Die Serie von Schreckensmeldungen über getötete Babys und Kleinkinder reißt nicht ab. So wurde am Dienstag von der Haftrichterin des Amtsgerichts Regensburg Haftbefehl gegen die Mutter eines am Montag tot aufgefundenen Jungen erlassen.
Das acht Monate alte Baby war am Pfingstmontag von dem 37jährigen Vater des Kindes in der Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin in oberpfälzischen Weiden entdeckt worden. Der Kindsvater alarmierte die Polizei, die das tote Kind auf einer Waschmaschine abgelegt fand. Die 25jährige Mutter des getöteten Babys wurde von den Beamten befragt und dann unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Bei Befragung der Kindsmutter durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Weiden erhärtete sich zunehmend der Verdacht, dass der kleine Junge bereits am Freitag von seiner eigenen Mutter absichtlich erstickt worden war. Weidens Leitender Oberstaatsanwalt Gerd Schäfer am Dienstag sagte am Dienstag, bei der Mutter des acht Monate alten Babys sei während des Verhörs eine ablehnende Haltung dem Jungen gegenüber zum Ausdruck gekommen. Die Obduktion durch Institut für Rechtsmedizin der Universität Erlangen erfolgte noch am Pfingstmontag. Die dort gewonnenen Ergebnisse betätigten den Verdacht des Todes durch Ersticken. Ob bei der grausamen Tat vielleicht mögliche psychische Probleme der Mutter des Babys eine Rolle gespielt haben könnten, ist bislang ungeklärt.
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