Babynahrung: Gläschen oder selber kochen?

Foto: Torsten Mangner / flickr.com

Ab einem Alter von vier bis sechs Monaten braucht der Körper eines Babys neben Muttermilch oder Erstlingsmilch die sogenannte Beikost. In den Regalen der Supermärkte werden hierzu unzählige Produkte angeboten. Doch sollten Eltern ihren Kindern lieber nur selbst zubereitete Beikost geben, oder darf es auch das Gläschen sein.

Wann ein Baby Beikost benötigt, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Kein Baby allerdings benötigt diese vor Vollendung des vierten Lebensmonats. Danach zeigen beispielsweise das nicht weitere Zulegen von Gewicht, häufiges Händchen in den Mund stecken oder auch vermehrtes Stillen oder Fläschengeben an, dass das Kind nicht mehr satt wird. Jetzt stehen Eltern vor der Wahl, die erste Beikost entweder immer wieder selbst zuzubereiten, oder aber zum Gläschen zu greifen.

Bei selbst zubereiteter Nahrung können Eltern sicher sein, dass wirklich nur eine einzige Zutat ohne jedweden Zusatz von Konservierungsstoffen oder Gewürzen verwendet wurden. Auch können Eltern bei eigener Zubereitung selbst bestimmen, ob sie zu Biogemüse oder Obst aus bekanntem Anbau greifen, oder nicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass Eltern die Mengen der einzelnen Zutaten selbst bestimmen können. Wird zunächst nur eine einzige Zutat, in der Regel Möhren, als erste Beikost verwendet, so kann bei selbst zubereiteter Speise eine zweite Zutat schrittweise beigegeben werden.

Dennoch sind die Gläschen viel besser als ihr Ruf. Auch hier werden regelmäßige Lebensmittelkontrollen durchgeführt und extrem niedrige Grenzwerte von Schadstoffrückständen eingehalten. Praktisch, besonders, wenn eine Reise oder ein Besuch ansteht, sind sie allemal.

Eine Kombination aus Mamas Küche und dem Supermarktregal ist also durchaus nicht die schlechteste Wahl. Worauf allerdings geachtet werden sollte, egal ob kaufen oder selber machen ist, dass Kinder unter einem Jahr noch keinen Honig zu sich nehmen sollten, da dieser ein Bakterium enthalten kann, welches bei Kleinkindern zu schweren Erkrankungen führen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.