Babys sollten im ersten Lebensjahr Sonne meiden

25. Mai 2010 Aus Von Steffi

In den ersten zwölf Lebensmonaten sollte ein Baby nicht den direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt werden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA in Köln erklärte dazu, dass der UV-Schutz der Haut sich erst entwickeln muss. Wenn ein Kind öfters einen Sonnenbrand hatte, dann ist das Hautkrebsrisiko wesentlich größer. Für die Entwicklung eines bösartigen Hautkrebses (malignes Melanom) gilt die Anzahl der Pigmentmale (Naevis), die sich nach der Geburt infolge intensiver Sonnenbestrahlung gebildet haben. Säuglinge sollten deshalb im Schatten bleiben und zusätzlich die Haut durch luftige Kleidung, Mützchen oder einen Sonnenhut schützen, rät die BZgA. Wichtig ist auch, dass die Eltern keine Sonnencreme verwenden, denn diese belastet die Babyhaut unnötig. Aber nicht nur für die Haut von Babys ist das wichtig, selbst bis zum Vorschulalter sollten Kinder die pralle Sonne so gut es geht meiden.

Doch nicht nur bei Sonnenschein ist Vorsicht angesagt, denn auch bei bedecktem Himmel gibt es immer noch Gefahren. Auf die Haut dringen auch dann noch bis zu 80% der UV-Strahlung. An sonnigen Tagen im Frühjahr und Sommer sollten während der starken Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr die Babys und Kinder besser nicht draußen spielen.

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