Kinderverbot in Frankfurter Café Sahnesteif

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Es liest sich wie ein verfrühter Aprilscherz, doch es ist wahr: das Frankfurter Café Sahnesteif hat einen Aushang an seiner Tür mit den Worten „Nicht alles ist für jeden was – Unser Café ist für Erwachsene, die sich aus der Hektik des Alltags zurückziehen wollen. Es ist auch ein Ort für kleine Gäste, die ihre Eltern in dieser Pause begleiten. Leider wird unser Café allzu oft mit einem Kinderhort oder dem heimischen Wohnzimmer gleichgesetzt“ angebracht. Mit anderen Worten: Kinder sind hier nicht willkommen.

Nachdem die Lokalpresse auf diesen Skandal aufmerksam wurde, wiegelt der Café-Betreiber Prediger ab: “Wir haben nichts gegen Kinder”, beteuert er und fährt fort, es ginge ihm um das Verhalten der Eltern. Als Beispiele führt er Eltern an, die tatenlos zusehen, wie ihre Kinder das Mobiliar verdrecke oder “aus dem Café eine Spielfläche machten”. Natürlich: es gibt zweifelsohne Eltern, die sich nur wenig bis gar nicht um die Erziehung ihrer Kinder kümmern. Dafür aber alle Kinder in Sippenhaft zu nehmen, kann nur als Ignoranz interpretiert werden.

Das wirklich Erschreckende daran: statt Protesten und Boykott erfährt das Café große Zustimmung aus der breiten Öffentlichkeit, kritische Stimmen sind nur leise zu vernehmen. Ist das wirklich unsere Gesellschaft geworden? Eine Gesellschaft, in der die Bundesregierung stagnierende Nachwuchsraten beklagt, in der Haushaltsetats zugunsten von Großbanken und Industrie auf dem Rücken von Familien aufgebessert werden und in dem Kinder aus Cafés verbannt werden? Café-Betreiber Prediger versucht geschickt, von seiner eigenen Fehlleistung abzulenken und wirft gespielt besorgt ein, angesichts der zahllosen Glückwünsche habe er offenbar ein brodelndes Gesellschaftsthema getroffen.

Es ist unfassbar. Aber wenigstens können gestresste Kinderlose nun wieder in Ruhe im Café Sahnesteif in Frankfurt-Nordend, einem kinderreichen Stadtteil, dem Klingeln ihrer Handys frönen und ungestört von lebhaften Kindern über den Mangel an Nachwuchs lamentieren.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Könnt ihr über ähnlich skandalöse Vorfälle berichten? Welche Nachteile müsst ihr aufgrund eurer Kinder ertragen?

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  • Simon

    Wer lesen kann ist wieder klar im Vorteil. Die kleinen Gäste sind genauso willkommen, wie die großen – sofern die Eltern den Kindern entsprechendes Benehmen bei gebracht haben. Kinder die auf Tischen gewickelt werden oder Bereiche die von Eltern abgesperrt werden, damit Kinder spielen können müssen in einem Cafe nicht sein. Ich gehe mit den Kindern dann auf einen Spielplatz …

  • Timo Hermann

    Und wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird hier eine klare Abwehrhaltung der Betreiber gegenüber Kindern herauslesen.
    Dabei wäre die Lösung so einfach – aber kostet Geld und steigert den Umsatz nur unwesentlich, weshalb es in Zeiten der absoluten Gewinnmaximierung wohl nicht erwünscht ist: Cafés und Restaurants mit Spielzimmer und dergleichen sind meist automatisch wesentlich ruhiger.
    Daher ist es in unseren Augen ein Armutszeugnis, statt auf Kinderfreundlichkeit zu setzen solche drastischen – und typisch deutschen – Verbotsschilder aufzuhängen.

    Dass Kinder Grenzen brauchen – völlig unbestritten. Erziehung muss sein. Ein wenig Freiraum und leben aber auch, und dazu gehört einfach auch ein Stückchen Verständnis durch die Gesellschaft, die aber regelmäßig ihre eigene Kindheit vergisst und gegen Kindergärten in der Nachbarschaft klagt…

  • cwc

    Das einzig skandalöse war die Berichterstattung der FR. Der Zettel ist eindeutig und eindeutig nicht kinderfeindlich-

  • Timo Hermann

    Auch hier gilt: zwischen den Zeilen steht hier klipp und klar, dass man auf Kinder keine Lust hat. Nach einem solchen Schild würde ich mit Kindern einen Teufel tun, mich darin niederzulassen – das ist doch völlig nachvollziehbar und vermutlich auch die erhoffte Reaktion.
    Andere Cafés lösen das “Problem” im Dialog, nicht durch ausladende Pamphlets im Schaufenster. Wir werden berichten.

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Der Ausdruck “Sippenhaft” ist symptomatisch für die Maßlosigkeit, die aus diesem Artikel spricht.

    “Sippenhaft” findet im Sahnesteif ganz offensichtlich nicht statt, sondern alle Eltern werden an ganz selbstverständliche Regeln im Umgang mit Menschen erinnert.

    Wer ist denn beleidigt, wenn daran erinnert wird, dass man bitte aufeinander Rücksicht nehmen soll? Doch wohl nur Leute, die Rücksicht auf andere für eine dermaßene Zumutung halten, dass sie allen Ernstes auf Nazi-Vergleiche kommen.

    Wer das für typisch deutsch hält, kann noch nicht viel von der Welt gesehen haben.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Timo Hermann

    Lieber Herr Leinweber,

    beleidigt ist jener, dem zwischen den Zeilen suggeriert wird, seine Kinder würden automatisch in die Kategorie der völlig zügellosen Negativbeispiele fallen. Nicht die Wortwahl, sondern deren Interpretationsspielraum sind es, die Zweifel daran aufkeimen lassen, dass die Café-Betreiber Kinder willkommen heißen. An einem als solchen ausgewiesenen “Ort der Ruhe” sind Kinder nur selten erwünscht – denn unabhängig von der Erziehung haben Kinder nunmal per se einen anderen Habitus als Erwachsene. Das ist physiologisch und symptomatisch. Dass Erziehung darin besteht, Regeln aufzuzeigen und Verstöße zu ahnden, ist sicherlich unstrittig. Dennoch können Kinder nicht sklavisch zur schweigenden Andacht verdonnert werden – das wiederum ist wider ihre Natur. Und wer das leugnet, hat seine eigene Kindheit vergessen – oder legt sie sich zurecht.

  • Tim Gerdes

    Ich würde da ohne jedes Zögern mit meinen Kindern reingehen. Das, was da im Aushang steht, ist für mich ncihts anderes als eine pure Selbstverständlichkeit!

    Wer da etwas zwischen den Zeilen liest, was kinderfeindlich ist, der interpretiert da was rein, was da nicht ist.

    Es steht da ganz eindeutig: “Es ist auch ein Ort für kleine Gäste, die ihre Eltern in dieser Pause begleiten.”

    Daraus abzuleiten, dass Kinder hier nicht willkommen wären ist – sorry – hohl! Hier von Sippenhaft zu sprechen schlicht unlauter.

    Ich bin vater von zwei Kindern und ich habe ebenfalls keine Lust, mir öffentliche Orte von faulen und dummen Eltern vermiesen zu lassen, die ihren Kindern nicht einmal ein Mindestmaß an Erziehug angedeihen lassen. Und das Herumsauen mit Schokolade (egal in welchem Aggregatzustand) oder das freie Herumtollen in einem Cafe gehören dazu und ich finde den Aushang klasse!!

  • Timo Hermann

    Man muss da noch nicht einmal zwischen den Zeilen lesen. Das Schreiben beginnt wörtlich mit den Worten “Unser Café ist für Erwachsene, die sich aus der Hektik des Alltags zurückziehen wollen.”
    Wer sich mit Rhetorik und Germanistik beschäftigt, weiß um die Bedeutung solcher Feinsinnigkeiten – das ist nicht hohl, sondern eine gängige Interpretation der Sprachlehre :)

  • Tim Gerdes

    Da steht aber nix davon, dass die Erwachsenen das nur ohne ihre Kinder tun dürfen. Im Gegenteil wird daruf hingewiesen, dass Kinder, die ihre Eltern hier begleiten wollen, willkommen sind.

    Lesen können ist klar von Vorteil, interpretieren, insbesondere vor einem germanistischen Hintergrund noch besser. Aber die besten Lese- und Interpretationsfähigkeiten nützen nix, wenn man Texte nicht zur Gänze zur Kenntnis nimmt.

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    1. Worin besteht denn nun bitte die “Sippenhaft”? Ist das Wort Nazi (die haben die Sippenhaft in Deutschland wenn nicht erfunden so doch berüchtigt gemacht) deshalb weltweit ein Schimpfwort, weil sie keine Kinder in Cafes gelassen haben?
    Wie verbohrt muss man eigentlich sen, um angesichts einer Bitte um sozialverträgliches Benehmen an Nazis zu denken?

    2. Wie verstiegen muss man eigentlich sein, um ein ums andere Mal Leuten zu unterstellen, was sie nicht gesagt und nicht geschrieben haben?
    Wie kommen Sie, Herr Hermann, eigentlich darauf, es sei Ihr Recht, den Leuten von Sahnesteif diesen Unfug zu unterstellen?

    Was würden Sie denn davon halten, wenn ich nun meinerseits behaupten würde, “zwischen den Zeilen” (wo immer das sein mag) würden Sie dafür plädieren, Kindern alles, aber auch alles zu erlauben?

    Ihre sogenannte Interpretation stützt sich auf nichts anderes als eine völlig verzerrte Wahrnehmung, hat aber weder mit dem in Rede stehenden Text noch mit den Aussagen der Sahnesteif-Leute zu tun.

    Sie verfahren einfach nach dem Prinzip “Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt” – und Ihnen gefällt es offenbar, unsere Welt als eine grundsätzlich kinderfeindliche darzustellen.

    Zum Schluss eine konkrete Frage:
    Wie würde denn ein Text lauten, mit dem das Cafe auf seine legitimen Interessen hinweisen würde, Ihrer Ansicht nach? Es kann ja wohl nicht sein, dass ein Cafe nicht schreiben darf, welches Benehmen es von seinen Gästen erwartet. Wie also würde ein solcher Text lauten?

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Jo-E

    Sehr geehrter Herr Hermann,
    Rechtfertigungen im Interpretationsspielraum von Texten stehen in der Regel auf wackeligen „Argumenten“, der nackte Text des Aushangs zeugt jedenfalls nicht von Ihrem suggerierten Kinderverbot.

    Ich wäre auch nicht so borniert im Verlangen, meine Kinder an jedem der von mir bevorzugten Plätze mit einem kindgerechten Equipment und einer Spielwiese ausgestatten zu wissen.

    Als Erwachsener bin ich gefordert, für meine Kinder -bei aller kindlicher Selbstfindung und -erfahrung- Entscheidungen zu treffen und Sie in die „richtige“ Richtung zu lenken, zu erziehen. Dazu gehört für mich aber auch, nicht nur das Ego des Kindes zu stärken, sondern es das Leben insgesamt meistern lassen. D.h. sich zurechtfinden in einer Gemeinschaft mit (durchaus noch zu wenig) Rechten aber auch Pflichten.

    Ein Frage noch, wie haben Sie Ihren Kindern den Begriff Rücksicht vermittelt?

  • Gregor

    war ja klar. lauter gutmenschen versammelt hier, die in ihrer kindheit noch nie ma zu laut waren und sowieso die bravsten der welt gewesen sind, is klar.
    anstatt dass sich eltern endlich mal wehren gegen diese scheißgesellschaft, in der kinder bloss noch ausgegrenzt werden, geht euch hier einer drauf ab, daß son schild ja total ok ist. klar, jeder von euch sieht jeden tag eltern, die ihre kiddies aufm esstisch wickeln und die verschissene windel der kellnerin in die hand drücken, logisch. merkt ihr eigentlich, dass ihr hier dauernd betont, wie scheisse doch alle anderen kinder sind und nur eure engel sind? und dass der text heisst, dass sie keinen bock auf skids haben is ja total offensichtlich. “kinder dürfen auch rein, wenns sein muss, aber schnauze halten und festschnallen, sonst fliegt ihr raus”, genau das steht da.

  • Timo Hermann

    Lieber Herr Leinweber, lesen Sie einfach meine bisherigen Ausführungen.
    Die einfachste Lösung wäre jene gewesen, wie sie hier genannt werden: Link.
    Im Übrigen: Diskussionen und kontroverse Meinungen sind hier jederzeit erwünscht. Die bleiben aber bitte auf der Sachebene – ich tituliere Sie auch nicht als “verbohrt” aufgrund Ihrer konträren Meinung.
    Vielen Dank!

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Wie kommen Sie auf “Sippenhaft”? Sie wissen doch wohl, was Sippenhaft war?

    Wie oft muss man Sie eigentlich nach diesem Begriff fragen, den Sie offenbar nicht zufällig oder versehentlich benutzen, sondern mit voller Absicht – oder wie ist es zu erklären, dass in Ihrem Leser-Kommentar im Kölner Stadt-Anzeiger ebenfalls dieser Begriff verwendet wird?

    Für jemanden, der mit Nazi-Vergleichen operiert, geben Sie sich bemerkenswert dünnhäutig.

    Wenn man – wie Sie – über einen Text einfach etwas behauptet, was gar nicht drinsteht, begibt man sich auf dünnes Eis. Es ist nicht einzusehen, dass Sie der einzige Mensch auf diesem Planeten sein sollen, der einen Text interpretieren kann.

    Wenn also Sie, Herr Hermann, sich das Recht nehmen, in einem Text über sozialverträgliches Benehmen “Sippenhaft” glauben erkennen zu dürfen, dann wird es doch wohl auch erlaubt sein, in einem Text von Ihnen Verbohrtheit zu sehen – oder wieso soll das eine richtig und das andere falsch sein, bitte?

    Mit welchen nachlesbaren Fakten wollen Sie belegen, dass da “Sippenhaft” sei, dort aber nicht Verbohrtheit?

    Oder brauchen Sie keine Fakten – spüren Sie das einfach?

    Noch eines: In dem von Ihnen verlinkten Artikel ist von einem geschriebenen Text – und nach einem solchen habe ich gefragt – nicht die Rede. Kein anderes Cafe hat etwas aufgeschrieben – dort werden Eltern gebenenfalls mündlich ermahnt.

    Darf ich daraus entnehmen, dass Sie der Ansicht sind, ein Cafe dürfe keinen Text mit der Bitte um sozialverträgliches Benehmen schreiben?

    Wie wäre es mit einem konkreten, konstrutiven Textvorschlag – einer, der in Ihren Augen Gnade findet?

    Oder kann es so einen Text nicht geben?

    Nun aber – Schreiben fällt Ihnen doch offenkundig nicht schwer. Nur Mut!

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Tim Gerdes

    Gregor: So wie Sie schreiben, kann ich mir schon vorstellen, dass Sie in Gesellschaft vernünftiger Menschen erhebliche unschöne und frustrierende Erfahrungen gemacht haben.

    Aber weder die Wahl der typischen Totsfchlagverbalinjurien (“Gutmenschen”) noch Ihre Gossen- und Fäkalsprache liefern auchnur ansatzweise so etwas ähnliches wie ein diskussionswürdiges Argument. Aber so etwas kennen Sie wahrscheinlich schon aus früherer eigener Erfahrung. Die Art Ihrer Auslassungen lassen so etwas jedenfalls erwarten.

    Meine Kinder sind beileibe nur fast Engel, sie haben aber gelernt, sich zu benehmen und ich habe gelernt, sie schnell einzufangen, wenn sie über die Stränge schlagen. Auf jeden Fall ist mir und meiner Frau das Bemühen anzumerken (abgesehen von den eigenen Umgangsformen), unsere Kinder vernünftig zu erziehen. Dieses Bemühen ist bis heute IMMER von Dritten anerkannt und gewürdigt worden. Dementsprechend gab es noch NIE eine Beschwerde über unsere Kinder – eher beruhigende Worte für die Eltern.

    Ich weiß nicht, in welchem Deutschland Sie leben, bei Ihren Umgansformen und der Art Ihrer Auslassungen kann ich mir aber sehr gut vorstgellen, dass das recht agressives und herabwürdigendes Umfeld ist. Wie man in den Wald hineinruft, um so ärger schallt es in der Regel heraus.

    Versuchen Sie es mal mit respektvollem Entgegenkommen, ohne Fäkalsprache, ohne Verbalinjurien, auf Sacheben und mit nem Lächeln. Sie werden Sich wundern…..

  • Tim Gerdes

    Her >Herrmann, eine Frage:

    Was hat der Inhalt Ihres Links mit dem zu tun, was wir heir diskutieren? Es gibt immer andere Möglichkeiten, mit etwas umzugehen. Das hat aber niemand bestritten.

    Die Frage, um die es hier geht, ist, geht das Cafe Sahnesteif falsch mit dem Thema um. Und da führt insbesondere Ihr letztes Posting zu keinerlei Erkenntnissen.

    Davon abgesehen hat Herr Leineweber nicht Unrecht wenn er Ihre Wortwahl kritisiert. Sippenhaft ist in der Tat starker Tobak und die wiederkehrende Verwendung dieses hier völlig unangebrachten Wortes widerlegt in keiner Weise Ihre offensichtlichen Probleme, Texte in Gänze richtig zu interpretieren ohne dabei unzulässige Unterstellungen vorzunehmen.

  • Timo Hermann

    Gut, wenn Sie sich nun in begrifflichen Haarspaltereien ergehen möchten: das, was Sie meinen, ist der Begriff Sippenhaftung, der vor der NS-Zeit auch bereits im altdeutschen Recht gebräuchlich war. Sippenhaft (sic!) ist ein recht geläufiges Synonym für eine Kollektivbestrafung einer Gruppe aufgrund des Fehlverhaltens einzelner.

    Sippenhaft ist in der Tat starker Tobak und die wiederkehrende Verwendung dieses hier völlig unangebrachten Wortes widerlegt in keiner Weise Ihre offensichtlichen Probleme, Texte in Gänze richtig zu interpretieren ohne dabei unzulässige Unterstellungen vorzunehmen.

    In Anbetracht des oben genannten Sachverhaltes möchten Sie diesen Passus möglicherweise einmal überdenken… :)
    An dieser Stelle möchte ich darum bitten, zum Gegenstand des Artikels zurückzukehren. Ich bin weder Politiker noch Popstar, ich erhebe keinerlei Anspruch darauf, dass Sie meine Meinung annehmen.

    Gute Nacht!

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Sie haben leider vergessen, meine Frage zu beantworten: In welcher Weise darf ein Cafe Ihrer Ansicht nach schriftlich auf ein sozialverträgliches Benehmen von Eltern und Kindern hinwirken?

    Da der Text des Cafe Sahnesteif Ihrer Ansicht nach unzulässig (kritikwürdig, kinderfeindlich, verwerflich – suchen Sie sich was aus) ist, müssen Sie ja wohl eine Vorstellung davon haben, in welcher anderen Weise dies zulässig (kinderfreundlich, legitim … – s. o.) sein könnte.

    Oder darf Ihrer Ansicht nach ein Cafe keinen Aushang haben, in dem es erläutert, wie es sich ein sozialverträgliches Benehmen seiner kleinen und großen Gäste vorstellt?

    Ich stelle diese Frage nun zum dritten Mal und bekomme keine Antwort von Ihnen, obwohl die Frage zweifelsohne zum Thema gehört und auch in keinster Weise haarspalterisch ist.
    Ihr Link brachte, wie bereits erwähnt, keine Antwort auf meine Frage – da ist von mündlichen Reaktionen auf konkretes Fehlverhalten die Rede.

    Weiter:

    Das ist schön – erst werfen Sie mir begriffliche Haarspaltereien vor, um sich anschließend in Haarspaltereien zu ergehen. Dass der Begriff der Sippenhaft bereits vor den Nazis bekannt war, ist mir durchaus bekannt, aber an einem Platz, der Ihnen ja gut vertraut ist, nämlich zwischen den Zeilen, haben Sie doch deutlich gesagt, dass Sie diesen Begriff deshalb verwenden, weil er so wunderbar mit den Nazis assoziiert wird – Sie insinuieren eine Nähe des Cafe Sahnesteif zu Nazis, weil das zu Ihrer propagandistischen Befassung mit deren Aushang so gut passt.

    Sie glauben, Sie könnten “zwischen den Zeilen” etwas lesen, das da nicht steht.
    Was Sie zu können glauben, können auch andere glauben.

    Wenn Sie auf dieser Schiene fahren wollen, dann müssen Sie auch akzeptieren, wenn andere das tun.

    Wenn Sie keine Kriterien nennen, an denen Sie verborgene Bedeutungen festmachen zu können glauben, brauchen andere das auch nicht zu tun.

    Vielleicht wäre es ja das Beste, mal in Betracht zu ziehen, ob Sie sich nicht einfach verrannt haben, und jetzt zu stolz sind, das zuzugeben. Für einen Mann wäre das ja nichts besonders Ungewöhnliches. (Das Verrennen, nicht das Zugeben.)

    Ich weiß das – ich bin jahrelang selbst Mann gewesen.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Fassungslos

    So, jetzt mal für alle, die den Text umn den es geht in voller Länge lesen wollen:

    http:/stadtkindffm.wordpress.com/2011/03/05/sahnesteif/

    Lesen, verstehen, das Anliegen der Inhaber etwas reflektieren und zwischendrin vor lauter Empörung bitte das Atmen nicht vergessen.

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Kommt noch was Konstruktives? Oder bleibt es bei Ablehnung des Bestehenden?

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Alexander Schmitke

    Hallo Herr Hermann,

    fallen Ihnen denn keine anderen Ausreden ein als das man zwischen den Zeilen lesen müsste?

    Ich bin da mehr der Meinung das auch Sie jemand von der Sorte sind die sich von dem sehr provozierenden Artikel der Frankurter Rundschau blenden lassen haben, gerade mit dem Bezug “Kinder sind hier unerwünscht”.

    Wie sollten sich denn ihrer Meinung nach Kaffeebetreiber verhalten, wenn Eltern Ihre Kinder nicht im Griff haben, der Lärmpegel zu hoch ist, die Möbelstücke missbraucht werden, Kinder am Tisch gewickelt werden ( und der Nachbartisch bekommt gerade etwas zu Essen) ….usw .

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Für jemanden, der sich in einer solchen Diskussion dermaßen engagiert hat, lassen Sie sich mit einem eigenen, konstruktiven Textvorschlag aber ausgesprochen viel Zeit, Herr Hermann.

    Kann es sein, dass Sie es nicht für legitim halten, dass ein Cafe die Eltern und Kinder unter seinen Gästen schriftlich bittet, sich sozialverträglich zu benehmen?

    Oder warum ist es Ihnen nicht möglich, einen konstruktiven Vorschlag zum Thema zu machen, statt nur über irgend etwas zu fantasieren, das sich angeblich “zwischen den Zeilen” befinden soll?

    Sonderbar und immer sonderbarer.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Ex-Kind

    Guten Tag,
    es ist unglaublich spannend, welche Diskussionen von dem FR-Artikel ausgelöst wurden. Ich wollte nur einmal gesagt haben, dass auch aich mal klein und laut und quirlig war und auch in einem ähnlichen Viertel wie dem Nordend aufgewachsen bin. Das ist an die 30 Jahre her, Cafes gab es damals auch schon, wenn auch andere. Meine Eltern hatten aber weder das Geld, dort ständig mit mir hinzugehen, um die damals eher eingeschränkten deutschen Kaffeespezialitäten zu genießen, noch hätten wir als Kinder BOCK darauf gehabt, mit Erwachsenen dort hinzugehen! Ich lese zwischen den Zeilen, dass man sich dort heutzutage wohl stundenlang mit seinen Kindern aufhält. Kein Wunder, dass die Kinder dort rumrennen, denn Kinder wollen rennen, schreien, spielen – und zwar am liebsten draußen auf dem Spielpaltz und nicht in einem so engen Raum wie einem Cafe. Und nein – ich will jetzt weder Müttern noch Vätern den Besuch des Cafes mit ihren Sprösslingen verbieten. Aber ich halte einen Park mit schönen Spielplatz für einen viel schöneren Ort für Kinder als ein olles Cafe.

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Es drängt sich mir der Eindruck auf, dass es keineswegs um irgend etwas “zwischen den Zeilen” geht, sondern darum, dass da schlicht und ergreifend überhaupt gar keine Zeilen sein sollen.

    Es ist völlig gleichgültig, mit welchen Worten es geschieht – wenn Eltern und Kinder schriftlich zu sozialverträglichem Benehmen ermahnt werden, dann ist das in den Augen mancher Leute kinderfeindlich.

    Das allerdings lässt in der Tat tief blicken.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Helen

    Ich suchte bislang gerne Cafes auf. Innerhalb der nächsten 2 Wochen werde ich mein erstes Kind entbinden und weiß, dass manches sich dadurch ändern wird. Manche Cafes und Lokale eignen sich nun mal nicht, mit sperrigem Kinderwagen oder weinenden Säuglingen aufgesucht zu werden, ganz zu schweigen von bewegungsfreudigen Kleinkindern. Das Sahnesteif ist ein hübsches, aber sehr kleines, enges Lokal, welches sich nunmal NICHT gerade anbietet. Dafür ist 2m weiter das Relax, wo sich gerne viele Mütter treffen. SChon allein die Terasse bietet sich in den Sommermonaten an. Daher empfinde ich persönlich diese höchst emotional aufgeladene, wenig sachliche Diskussion als nicht zielführend. Wenn Eltern scheinbar nicht von alleine bemerken, dass ihr Besuch in einem bestimmten Lokal wenig passend ist, sei es von der Klientel oder der Örtlichkeit her, dann finde ich es völlig in Ordnung, dass die Betreiber dem durch einen deutlichen Aushang nachhelfen. Ein Lokal ist auch kein Tobeplatz für Kinder, es sei denn es ist ausdrücklich erwünscht (s. Familienbetrieb). Wenn man mit seinen Kindern dennoch eines aufsucht, hat man ganz einfach Rücksicht zu nehmen und schuldet dem Nachwuchs eine Erziehung, wie man sich außerhalb des Wohnzimmers zu verhalten hat.
    SChreien, Toben, Spielen gehört nach draußen auf die Spielplätze (wo man übrigens auch sehr leckeren Kaffee trinken kann), Wickeln gehört auf die Toilette und Stillen in der Öffentlichkeit ist Geschmackssache. Ein Cafebesuch hingegen sollte etwas besonderes sein, das man sich und seiner Familie gönnt. Die sozialen Spielregeln für ein ganz normales gemischt besuchtes Cafe haben hierbei eindeutig Priorität. Leider scheinen das viele ELtern heutzutage sofort zu vergessen, sobald der Nachwuchs geboren ist. Das ist doch wie mit dem Radfahren: Fährt man gerade auf dem Drahtesel in die Stadt, sind es die schlimmen, rücksichtslosen Autofahrer. Fährt man mit dem Auto, ärgert man sich über die Radler, die die Einbahnstraße verkehrt herum fahren (dürfen), aber immer schön in der Mitte. Ein wenig Einfühlungsvermögen und Verständnis füreinander und die verschiedenen Bedürfnisse wäre doch wieder sehr wünschenswert in unserer Gesellschaft. Dann bräuchte man auch keine Aushänge, um Offensichtliches zu verdeutlichen.

  • Kinderlos

    Sehr gut was dieses Cafe dort macht! Es ist doch wirklich ein großese gesellschaftliches Problem, was mal dringend diskutiert werden muss! Und das problem sind nicht mal die Kinder, sondern deren Eltern, die einfach zu unfähig sind! Die sollten zuerst einmal die Verhaltensregeln richtig an ihre Kinder weitergeben. Am besten in eine Elternschule, damit die Spösslinge richtig erzogen werden, ähnlich wie der Hundehalter in der Hundeschule es macht. Da bekommt der Halter beigebracht, mit dem Hund richtig umzugehen. Viele Eltern wissen gar nicht, was sie alles Falsch machen und regen sich dann noch tierrisch auf, wenn ihnen einer reinreden will. Ich kann die Betreiber sehr gut verstehen, ich wollte mir auch nicht mein Geschäft zerstören lassen! Vollkommen richtig, zeigt es mal denen, die antiautoritäre Erziehung so toll finden und keinerlei Respekt anderen gegenüber kennen.

  • Frankfurter36

    Guten Abend,

    wenn ich mir hier die Kommentare zu dem Kommentar eines Artikels durchlese, wird mir bewußt, daß es sich bei den meisten der hier Vertretenen wohl nicht um Frankfurter handeln kann. Daraus resultiert natürlich eine gewisse Unkenntnis der “Zustände” im einzugsgebiet dieses Cafés.
    Es geht hier nicht darum Kinder auszugrenzen oder Eltern mit Kindern zu diskriminieren, sondern lediglich darum, die eben erwähnten Eltern zu erinnern ihre Kinder dazu zu ermahnen sich der Lokalität entsprechend zu benehmen. Aber nicht nur das.
    Es ist gerade in den zahlreichen Cafés im Frankfurter Nordend zu beobachten, wie sich Mütter – meist in einer Gruppe von 2 oder mehr Personen – teilweise STUNDENLANG auf einen Kaffeplausch versammeln. Die Kinder dürfen während dieser Zeit dann ungestört mit sich selbst beschäftigt sein.
    Auch die wohlerzogensten Kinder werden dann natürlich auch nach einer Zeit etwas lauter, rennen herum oder beschäftigen sich anderweitig mit nicht besonders gern gesehenen Aktivitäten – ob durch die Geschäftsleitung oder andere Gäste, sei mal dahingestellt.
    Ein Café – habe es auch noch so einen schönen Aussenbereich, ist nunmal kein Spielplatz und manche Eltern müssen das irgendwann einmal kapieren.
    Denn es sind nicht die Kinder, gegen die sich dieser Aushang richtet sondern gegen offenbar überforderte und der Situation nicht gewachsene Eltern.
    Kinder bedeuten nunmal sehr viele Einschränkungen und von allen anderen jederzeit und überall Toleranz und Rücksichtnahme auf die junge Mutter und den jungen Vater zu erwarten ist doch etwas viel verlangt.
    Wie sagte ein Freund (mit Kind) zu mir?: Ich muss ja da nicht hingehen. Ebensowenig wie ich als Nichtraucher unbedingt in eine Raucherbar gehen muss…….

    Wenn etwas nicht unbedingt “kinderfreundlich” ist, aus welchen Gründen auch immer, muss man nicht sofort Kinderfeindlichkeit unterstellen. Da gibt’s nichts zwischen den Zeilen zu lesen. schon garnicht bei einem “Verbot” das keines ist.

    Letztendlich bleibt doch nur die Frage des “Wie?” offen.
    Ist es wirklich der richtige Weg vermeintlich vernunftbegabte Wesen durch einen Aushang auf sozialverträgliches Verhalten aufmerksam zu machen?
    Abgesehen von der Unsinnigkeit einer solchen Aktion, denn die Eltern die es betreffen würde, lesen es ohnehin nicht, da sie ihrer Umwelt ungefähr genausoviel Aufmerksamkeit zukommen lassen wie ihren Kindern, kann ich nichts dabei finden. Und betrachtet man die Diskussion, die ein simpler kleiner Text losgelöst hat (gestern sogar Bericht im Fernsehen), scheint der Kuchen ja wohl noch nicht gegessen zu sein.
    Ich kann die Aufregung mancher jedenfalls gut verstehen – Getroffener Hund bellt, dag ich nur ;-)

  • Christoph Willecke

    Hallo, ich habe erst jetzt von der Diskussion erfahren, da ich gestern erst am Sahnesteif vorbeigegangen bin.
    Ich, Vater von 2 Töchtern, finde es schon sehr befremdlich, dass es doch immer wieder Mütter und Väter gibt, die uneingeschränkten Respekt und absolute Toleranz Ihren Kindern gegenüber erwarten. Wie kann ich etwas erwarten, was ich anderen nicht zugestehe? Oder Anders, einfach mal reinfühlen, wie es so ist, wenn einer mit seinen völlig verdreckten Schuhen über die Sitzmöbel zuhause läuft. Ach, was ich dabei vergessen habe ist, das immer noch stets der Irrglaube besteht, dass man mit der Bestellung einer Latte Macchiato gleichzeitig das Recht erkauft hat sich wie die Axt im Walde benehmen zu dürfen. Dies gilt für die Menschen, denen es an jeglichem Bewußtsein für Respekt fehlt.
    Vielleicht noch ein ein Hinweis: Die Eltern dürfen Ihre Kinder dazu erziehen, das alles in Ordnung ist und es ein Leben ohne Grenzen geben kann. Im Gegenzug dürfen aber auch Diejenigen sich Äussern, für die das nicht in Ordnung ist.

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Jetzt ist es über einen Monat her und es liegt immer noch kein konkreter Textvorschlag vor.

    Warum?

    Weil es nicht möglich ist, Eltern in schriftlicher Form um sozialverträgliches Verhalten zu bitten, ohne dass das einige das in den falschen Hals bekommen und ihre Paranoiageneratoren anwerfen – ganz egal, was im Text oder zwischen dessen Zeilen steht?

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Frankfurter36

    Wie wäre es mit einem ganz gewöhnlichen Schild, wie es an jeder Baustelle zu finden ist.

    Eltern haften für ihre Kinder

    ;-)

  • Mautschok

    Es ist interessant zu lesen, wie eine Bitte zur Rücksichtnahme ausgelegt wird. Leider werden all zu gerne sofort Begriffe wie Diskriminierung, Kinderfeindlichkeit und andere gern genommene Schlagworte als todbringende Argumente verwendet. Die Welt dreht sich mit Kindern, nicht um Kinder! Dies sollte öfter mal beherzigt werden und die “Kleinen Gottheiten” nicht ständig in den Himmel gehoben werden. Es gilt ihnen die einfachen Dinge des Lebens beizubringen. Nämlich Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt vor Menschen und Respekt vor fremden Eigentum. Das Zauberwort heißt Rücksichtnahme. Dann funktioniert es auch mit einem gemeinsamen und friedvollen Miteinander. Und blicken Kinder nicht auch gerne zu Vorbildern auf? Also fangt an!

  • Anita

    Ich war heute mit einer Freundin im Sahnesteif… nachdem ich gestern in einem griechischen Restaurant ein Kind erleben “durfte”, das sich einen Spass daraus gemacht hat, die vollen Ouzo-Gläschen seiner Eltern auf den Fußboden zu werfen.

    Die Betreiber des Café Sahnesteif sind definitiv NICHT kinderfeindlich – der Kellner berichtete mir, dass er ehrenamtlich für das Kinderhospiz “Bärenherz” in Wiesbaden arbeitet, das Café hat auch bereits mehrfach für das Hospiz gespendet.

    Kinder sind dort sehr wohl willkommen – wenn sie sich so verhalten, dass andere Gäste nicht belästigt werden. Eigentlich schade, dass ein solches Verhalten nicht selbstverständlich ist… ich konnte als Kind mit meinen Eltern auch eine Gaststätte besuchen, ohne schreiend herumzurennen, die Einrichtung zu beschmutzen und Gegenstände durch die Gegend zu werfen.
    Und geschadet hat es mir nicht.

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Jetzt ist es über ein dreiviertel Jahr her und es liegt immer noch kein konkreter Textvorschlag vor.

    Warum?

    Weil es nicht möglich ist, Eltern in schriftlicher Form um sozialverträgliches Verhalten zu bitten, ohne dass Einige das in den falschen Hals bekommen und ihre Paranoia-Generatoren anwerfen – ganz egal, was im Text oder zwischen dessen Zeilen steht?

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

  • Putamadre

    Oh man, warum werden Kinder eigentlich immer so sehr vergöttert und warum sind Eltern und Ihre Kids über jede Kritik erhabenen?
    Kinder nerven halt manchmal!! Wer kennt nicht den Moment an der Supermarktkasse oder eben beim Zeitunglesen im Cafe S.? Und wenn ignorante antiautoritäre Eltern da nicht einschreiten nervts eben auch schon mal über Toleranzgrenzen hinaus! Es gibt Orte wo sie das, was an Energie in ihnen steckt, ausleben können und es gibt Orte wo das eben nicht so geht, weil gegenseitige Rücksichtnahme gefordert ist. Ist das denn so schwierig?

  • Harald Leinweber

    Guten Tag!

    Offensichtlich ist es ganz furchtbar schrecklich schwierig.

    Anders wäre es ja rein gar nicht zu erklären, warum nach nunmehr über einem dreiviertel Jahr noch immer kein konkreter Textvorschlag vorliegt, in welcher Form Eltern, die ein Café besuchen, von diesem Café in schriftlicher Form um sozialverträgliches Verhalten gebeten werden dürfen.

    Während es natürlich immer einfach ist, gegen irgend etwas zu sein.

    Soviel also zu konstruktiver Kritik von den BetreiberInnen dieser Seite.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Harald Leinweber

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