Ausnahmezustand am Mössinger Firstwald-Gymnasiums in Baden-Württenberg. Am Mittwoch den 9. Juni in Berlin bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises wurde die Schule mit dem „Sonderpreis der Akademie“ ausgezeichnet. Jetzt simulieren die 650 Schüler und Lehrer drei Tage lang im Zuge des Projekts „Schule als Fußball-WM“ die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika. Mit allem Drum und Dran.
Das evangelische Firstwald-Gymnasium im baden-württenbergischen Kreis Tübingen erhielt bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises am Mittwoch, 9. Juni in Berlin den mit 15.000 Euro dotierten „Sonderpreis der Akademie“ erhalten für das in den Augen der Jury zukunftsweisende Konzept für die Schulentwicklung. Für die rund 650 Schüler und Lehrer der Schule jedoch drehte sich an diesem Tag zunächst etwas anderes, nämlich der Ball. Seit Mittwoch läuft im Mössinger Firstwald-Gymnasiums das Rollenspiel „Schule als Fußball-WM“.
Die Schüler treten in 32 Mannschaften, mit denen sie die bei der „richtigen“ Fußball-WM in Südafrika antretenden unterschiedlichen Nationalitäten vertreten, an. Gespielt wird nach dem offiziellen Spielplan der WM.
Auch das Ambiente stimmt. So kommentieren Stadionsprecher live jedes Spiel, bei jedem Tor tönt laut „Samba de Janeiro“ über das Schulgelände. Es gibt Fanartikel zu kaufen, die mit einer eigens für dieses Projekt entworfener Währung bezahlt werden, die in Anlehnung an das südafrikanische Zahlungsmittel und passend zur geografischen Lage Mössingens, der „Alb-Rand“ getauft wurde. Dem Sieger der Mössinger Fußball-WM winkt, wie auch der im „richtigen“ Turnier gewinnenden Mannschaft, ein Pokal.
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