Nahrungsvorlieben erlernen Babys schon im Mutterleib

Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung ist für Schwangere besonders wichtig, da das Kind im Mutterleib mitversorgt werden muss. Doch nicht nur die Versorgung des Embryos ist dabei wichtig, sondern die Babys erhalten bereits über die Nabelschnur einen indirekten Eindruck, wie etwas schmeckt.

Baustein der späteren Vorlieben schon im Mutterleib

Viele Mütter haben bereits das Phänomen beobachtet, dass ihr Babys nach der Geburt auf bestimmte Melodien, die es während der Schwangerschaft im Mutterleib hörten, reagieren. So sollen beispielsweise bestimmte Musikstücke sogar auf die spätere Intelligenz Auswirkungen haben, wissenschaftliche Beweise hierzu stehen allerdings aus. Doch nicht nur Töne werden vom Kind wahrgenommen, sondern scheinbar auch Geschmack. Laut Untersuchungen werden diese Geschmackseindrücke über Nabelschnur und Fruchtwasser an die Kinder weitergegeben und prägen auch noch nach der Geburt das spätere Essverhalten des Kindes.

Salzig, sauer, vielseitig – das Kind isst mit

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Ernährungsweise der Mutter während der Schwangerschaft auch nach der Geburt noch einen starken Eindruck beim Kind hinterlässt. Isst eine Schwangere beispielsweise sehr salzig oder sehr sauer, so wird das Kind später diese Vorliebe ebenfalls teilen. Aber auch bei einer stark einseitigen Ernährung wird diese später vom Kind bevorzugt werden. Zur Beruhigung aller Schwangeren sei gesagt, dass sich diese Aussage nicht auf die „Heißhungerattacken“ auf Burger, saure Gurken oder ähnliches beziehen, sondern vielmehr auf die Ernährungsweise der gesamten Schwangerschaft. Daher ist nicht nur zur besten Versorgung des Ungeborenen wichtig, auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung in der Schwangerschaft besonderen ert zu legen. Damit auch nach der Geburt das Kind einem breiten Spektrum der Nahrungsmittel aufgeschlossen gegenüber steht, sollte durch die vielfältige Ernährung das Geschmacksempfinden schon beim Ungeborenen angeregt werden.