Bisher werden Blumen, Pralinen und Hotelübernachtungen mit 7% MwSt steuerlich begünstig – Schulranzen, Windeln und Kinderkleidung jedoch nicht. Der Kinderwaren-Versandhandel Jako-o will darum gemeinsam mit deutschen Eltern für ein gerechteres und familienfreundlicheres Mehrwertsteuersystem kämpfen.
Die Bundesregierung plant noch in diesem Herbst die Liste der Produkte und Dienstleistungen mit reduzierter Mehrwertsteuer zu überarbeiten. Grund genug, für eine sozialverträglichere Besteuerung auf die Barrikaden zu gehen. Die Geschäftsleiterin der Firma Jako-o, Bettina Peetz, sagte dazu: “Das Mehrwertsteuersystem in Deutschland ist nicht nur unlogisch, sondern auch familienunfreundlich. Wir unterstützen Eltern bei ihren Forderungen für eine gerechte Steuerpolitik.” Sie setzen sich darum für einen ermäßigten Steuersatz von 7% für kindertypische Waren und Dienstleistungen ein.
Andere EU-Nachbarstaaten wie Polen, Luxemburg und Großbritannien sind uns da schon einen Schritt voraus: In diesen Ländern sind Baby- und Kinderkleidung bereits ermäßigt besteuert. Und bemühen wir uns nicht sonst ständig um EU-Standards? Jako-o will darum die Bundesregierung auf diesen steuerlichen Missstand aufmerksam machen und an den Familiensinn apellieren: Bei einer Mehrwertsteuerreform müssen Eltern und Kinder stärker berücksichtig werden.
Unter www.jako-o.de/mehrwertsteuer können Sie an der E-Mail-Kampagne teilnehmen. Diese Kampagne spricht den Bundesfinanzminister sowie weitere ausgewählte Politiker an und fordert sie auf, sich auf nationaler und europäischer Ebene für eine Mehrwertsteuersenkung bei kindertypischen Produkten einzusetzen. Denn Familien sollten stärker gefördert werden – in Deutschland und ganz Europa.
Quelle: Presseportal
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