Bundesfamilienministerin Kristina Köhler will Familien künftig effizienter unterstützen. Wie sie der “Bild am Sonntag” sagte, sollen alle familienpolitischen Leistungen wie beispielsweise Erziehungsgeld, Kindergeld, Elterngeld auf den Prüfstand kommen. Gut 250 Milliarden Euro gibt der Bund jährlich an Leistungen für Familien aus, wobei diese vielfältig und unübersichtlich sind. Mit Finanzminister Wolfgang Schäuble sei vereinbart worden, dass alles auf den Prüfstand komme, um zu sehen, was sich bewährt und was nicht.
Gleichzeitig stellte Ministerin Köhler allerdings auch klar, dass keine Leistungen gekürzt werden sollen. Denn Zielsetzung sei nicht eine Kürzung der Leistungen für Eltern, sondern ein effizienterer Einsatz. Bereits seit Jahren werde über die Vielzahl der Leistungen diskutiert, ohne dass diese jedoch systematisch untersucht worden seien. Die Überprüfung soll nun zeigen, ob tatsächlich alle 150 diversen Maßnahmen sinnvoll seien.
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