Babyzeichen – Wie Eltern und Babys miteinander reden können.

Bild: pixelio/Lucie Kärcher

Der Gedanke, der dahinter steckt ist simpel. Der Wunsch der Eltern, das Baby besser zu verstehen, seine Wünsche und Bedürfnisse von ihm gesagt zu bekommen. Solange das Kind noch nicht in der Lage ist, sich zu artikulieren, ist dies schwierig. Helfen sollen dabei die sogenannten Babyzeichen, bei denen es sich im Prinzip um eine vereinfachte Form der Gebärdensprache handelt.
Darum, besser auf das Baby eingehen zu können, seine Wünsche und Bedürfnisse besser verstehen zu können, geht es den Müttern und Vätern, die gemeinsam mit ihren Kindern die Babyzeichen erlernen. Kurse für interessierte Eltern werden inzwischen in fast allen Städten angeboten.
Durch vereinfachte, der Gebärdensprache angelehnte Zeichen, soll es den Babys möglich gemacht werden, mit ihren Eltern auch ohne sich bereits verbal ausdrücken zu können, zu kommunizieren. Ab einem Alter von etwa sechs Monaten sind die Kinder in der Lage, ihre Hände gezielt zu bewegen und somit in der Lage, die Babyzeichen einzusetzen. Allerdings sind die Babyzeichen nicht als etwas losgelöstes zu betrachten, das man den Kindern beibringen kann. Die Kleinen erlernen die Zeichen am einfachsten und schnellsten, je häufiger die Eltern und Geschwister die Gesten in den Alltag einbinden.
Es gibt allerdings nicht nur Befürworter, sondern auch Kritiker der Babyzeichen. Eltern und Kursleiter jedoch sind überzeugt, das Kinder, die die Babyzeichen nutzten, früher sprechen lernten und auch über einen größeren Wortschatz verfügen. Grundvoraussetzung ist dabei jedoch immer, dass die Zeichen von Worten begleitet werden und ganz natürlich in die alltägliche Kommunikation zwischen Eltern und Kind eingebunden werden.
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