ist das eine Belastungsprobe für die ganze Familie. Oftmals entsteht ein schlimmer Kreislauf, in dem sich die Emotionen hochschaukeln.

Das Verhalten des eigenen Kindes ruft wiederum ein bestimmtes Verhalten bei den Eltern hervor. Die Stimmung ist hochexplosiv, und es ist nicht leicht, dann den Kreislauf zu unterbrechen.

Schimpfen und Schreiben bringt nur vorübergehend Entlastung

Falls sich ein Kind unangemessen, laut und aggressiv aufführt, so ist es eine ganz natürliche Gegenreaktion, dass man damit beginnt, mit ihm zu schimpfen und es auch anzuschreien. Häufig tritt dann eine kurzzeitige Entlastung ein, da das Kind sein Verhalten dadurch für einen Moment ändert.

Reagiert man jedoch selbst aggressiv , so bauen sich auf lange Sicht zusätzliche Spannungen auf, das Verhältnis zwischen dem Kind und seinen Eltern wird zunehmend belastet und getrübt.

Das Kind war solche Gegenaggression bisher wahrscheinlich gewohnt, doch es ist an der Zeit, einmal ganz anders als erwartet zu reagieren, so lässt sich der Kreislauf womöglich unterbrechen.

Häufig zieht das unerwünschte Verhalten der Kinder Sanktionen nach sich, doch damit schenkt man dem Verhalten eigentlich zu viel Aufmerksamkeit. Obwohl Kinder für Ihr aggressives Verhalten ausgeschimpft und eventuell auch bestraft werden, müssen sie irgendeinen Nutzen daraus ziehen können. Häufig ist es im Grunde nur der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Strafen müssen angemessen sein

Auch wenn sich Eltern von ihrem Kind provoziert fühlen, so ist es sinnvoll, dem unangemessenen Verhalten kaum Aufmerksamkeit zu schenken. Reagieren die Eltern nicht mehr wie erwartet darauf, so macht das aggressive Verhalten für die Kinder bald keinen wirklichen Sinn mehr.

Normalerweise sollte die Häufigkeit dann mit der Zeit nachlassen. Bemüht sich das Kind, dann muss es auch entsprechend gelobt werden, das wird ein Ansporn für weitere Veränderungen sein. Man sollte dabei nicht nur ein Lob für Dinge aussprechen, die es tut, sondern auch für Verhaltensweisen, die es unterlässt.

Kommt man um Strafen nicht herum, so sollten dies nicht eine Strafe für das aggressive Verhalten an sich sein. Beim Kind wird ansonsten der Eindruck erweckt, dass man es nicht mehr liebt, und dass es böse ist.

Auch bei aggressivem Verhalten darf die Zuwendung niemals zu kurz kommen, ein liebevoller Umgang ist stets wichtig. Die Bestrafung muss für das Kind immer nachvollziehbar sein und einen direkten Zusammenhang mit seinem Tun haben, so dass sie nicht seine Persönlichkeit in Frage stellt.

Klärende Gespräche können Verbesserung schaffen

Gespräche sind immer wichtig und haben eine klärende Wirkung, häufig können Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden. Bei der Besprechung von problematischen Themen ist es nicht immer einfach, die Ruhe zu bewahren, man sollte es aber so weit wie möglich versuchen.

Konflikte sollten erörtert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, oftmals gibt es mehrere Lösungen für ein Problem, nach diesen kann man im Gespräch gemeinsam suchen. Anhand von Beispielen oder Fragen können Lösungsansätze gefunden werden.

Regeln müssen für den Alltag aufgestellt und auch konsequent befolgt werden. Die Regeln müssen aber ganz klar formuliert und leicht verständlich sein, nur so bekommt das Kind seine Grenzen aufgezeigt.

Es gibt viele Beratungsangebote für Familien, man sollte sich nicht scheuen, im Notfall auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.