Artikel des Monats März, 2010

Ehemalige Heimkinder beschuldigen Bischof Mixa der Kindesmisshandlung

Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ werfen fünf ehemalige Heimkinder dem Bischof Walter Mixa Misshandlungen vor. Unter eidesstattlicher Erklärung behaupten sie, dass der Bischof in der Zeit von 1970 bis 1980 diese geschlagen hätte. Damals war Mixa Pfarrer im Kinder- und Jugendhilfezentrum in Schrobenhausen. Laut der SZ soll es nicht nur bei Ohrfeigen geblieben sein, sondern es gab wohl auch Fausthiebe auf den Oberarm, Schläge auf das Gesäß mit Stock, Kochlöffel und auch Teppichklopfer.

Das Bistum von Augsburg weist alle Anschuldigungen zurück, und behält sich auch rechtliche Schritte vor. Das Bistum sagt zu der Anschuldigung, dass Mixa in seinem Wirkungsbereich nie eine körperliche Gewalt gegen die Kinder oder Jugendlichen angewendet hätte. In dem Heim hätte der damalige Stadtpfarrer von Schrobenhausen auch keine pädagogische und erzieherische Funktion gehabt.

Auch zwei Ordensschwestern hätten laut Angaben von ehemaligen Kindern häufig Schläge ausgeteilt mit Kleiderbügeln, Holzpantoffeln und auch mit Besen. Die Betroffenen wurden von der Ordensleitung der Mallersdorfer Schwestern gebeten, um die Vorfälle aufzuarbeiten, sich in Kontakt mit der Kongregation zu setzen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Regensburg: Neue Kinderschutzstelle fordert mehr Schutz für Kinder und Babys

In Regensburg ist gibt es seit dem 01. September 2009 im Landratsamt die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi). Diese Einrichtung möchte der Gefahr vorbeugen, dass Kinder aufgrund von Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch an Leib und Seele Schaden erleiden. Vor allem sollen dabei Eltern von Kleinkindern bis zu einem Alter von drei Jahren und auch Schwangere unterstützt werden. Laut dem Amtschef Karl Moser soll möglichst frühzeitig die neue Leistungsform der Jugendhilfe dieser Personengruppe beistehen.

Am Montag haben die beiden Diplom-Sozialpädagoginnen Tanja Frieser und Simone, bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses das Projekt „KoKi“ vorgestellt. Die Zielgruppen in dem Landkreis sollen vorranging aus Familien bestehen, die selbst aus einem Umfeld aus Heimerziehung, Armut, Streit und Gewalt in der Familie stammen, oder deren Eltern Sucht- und psychische Erkrankungen hatten. Aber auch junge Mütter unter zwanzig Jahren sollen miteinbezogen werden. Durch netzwerkbezogene Kinderschutzarbeit soll dieser frühe Kinderschutz von „KoKi“ geleistet werden. Im ersten halben Jahr wollen sich deshalb die beiden Frauen damit beschäftigen, diese Netze zu knüpfen und auszubauen. Sie wollen ihr Konzept erklären und vorstellen, in sozialen Einrichtungen bei allen Bürgermeistern und  Pfarrern im Landkreis.

Quelle: idowa

Geschwister Hofmann mit Benefizgala für Kinder

Das kleine Städtchen Meßkirch in Baden-Württemberg wird im Mai mit seinen wohl zwei berühmtesten Einwohnern eine Benefizgala veranstalten. Denn die Geschwister Hofmann aus dem schwäbischen Meßkirch sind Botschafterinnen von „LR Global-Kids“. Dies ist eine Einrichtung, die Kinderarmut bekämpft und krebskranke Kinder unterstützt. Anlässlich des Feuerwehrfestes in Meßkirch vom 29. bis 31. Mai 2010 gibt es hier nun eine Benefizgala zugunsten von „LR Global-Kids“ mit den Geschwistern Hofmann. Rund zweieinhalb Stunden soll die Show andauern, die in der Stadthalle in Meßkirch dargeboten wird.

Das Projekt „Arche München“, das Kinder von der Straße holt, aber auch das Deutsche Kinderhauptzentrum St. Augustin, das wiederum Kinder und Elternbetreuung anbietet, werden unter anderem von „LR Global-Kids“ gefördert. „LR Global-Kids“ ist zum 01.Januar 2009 ins Leben gerufen worden, um gezielt und effektiv Unterstützung anbieten zu können, vor allem dort, wo die Notwendigkeit den Kindern zu helfen, am Häufigsten übersehen wird: nämlich vor der eigenen Haustür.

Quelle: Südkurier

Ostern-Kinderangebote bei Aldi Nord, Penny und Norma

Ab dem heutigen Mittwoch (31. März 2010) rüsten die Discounter in Deutschland zum Endspurt in Sachen Kinder-Osterangeboten. So bietet Aldi Nord für 6,99 Euro 2er Sets Anmal-Shirts für Kinder. Das sind T-Shirts mit vorgedruckten Motiven zum Ausmalen aus reiner Baumwolle. Das Set beinhaltet vier Textmalstifte und ist in Größen von 98/104 bis 134/140 erhältlich.

Der Discounter Penny hat nochmals eine große Auswahl an Kindersachen vor Ostern. Für 29,99 Euro gibt es hier Eichhorn Kinder-Sitzgruppen. Diese Sitzgruppe besteht aus einem Tisch in der Größe 54x54x43 cm und zwei Stühlen, die je mit bis zu 40 Kilogramm belastbar sind. Für 19,99 Euro gibt es zudem Kinder-Teppiche aus 100% Acryl in der Größe 80×120 cm und für 14,99 Euro statt 24,90 Euro hat Penny den Geomag Magnet-Baukasten „Glow & Glitter“ mit 120 Teilen in den Schütten liegen. (weiterlesen …)

Anstelle von Ostereiern: Schülerhilfe rät zum Schulranzenkauf

Nur noch wenige Wochen, und dann beginnt endlich für viele Kinder die Schule. Natürlich gehört zu einem erfolgreichen Schulstart der Erstklässler auch der richtige Schulranzen dazu. Viele Eltern möchten ihre Kinder schon zu Ostern mit dem neuen Ranzen überraschen. Dazu gibt es für die Eltern ein paar aktuelle Tipps von der Schülerhilfe, die Sie beim Kauf der Schultasche befolgen sollten. Meistens wissen die Kinder selbst, was in ist, und was für einen Schulranzen sie haben möchten. Natürlich dürfen die Bilder vom aktuellen Superhelden oder der Lieblingsprinzessin nicht fehlen.

An erster Stelle sollte beim Kauf aber nicht auf das Aussehen geachtet werden, raten die Experten in Sachen Schülernachhilfe – denn der richtige Sitz ist das wichtigste Merkmal. Möglichst waagrecht und dicht am Körper sollte der ideale Ranzen getragen werden. Die Schulter und die Oberkante des Schulranzens sollte eine Einheit bilden. Damit die Kinder im Straßenverkehr auch gut zu erkennen sind, sorgen angebrachte Reflektoren auf Vorder- und Seitenteilen dafür.

Achten sie als Eltern auch darauf, ob der Schulranzen das Prüfsiegel DIN 58124 trägt, denn nur diese erfüllen die festgelegten Anforderungen an die Qualität, wie Wasserdichtheit, Stabilität und Sicherheit an den wichtigen Stellen. Eine Schultasche muss viel aushalten, nicht nur an Gewicht, sondern auch die unterschiedlichsten Witterungen. Manchmal wird ein Schulranzen auch getreten oder einfach in eine Ecke geworfen. Ein weiterer Aspekt, auf den die Eltern achten sollten, ist, dass der gefüllte Ranzen nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts wiegen darf.

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ist gegen eine Sperrung von Kinderporno-Seiten

Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will die von der EU-Kommission anvisierten Internetsperren im Kampf gegen die Kinderpornografie verhindern. Sie erwartet in den Beratungen zu dem Thema eine Debatte, bei der Sie den Grundsatz „Löschen statt sperren“ vertreten werde. Außerdem plädiert Sie darauf, dass es eine europäische Regelung geben soll, die besagt, dass Seiten mit kinderpornographischen Inhalten, wie es künftig in Deutschland sein wird, gelöscht werden sollen. Gleichzeitig wird sie für eine Unterstützung im Rat und im Europäischen Parlament dafür werben.

Mit Internetsperren möchte die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten verpflichten, ein Anschauen von Kinderpornographie im Netz zu verhindern. Am Montag hat die Innenkommissarin Cecilia Malmström einen Entwurf für entsprechende Richtlinien in Brüssel vorgestellt. Bereits Mitte Februar hat Bundespräsident Horst Köhler ein Gesetz in Kraft gesetzt, das ermöglicht, Internetseiten mit Kinderpornografie zu sperren.

Das Vorhaben der EU-Kommission wird von Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert. Die Regierung lehnt die Internetsperren ab, weil diese kein wirksames Mittel im Kampf gegen Kinderpornos sind. Das würde nur zu einem großen Vertrauensschaden gegenüber den Internetnutzern führen. Ihre Haltung zu dem Thema habe die Ministerin schon der EU-Kommissarin Malmström mitgeteilt, hieß es aus dem Ministerium.

Zweijähriges Mädchen in Tirschenreuth (Oberpfalz) verhungert – Mutter in Haft

In Tirschenreuth in der Oberpfalz ist ein zweijähriges Mädchen an Flüssigkeitsmangel, Unterernährung und den Folge-Erkrankungen gestorben. Wie die Polizei mitteilte, hat die 21-jährige  alleinerziehende Mutter am Samstag gegen 10.30 Uhr ihr Kind tot im Bett aufgefunden. Daraufhin hätte sie sofort den Notarzt gerufen, der zunächst eine ungeklärte Todesursache diagnostizierte.

Das Kind ist am Sonntag obduziert im Institut für Rechtsmedizin in Erlangen obduziert worden. Die Mediziner stellten dann fest, dass der Tod des Kindes durch Unterernährung und Flüssigkeitsmangel herbeigeführt wurde. Wenn die Mutter rechtzeitig einen Arzt gerufen hätte, könnte das kleine Mädchen noch leben. Die Staatsanwaltschaft Weiden hat mittlerweile einen Strafantrag gegen die Mutter wegen Totschlags beantragt. Die Frau ist bereits festgenommen worden. Da die Ermittlungen noch laufen, gibt es zunächst keine weiteren Details von Seiten der Ermittlungsbehörden.

Ein ähnlicher Fall hat im Jahre 2005 für Aufsehen gesorgt. In der elterlichen Wohnung ist damals die siebenjährige Jessica in Hamburg tot aufgefunden worden. Das in einem Zimmer eingesperrte Mädchen verhungerte qualvoll. Jessica hatte zum Todeszeitpunkt nur noch 9,6 Kilogramm gewogen. Die Eltern sind wegen Mordes und Misshandlungen Schutzbefohlener zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Quelle: Rheinische Post

Blogverzeichnis Blogverzeichnis Freizeit Blogs im RSS Verzeichnis Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloglinks