Hartz IV-Panne: Verzicht auf Rückzahlung von Familien gefordert

Die Hartz IV-Panne bei den Empfängern von Kindergeld beschäftigt die politische Landschaft – und natürlich unter uns Eltern wird darüber diskutiert. Immerhin ist es ja Sache des Staates, darauf zu achten, meint die Kinderzeugs.de Redaktion. Von daher schließen wir uns ausnahmsweise mal Politikern an, obwohl wir natürlich bekunden wollen, dass wir politisch unabhängig sind. Wenn aber nun Politiker – aller Parteien übrigens – von der Bundesregierung fordern, dass die Bundesregierung auf eine Rückerstattung der 20 Euro verzichten soll, die Hartz IV-Empfänger zu viel an Kindergeld bekommen haben, dann kann das ja als Elternteil nur befürwortet werden.

Denn schließlich haben die Kritiker ja durchaus Recht, dass der Fehler eigentlich von der Bundesagentur für Arbeit zu verantworten ist. Bedenkt man nun den Aufwand für die Rückzahlungen, so ist dieser sicherlich höher als die Rückforderungen. Und wenn es nun auch noch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt – nicht auszudenken, was das den Steuerzahler wieder kostet. Die Bundesagentur fordert von rund 1,3 Millionen Eltern pro Kind 20 Euro zurück.

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