Buggy-Kauf: Was sollten Eltern beachten?

Eltern stehen immer wieder vor der Herausforderung, für das eigene Kind die optimalen Produkte zu kaufen, beispielsweise einen kindgerechten Buggy. Schon nach wenigen Monaten kann der Kinderwagen durch diesen ersetzt werden, da er verschiedene Vorteile wie einen geringeren Platzverbrauch, eine komfortablere Handhabung etc. aufweist. Die Auswahl ist groß, doch welcher Buggy soll es sein? Der folgende Ratgeber erläutert Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Ab wann kann auf einen Buggy umgestiegen werden?

Jedes Baby entwickelt sich völlig unterschiedlich, sodass diese Frage nicht pauschal beantwortet werden kann. Sie merken es in der Regel an der Liegeposition und den Bewegungen Ihres Kindes, wann es reif für einen Buggy ist. Dies ist der Fall, wenn Ihr Baby ständig aufrecht im Kinderwagen sitzt und es sich oft im Kinderwagen nach oben beugt, um heraus zu schauen. Daher sollten Sie grundsätzlich die Aktivität und den Bewegungsdrang Ihres Kindes bei der Entscheidung berücksichtigen.

Auf das Gewicht des Buggys achten

Das Eigengewicht des Buggys beträgt bei vielen Modellen fünf bis zehn Kilogramm, sodass der Buggy, verglichen mit einem Kinderwagen, auf jeden Fall ein Leichtgewicht ist und sich daher perfekt für Ausflüge eignet. Auch das Transportieren fällt damit wesentlich leichter. Das geringe Gewicht ist das Hauptargument bei den meisten Eltern, die sich einen Buggys anschaffen. Daher sollte bei der Auswahl darauf geachtet werden, dass der Buggy ein Gewicht von zehn Kilogramm tatsächlich nicht übersteigt, um von diesem Vorteil zu profitieren.

Gestell des Buggys

Das Gestell spielt eine ganz entscheidende Rolle, denn es sagt viel über die Robustheit des Buggys aus. Damit er viel aushält und auch holprige Wege unbeschadet übersteht, sollten Sie darauf achten, dass das Gestell stabil, widerstandsfähig und gut verarbeitet ist. Sie können dies einfach testen, indem Sie an verschiedenen Stellen des Buggys rütteln, um zu prüfen, welche Geräusche der Buggy hierbei macht. Wirkt der Buggy instabil, sollten Sie dieses Modell nicht wählen. Zudem sollten Sie schauen, wie einfach und schnell er zusammen- und auseinandergefaltet werden kann. Dabei stellen Sie meistens auch fest, ob das Material gut verarbeitet ist und alles reibungslos funktioniert. Wenn Sie ein Klemmen oder merkwürdige Geräusche feststellen, ist dies kein gutes Zeichen. Eine hochwertige Verarbeitung stellt sicher, dass der Buggy viele Jahre verwendet werden kann, ohne dass aufgrund eines Verschleißes Sicherheitsrisiken entstehen.

Unterschiedliche Qualität und Größe der Reifen

Bei den Reifen wird zwischen zwei verschiedenen Varianten unterschieden: Plastikreifen, die günstiger sind und die hochwertigen, teureren Lufträder. Beide haben ihre Vorteile: Die Plastikreifen gehen nicht kaputt, wenn Sie beispielsweise über Scherben fahren, die Luftreifen hingegen federn besser, was zu einem angenehmeren Schieben des Buggys führt und sie nutzen sich im Vergleich zu den Plastikrädern nicht so stark an. Hier sollten Sie den Einsatzzweck berücksichtigen. Wenn Sie viel mit dem Buggy unterwegs sind und häufig über sehr unebenes Gelände fahren, sind Lufträder die bessere Wahl. Die Größe der Räder spielt ebenso eine Rolle. Im Allgemeinen sind größere und breitere Räder in vielen Situationen vorteilhaft, da sie dem Buggy mehr Stabilität verleihen und das Kind die Fahrt damit als angenehmer empfindet. Für sportliche Eltern sind so genannte Jogger Buggys, die über drei Räder verfügen, gut geeignet. Sie sind ultraleicht und haben größere Reifen, wodurch das Manövrieren über Felder, Wiesen etc. viel einfacher fällt.

Hochwertige Gurte sorgen für ausreichend Sicherheit

Die Sicherheit des Kindes sollte stets an erster Stelle stehen. Diese ist jedoch nur mit einem Fünf-Punkte-Gurt zu 100 Prozent gewährleistet, denn das Kind wird damit viel besser gehalten. Dieses Gurtsystem hält die Schultern, den Bauch und die Beine des Kindes auch bei einer starken Bewegung sicher im Buggy. Ein zusätzlicher Bügel erhöht die Sicherheit. Gepolsterte Gurte machen es dem Kind zudem bequem und sorgen für den entsprechenden Komfort.

Gute Bremsen sind wichtig

Zudem ist darauf zu achten, dass der Buggy über gute Bremsen verfügt. Wichtig ist vor allem die Feststellbremse, die mindestens an zwei Rädern des Buggys greifen sollte. Auch sollte das Kind im Wagen vor den verschiedenen Wettereinflüssen wie einer zu starken Sonneneinstrahlung und Regen geschützt werden. Hiefür bietet der Buggy im besten Fall einen Sonnenschirm sowie eine hochwertige Polsterung. Der Buggy sollte über das GS-Siegel verfügen, das für eine geprüfte Sicherheit steht.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten? Kurz und knapp:

– Buggy darf nicht kippen
– Hochwertige Verarbeitung des Wagens
– Gute Reifen und Bremsen
– Variable Sicherheitsgurte
– Gute Ergonomie
– Angenehme Sitzposition und Polsterung
– Kopfstütze
– Sitze sind breit genug
– Wagen darf keine Schadstoffe enthalten
– Auf GS-Zeichen achten
Einholung von Testergebnissen zu unterschiedlichen Buggys

Fazit

Der Buggy kann eine gute Alternative zum sperrigen und schweren Kinderwagen sein, zum Teil auch eine sinnvolle Ergänzung. Dank des geringes Gewichts und der Wendigkeit eignet er sich wunderbar für Ausflüge und Reisen, denn sie finden ebenso in kleineren Autos Platz. Doch Sie sollten auf eine entsprechende Qualität und Sicherheit bei der Auswahl achten.

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