Ängste ernst nehmen

Foto: Timo Hermann

Kinder haben vor vielem Angst. Vor der Dunkelheit, Trennung, dem Unbekannten oder auch Fremden. Auch wenn Eltern die Ängste ihrer Kinder unbegründet finden, so sollten sie diese dennoch ernst nehmen, denn so helfen sie ihren Kindern am besten, die Angst zu überwinden.

Klassische Ängste

Kinder können Ängste vor vielen Dingen entwickeln, allerdings gibt es auch klassische Ängste, die Kinder je nach Altersstufe durchleben. Viele Babys durchleben beispielsweise eine Phase in der sie Angst vor Fremden haben, Kleinkinder in der Altersspanne von 1 bis 1,5 Jahren entwickeln oft eine Angst vor Trennung und Verlust, wohingegen bei Kindern im Alter zwischen drei und vier Jahren oft Angst vor dem Alleinsein oder der Dunkelheit dominieren.

Verschwiegene Angst

Ein Problem, Kindern zu helfen, ihre Ängste zu überwinden, kann allerdings darin bestehen, dass Kinder ihre Angst nicht äußern. Je nach Alter können sie diese entweder nicht benennen, oder aber sie trauen sich nicht, sie auszusprechen. Nach außen sichtbar kann eine Angst des Kindes dennoch werden. Anzeichen sind zum Beispiel Schlafstörungen, Klammern oder Bauch- und Kopfschmerzen.

Ängste ernst nehmen hilft diese zu überwinden

Auch wenn Eltern die Ängste ihrer Kinder unbegründet erscheinen, so sollten sie diese dennoch ernst nehmen, so haben Kinder die Möglichkeit, sich ihren Ängsten in einer Art geschützen Umgebung zu stellen und so zu überwinden. Dazu müssen Eltern versuchen gemeinsam mit ihren Kindern die Ursache für die Angst zu finden und so diese zu lösen. Viele Ängste, die entwicklungsbedingt sind, lösen sich nach dem Durchlaufen der Entwicklungsstufe ohnehin von ganz allein. Sollte das Kind jedoch unter Ängsten leiden, die nicht gelöst werden können und das Kind in seinem alltäglichen Leben beeinträchtigen, so kann es nötig sein, die Hilfe eines Spezialisten in Anspruch zu nehmen.