Gemeinsam kochen ist doppelt lecker

Das Problem am Essenstisch kennen viele Familien. Dem Kind ist der Spinat zu grün, die Möhren zu orange und überhaupt ist das essen einfach überhaupt nicht lecker. Für die Eltern ist dies häufig Frust und Sorge zugleich, wenn das Kind nur im Essen stochert, aber nichts zu sich nimmt. Gemeinsam kochen kann da Abhilfe schaffen und zugleich wieder Entspannung an den familiären Essenstisch bringen.

Wenn es nach den Kindern geht, dürfte es eigentlich nur zwei Gerichte geben. Das eine sind Nudeln, das andere Pommes. Gesund allerdings ist weder das eine noch das andere, schon gar nicht auf Dauer. Leider aber sind Kinder sehr hartnäckig, wenn es um Dinge geht, wie etwa die Weigerung, unbekanntes auf dem Teller auch nur zu probieren. Abhilfe kann hier gemeinsames Kochen bringen.

Dazu gehört schon vor dem eigentlichen Kochen das gemeinsame Überlegen, was es zu essen geben wird genauso, wie auch der gemeinsame Einkauf dafür. Bei diesem Einkauf wird es auch garantiert kein Theater an der Kasse oder beim Naschi Regal geben, schließlich suchen die Kinder ja gemeinsam mit den Eltern im Supermarkt Zutaten für das gemeinsame „Spiel“ „Komm, wir kochen!“

Zugegeben, mit zwei Jahren sind Kinder noch zu klein, um allein mit einem scharfen Messer Gemüse zu schneiden. Allerdings mit ein wenig Hilfe und einem etwas stumpferen Messer können sie durchaus auch schon in diesem Alter weiches Gemüse oder Obst für den Nachtisch schneiden.

Wichtig beim gemeinsamen Kochen ist vor allen Dingen, dass alle Familienmitglieder mit einbezogen werden, dazu gehört auch ein sonst vielleicht eher küchenscheuer Vater.