Es ist der Alptraum aller Eltern. Von dem Kind in einer Menschenmenge oder auf einem belebten Platz oder dem Bahnsteig getrennt werden. Noch schlimmer die Vorstellung, dass man das Kind in einem solchen Moment allein zurück lässt. Für einen Vater wurde dieser Alptraum am Sonntag auf dem Bahnhof in Kaiserslautern schreckliche Realität.
Der Ausflug eines Vaters mit seiner Tochter endete am Sonntag in einem Alptraum. Das 12 Jahre alte Mädchen und sein Vater wurden auf dem Bahnhof in Kaiserslautern getrennt, weil der Intercity, mit dem Vater und Tochter reisen wollten, für den Vater unerwartet abfuhr. Der Vater musste hinter den bereits geschlossenen Türen, die sich nicht mehr öffnen ließen, hilflos mit ansehen, wie seine Tochter auf dem Bahnsteig allein zurück blieb.
Der vater war allein in den IC gestiegen, um zunächst das Gepäck zu verstauen. Seine Tochter sollte in dieser Zeit auf dem Bahnsteig warten. Womit der Vater allerdings nicht gerechnet hatte, war die Zeit, die das Verstauen des Gepäcks in Anspruch nehmen wurde, wahlweise hatte er die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges zu lang eingeschätzt. So kam es, dass der Zug sich bereits in Bewegung setzte, als der Vater aussteigen wollte, um seine Tochter ebenfalls in den Zug zu holen.
In seiner Verzweiflung wandte sich der Vater an eine Zugbegleiterin und erklärte ihr die Situation. Augenblicklich verständigte diese daraufhin die zuständige Bundespolizei in Kaiserslautern. Diese fand das 12 Jahre alte Mädchen völlig aufgelöst in der Bahnhofshalle. Die Beamten brachten sie zu Polizeiwache, von wo aus das Mädchen zunächst den Vater anrief, dann die Mutter. Diese holte ihre Tochter dann auch von der Wache ab.
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