Artikel des Monats April, 2010

Mutter der kleinen Lea klagt im Internet über Langeweile

Das ist schon tragisch, denn die Mutter der verhungerten kleinen Lea aus Tirschenreuth klagt im Internet über Langeweile. In der Nacht vor dem Tod der Zweijährigen fragte sie offenbar im World Wide Web, ob nicht jemand einen Tipp hätte, was sie gegen die Langeweile tun könne. Am Tag des Todes schrieb die alleinerziehende Mutter, dass ihr Kind nicht mal drei Jahre alt werden durfte und nun für immer weg ist. Sie würde sie so sehr vermissen, und was für ein Gefühl das wäre, sein eigenes Kind tot aufzufinden. Zum Zeitpunkt des Todes wog die kleine Lea nur noch rund zehn Kilo.

Unklar ist immer noch, warum die junge Frau tatenlos zugeschaut hat, wie die Kleine qualvoll verhungert und verdurstet ist. Kurz nach dem Tod vermuten Online-Freunde, dass der Grund darin liege, dass sich das Leben der Mutter nur noch im Internet abgespielt habe. Selbst eine Chat-Freundin, die seit einem Jahr mit der arbeitslosen Mutter befreundet ist, und diese auch einmal persönlich getroffen hat, glaubt nicht an eine eiskalte Tat. Bei diesem Treffen sei die Mutter von Lea sehr lustig gewesen und von privaten Problemen hätten sie wenig geredet. Über diese Themen hat die junge Mutter offenbar nur im Internet gesprochen, wo sie über Depressionen, gescheiterte Beziehungen, aber auch über Lea schrieb und den Schmerzen, die die Kleine beim Anfassen gehabt hätte.

Quelle: pnp.de

Kinderzeugs: Benny Blu Ostergewinnspiel voller Erfolg

In den Tagen vor Ostern ist das E-Mail Postfach der Kinderzeugs.de Redaktion regelrecht überfüllt worden. Am Ende waren es knapp unter 1.000 Einsender, die gerne eines der zehn “Benny Blu”-Buchpakete des Kinderleicht Wissen Verlages aus Regensburg gewonnen hätten. Die zehn Glücklichen des Ostergewinnspiels hingegen haben Ihre Büchlein inzwischen erhalten und freuen sich riesig darüber. So beispielsweise Steve Neukirchner:

Der Dreijährige aus 63584 Gründau zählte genauso zu den glücklichen Gewinnern wie Pawel Gromala aus 72770 Reutlingen oder Lena Wagner aus 46537 Dinslaken. Zu den glücklichen Gewinnern zählten ebenso Vincent, Victor und Annje Borchert aus 31246 Münstedt wie auch Jannik und Emily Brückner aus 97249 Eisingen. Zudem gab es fünf weitere Gewinner, von denen aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels leider keine Einwilligung zur Veröffentlichung des Namens vorlag.

Aufgrund des riesigen Erfolges und des unerwarteten Andrangs hat sich die Kinderzeugs.de-Redaktion überlegt, künftig ab und an Gewinnspiele zu veranstalten. Da nicht nur der Kinderleicht Wissens Verlag aus Regensburg bereits eine weitere Zusammenarbeit signalisiert hat, können wir an dieser Stelle bald schon das nächste Gewinnspiel anbieten.

Kinder-Angebote bei Lidl, Penny, Aldi Nord und Aldi Süd

Ab dem heutigen Dienstag (6. April 2010) haben die Discounter Aldi, Penny und Lidl wieder jede Menge Kinderangebote. Der Discounter Aldi Nord hat für 5,99 Euro modische Jeans für Kinder aus reiner Baumwolle in den Schütten liegen. Die Jeans sind mit runden Eingriffstaschen versehen und in verschiedenen Farben und Größen von 116 bis 152 erhältlich. Für 9,99 Euro gibt es zudem Sommerjacken für Mädchen und Jungen. Diese sind schmutz- und wasserabweisend durch eine Teflon-Ausrüstung. Die Jacken sind in aktuellen Farben und mit modischen Details im Angebot von Aldi Nord. Erhältlich sind die Jacken in den Größen 116 bis 164. Zudem führt der Discounter in dieser Woche für 11,99 Euro sportliche Halbschuhe für Kinder. Das Obermaterial der Schuhe ist aus Synthetik, kombiniert mit Textil und Leder. Erhältlich sind die Halbschuhe in diversen Farben und Größen von 29 bis 35. Ebenso führt Aldi Nord für 7,99 Euro Lernpuzzles. Das Puzzle fördert Sprachentwicklung, Zahlenverständnis, Motorik und die Konzentration von Kindern.

Der Discounter Aldi Süd bietet in dieser Woche mehrere Kinderbekleidungsangebote. Für 8,99 Euro gibt es Kinder Sommerjacken. Der Oberstoff ist aus Baumwolle und das Futter ist aus Polyester. Die Jacken sind wasser- und schmutzabweisend durch eine Bionic-Ausrüstung mit Kapuze und aktuellen Details. Dazu passend gibt es für 5,99 Euro Outdoorhosen für Kinder aus reiner Baumwolle. Die Hosen sind mit verstellbarer Bundweite und teils mit aufgesetzten Seitentaschen. Angeboten werden diese von Aldi Süd in den Größen 116 bis 164. Für 9,99 Euro gibt es zudem Skate-Schuhe für Jungen. Die Schuhe haben ein strapazierfähiges Obermaterial in angesagten Optiken. Diese liegen in den Größen 30 bis 38 in den Schütten. (weiterlesen …)

Laut Umfrage sind die Deutschen mit der Schulpolitik unzufrieden

Immer mehr Deutsche sind mit dem deutschen Schulsystem unzufrieden und wünschen sich ein einheitliches Bildungssystem. Das ergab eine aktuelle Allensbach-Studie. Über 61% der Befragten wollen sogar, dass die Bundesregierung die Verantwortung für die Bildungspolitik tragen solle. Weiterhin ergab die Umfrage, dass ein Drittel der Bürger aus den neuen Bundesländern mit dem achtjährigen Gymnasium unzufrieden sind, und ein Drittel sich bei den Lehrplänen Verbesserungen wünscht.

Ein weiteres gutes Drittel der Befragten will die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium. In den alten Bundesländern wünschen sich dies sogar über 71 Prozent. In die geplante und bereits beschlossene Zusammenlegung von Real- und Hauptschulen setzen die meisten Bürger keine große Hoffnung. Für viele Befragten sind konkrete Lernbedingungen wichtiger, als eine Strukturreform. Auch ein großes Ärgernis für viele Eltern sind die zu großen Klassen. Für eine Verkleinerung der Klassen sind 60% und bei den Eltern von schulpflichtigen Kindern sogar 69%.

Ein weiterer Mangel, der von den Eltern angekreidet wird, sind die vielen ausfallenden Unterrichtstunden. Eine stärkere individuelle und begabungsgerechte Förderung der Kinder wünscht sich auch mehr als die Hälfte der Befragten. Bei der Umfrage haben die Länder für Ihre Schulpolitik auch eine Benotung erhalten, wobei der Gesamtdurchschnitt bei 3,6 lag. Am besten kam Bayern weg mit 3,3 und den letzten Platz belegte Schleswig-Holstein mit der Note 4,2.

Quelle: Stern

Verein „Junges Gemüse“: immer mehr arme Kinder in Hückeswagen

Die Zahl der Kinder aus armen Familien ist im nordrhein-westfälischen Hückeswagen ansteigend. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Vereins „Junges Gemüse“ hervor. So sinkt die Zahl der Kinder im Allgemeinen zwar, doch die Zahl der Kleinen aus armen Familien steigt.

Gegründet wurde „Junges Gemüse“ im Jahr 2007. Für knapp 50 Kinder hat der Verein das Mittagessen in der offenen Ganztagsschule finanziert. Mittlerweile sind es schon 60 Kinder, deren Eltern das Geld für das Mittagessen nicht aufbringen können. Das Essen für die Kleinen kostet täglich zwischen 2,50 und drei Euro. So kommt im Monat eine Summe von 50 Euro zusammen. Der Regelsatz für Kinder aus Hartz-IV Familien gibt diese Summe nicht her, deshalb müssen diese Eltern einen Antrag für das Essensgeld bei der Stadt stellen. Dann brauchen sie nur einen Euro am Tag für das Mittagessen des Kindes zu bezahlen. Der Rest wird finanziert vom Verein „Junges Gemüse“. und dem Programm “Kein Kind ohne Mahlzeit“ vom Land.

Der Verein wiederum finanziert das Essensgeld aus den Beiträgen der Mitglieder, Spenden und Fördermittel des Landes. Im letzten Jahr sind über 7000 Euro an Spenden eingegangen, und mit dieser Summe konnten vielen Kinder geholfen werden. Angesichts des steigenden Bedarfs sind diese Spenden für den Verein auch weiterhin sehr wichtig.

Quelle: rp-online.de

Babys weinen nach Bedürfnissen

Wenn ein Baby schreit, wird jeder Erwachsene schnell nervös, auch wenn es nicht das eigene Kind ist. Denn ein Baby weint meistens nur, weil es ein bestimmtes Bedürfnis hat und nicht aus Langeweile. Bereits 31 Minuten vorher kündigt das Baby dies durch verschiedene Gesten wie Hin- und Herdrehen des Kopfes, langes Strecken, Gähnen oder Räkeln an. Merkt dann das Kleinkind, dass niemand auf die Zeichen reagiert, dann kommt die härtere Methode dran: das Schreien.

Wenn das Baby Hunger hat, dann kann es nicht nach der Brust greifen, oder wenn es ihm zu kalt wird, unter eine Decke kriechen, meint der Kinderarzt Herbert Renz-Polster. Deshalb wählt das Baby die einzige Sprache, die es kennt, das Weinen. Weiter meint Renz-Polster dazu, das Weinen ist für das Baby lebenswichtig, denn nur so kann es den Eltern mitteilen, dass sie nach dem Rechten schauen sollen.

Ein Kind, das weint, sollten die Eltern nie allein lassen und solange wie möglich halten, auch wenn es nicht ruhig wird und weiter weint, so ein Ratschlag von der Entwicklungspsychologin Aletha J. Solter. Denn nur in der Zeit, wenn ein Baby von einem Erwachsenen gehalten wird, bekommt es ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit, damit es wieder geheilt wird. Durch Untersuchungen wurde auch festgestellt, dass ein Baby das viel gehalten wird, weniger schreit.

Quelle: wz-newsline

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