In einem Brief an die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder fordern die Initiative „Wir sind die Familie“ und das Institut für neue soziale Antworten (INSA) ein Familiengeld. Dieses solle anstelle des Kindergeldes in den ersten drei Jahren gezahlt werden. In dem Brief an die Ministerin regen die Bündnisse an, dass für das erste Kind 300 Euro Familiengeld, 350 Euro für das zweite Kind und 400 Euro für jedes weitere Kind gezahlt werden sollen. Dieses Geld sollte die häusliche Betreuung in der Familie unterstützen. Ferner könnte dieses Geld einer Familie helfen, wenn das Kind von einer Tagesmutter oder in einer Kindertagesstätte betreut werden muss. Denn dadurch entstehen für die Eltern deutlich höhere Kosten.
Weiter ist in dem Brief zu lesen, dass für den Staat das Familiengeld günstiger kommen würde, als durch die bisherigen Pläne der Regierung. Das von der Koalition geplante Betreuungsgeld für die vorgesehene Übernahme von Kita-Betriebskosten würden den Bundhaushalt über 2.67 Milliarden Euro mehr belasten. Im Gegensatz dazu würde der Plan von den Initiativen 400 Millionen Euro weniger kosten. Die beiden Organisationen haben dazu Umfragen in Auftrag gegeben, und über 51% der Befragten finden ein Betreuungsgeld für „zu Hause betreute Kinder unter drei Jahren“ sehr gut oder gut.
Quelle: Bild
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