Artikel des Monats Januar, 2010

Kinder im Karneval – Tipps & Tricks

Bald beginnt sie wieder, die bunte, jecke Zeit, wenn jeder einmal jemand sein darf. Besonders unsere Kleinen finden viel Spaß an Maskerade. So wimmelt es an Fasching wieder an allen Ecken an Prinzessinnen, Piraten und Clowns. Jedoch sollten gerade Eltern einige Punkte beachten, damit es am Rosenmontag in der Schule oder beim Umzug nicht zu Tränen auf dem Prinzessinnenkleid oder dem Piraten-Outfit kommt.

Immens wichtig ist natürlich die Auswahl des richtigen Kostüms. Oft möchte das Kind ein Kostüm, das schwer zu besorgen, der Jahreszeit unangemessen oder aus anderen Gründen für die Eltern nicht recht akzeptabel ist. Jedoch sollte ein Faschingskostüm nicht komplett verboten werden; vielmehr sollte man einen Kompromiss finden. So könnte die ausgewählte Verkleidung erlaubt werden, wenn es an die Witterung angepasst wird – beispielsweise durch eine zusätzliche Jacke oder eine Strumpfhose. Besteht die Gefahr, dass das Kind durch die Wahl des Kostüms zum Spott der Mitschüler werden könnte – wenn der Sohn sich beispielsweise gerne als Prinzessin verkleiden würde – könnte eine alternative Verkleidung angeboten werden; mit dem Hinweis, zu Hause den ganzen Tag das ursprüngliche Kostüm tragen zu können. (weiterlesen …)

Bundesfamilienministerin Köhler will Familien sinnvoller unterstützen

Bundesfamilienministerin Kristina Köhler will Familien künftig effizienter unterstützen. Wie sie der “Bild am Sonntag” sagte, sollen alle familienpolitischen Leistungen wie beispielsweise Erziehungsgeld, Kindergeld, Elterngeld auf den Prüfstand kommen. Gut 250 Milliarden Euro gibt der Bund jährlich an Leistungen für Familien aus, wobei diese vielfältig und unübersichtlich sind. Mit Finanzminister Wolfgang Schäuble sei vereinbart worden, dass alles auf den Prüfstand komme, um zu sehen, was sich bewährt und was nicht.

Gleichzeitig stellte Ministerin Köhler allerdings auch klar, dass keine Leistungen gekürzt werden sollen. Denn Zielsetzung sei nicht eine Kürzung der Leistungen für Eltern, sondern ein effizienterer Einsatz. Bereits seit Jahren werde über die Vielzahl der Leistungen diskutiert, ohne dass diese jedoch systematisch untersucht worden seien. Die Überprüfung soll nun zeigen, ob tatsächlich alle 150 diversen Maßnahmen sinnvoll seien.

Oma und Opa werden immer wichtiger für Kinder, Babys und Jugendliche

Tröster, Betreuer, Ratgeber, Spielkumpane, Mahner, und so weiter und so fort. Oma und Opa übernehmen in vielen Familien eine immer wichtiger werdende Rolle. Zu dieser Erkenntnis kommt nun auch eine Studie zum “Elterlichen Wohlbefinden” der Stiftung Ravensburger Verlag. Laut dem Verfasser der Studie, Hans Bertram, wird die Rolle der Großeltern immer bedeutender. Der Soziologe sieht in dieser Entwicklung einen großen Vorteil für die Babys, Kinder und Jugendlichen. Denn die Jüngsten, die zu einer weiteren Person als zu den eigenen Eltern eine feste Bindung haben, können sich der Auffassung des Experten nach nur positiv entwickeln. (weiterlesen …)

Musikalische Früherziehung: Ritmo Advanced Pregnancy Soundsystem

Welche Eltern träumen nicht davon, dass Ihr Nachwuchs mal ein großer Star wird. Ok, zuhause wird Söhnchen oder Töchterchen natürlich immer im Mittelpunkt stehen und die erste Geige spielen. Doch wer auch tatsächlich einen Stargeiger a la David Garrett oder einen zweiten Mozart auf die Welt bringen will, sollte für eine musikalische Früherziehung sorgen. Und Mamis, die selbst nicht ganz so musikalisch sind, erhalten hierbei nun Unterstützung aus den USA. Denn die Firma Ritmo hat nun ihr “Advanced Pregnancy Soundsystem” für Schwangere auf den Markt gebracht.

Mit diesem Gerät wird dem Nachwuchs schon im Mutterleib guter Geschmack beigebracht – oder zumindest das vermittelt, was die Eltern als guten Geschmack empfinden. Schenkt man aktuellen Studien Glauben, dann nimmt das Ritmo Advanced Pregnancy Soundsystem Einfluss auf die musikalische Begabung des Nachwuchses. Dabei schnallt sich eine schwangere Frau das Gerät mit einem Bauchgurt um. Die vier Lautsprecher auf der Bauchdecke werden mit einem MP3-Player verbunden. Über die Membrane der Lautsprecher dringt die Musik über die Bauchdecke zum Embryo hin. Und Mami sorgt mit den Kopfhörern des Ritmo Advanced Pregnancy Soundsystems dafür, dass der Nachwuchs auch tatsächlich nur die gewünschte Musik zu hören bekommt.

Deutsche geben bis zu 1,5 Milliarden Euro für Nachhilfe aus

In Sachen privater Nachhilfe scheint es in Deutschland einen Boom zu geben. Wie aus einer gerade veröffentlichten Studie hervorgeht, nehmen gut 1,1 Millionen Schüler gegenwärtig regelmäßig Nachhilfeunterricht in Anspruch. Erstellt wurde die Studie von den Bildungsforschern Klaus und Annemarie Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Demnach langen die Deutschen für den Nachhilfeunterricht ihres Nachwuchses ordentlich in die Tasche. Denn für Kinder und Jugendliche werden zwischen 942 Millionen und fast 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. (weiterlesen …)

Österreichs Jugend krank?

Alkohol, Zigaretten, Übergewicht, Selbstmorde – der aktuellen OECD-Studie zufolge sieht die Lage der Kinder und Jugendlichen in Österreich alles andere als rosig aus. Denn der gerade präsentierten Studie zufolge sind die Jugendlichen in der Alpenrepublik in Sachen Zigaretten und Alkohol schneller mit von der Partie als in anderen europäischen Ländern. Demnach raucht fast jeder dritte österreichische 15jährige regelmäßig. Und jeder Fünfte greift regelmäßig zur Flasche. Weitere Probleme in Österreich unter den Jugendlichen sind Fettleibigkeit und die hohe Selbstmordrate der 15-19-jährigen.

Auch das Gesundheitssystem in Österreich sollte sich demnach ein wenig ändern, fordern Experten und auch Politiker. Denn Kinder und Jugendliche machen zwar einen Anteil an der Bevölkerung von 19 Prozent aus. Doch der Part an den Gesundheitsausgaben für die Jüngsten liegt bei gerade einmal sieben Prozent. So sind auf Kinder zugeschneiderte Therapieplätze genauso Mangelware wie das Angebot der Versorgung von psychischen Erkrankungen bei den Jugendlichen und Kindern.

Von daher wundert es nicht, dass in Österreich von vielen Stellen Forderungen und Kritik kommt. So sieht die Bundesjugendvertretung die Zeit für dringende Reformen gekommen und fordert die Politiker der Alpenrepublik dazu auf, diese gesellschaftlichen Probleme an den Wurzeln zu bekämpfen. Dazu sei es vor allem notwendig, die hohe Rate der Selbstmorde dringend zu bekämpfen und den Jugendlichen Zukunftsperspektiven in Form von gleichen Bildungschancen zu bieten.

Quelle: ORF

Private Krankenversicherung: Nach Scheidung muss Kind nicht wechseln

Nach der Scheidung der Eltern muss ein privat versichertes Kind nicht in die gesetzliche Krankenkasse wechseln. Dies selbst dann, wenn der unterhaltspflichtige Vater dies fordert. Dies entschied nun das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz ( Az.: 11 UF 620/09).

Dem Urteil des Koblenzer Gerichts zufolge zählt die private Krankenversicherung zum angemessenen Unterhalt. Dies ist zumindest dann der Fall, wenn das Kind von der Geburt bis zum Zeitpunkt der Scheidung privat krankenversichert war. In diesem Fall muss der unterhaltsverpflichtete Vater die Beiträge bezahlen, entschieden die Richter.

Das OLG Koblenz gab dabei einer geschiedenen Frau recht, die eine entsprechende Zahlung gegen den Ex-Mann des Kindes eingeklagt hatte, der sich weigerte die private Krankenversicherung des zehnjährigen Kindes zu bezahlen. Die Kosten hierfür beliefen sich auf gut 180 Euro im Monat, die der Vater einsparen wollte. Sein Argument: der Sohn solle zusammen mit der Ex-Frau in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Quelle: Dailynet

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