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Erziehung schon im Babyalter?

Junge Eltern sind sich häufig unsicher, wann die Erziehung ihres Kindes eigentlich wirklich beginnen sollte. Schließlich möchte man sich keine Rabauken heranziehen, die einem dann irgendwann nur noch auf der Nase herum tanzen.

Doch eins sollte Eltern unbedingt klar sein, in den ersten sechs Monaten kann man sein Kind nicht genug verwöhnen, und auch Erziehung macht im ersten Lebenshalbjahr keinen Sinn. Das Baby brauch alle Zuwendung, Liebe, Aufmerksamkeit und Nähe.

Ab einem Alter von sechs Monaten kann es langsam los gehen

Im zweiten Lebenshalbjahr braucht das Baby natürlich weiterhin alle Zuwendung und Liebe. Doch die Eltern sind jetzt langsam in der Lage, die Bedürfnisse des Kindes besser einordnen zu können. Nun kann man vom Baby auch durchaus schon erwarten, dass es sich einen kurzen Augenblick geduldet.

Die Eltern müssen jetzt nicht mehr beim kleinsten Mucks losrennen. Durch genaue Beobachtung merkt man recht schnell, ob das Weinen durch ein bestimmtes Bedürfnis hervorgerufen wird, oder ob das Kind einfach nur Aufmerksamkeit will.

Zur Erziehung des Babys gehört auch dazu, dass man es dazu animiert, auch etwas selbst zu versuchen, und sich nicht ausschließlich auf die Eltern zu verlassen.

Wenn Kinder sich streiten

Wenn es zum Streit zwischen Kindern kommt, dann ist das nicht nur für sie Stress, bei den Eltern ist dieser meistens noch wesentlich größer. Eltern lassen sich häufig schnelle dazu hinreißen, sich in den Streit einzumischen, in der Hoffnung, diesen schnellstmöglich schlichten zu können.

Oftmals wird dann Partei für eines der Kinder ergriffen, ohne dass man wirklich weiß, ob dieses tatsächlich im Recht ist. Doch es ist nicht immer sinnvoll, sich in den Streit mit hinein ziehen zu lassen. Häufig endet es nur in einem Geschreie, und am Ende wird der Kern des Problems gar nicht geklärt.

Gelassenheit ist die beste Lösung

Streiten gehört zum Alltag dazu, sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen. Streit muss auch nicht immer ausarten und womöglich sogar in Handgreiflichkeiten enden, man kann auch „schön“ streiten.

Eltern sollten sich möglichst neutral verhalten, lediglich auf die Einhaltung gewisser Regeln bestehen und am besten nur vermitteln. Doch gerade wenn Geschwister sich streiten, fällt es Eltern besonders schwer, gelassen zu bleiben.

Aggressivem Verhalten von Kindern richtig begegnen

Wenn Kinder sich aggressiv verhalten, dann ist das eine Belastungsprobe für die ganze Familie. Oftmals entsteht ein schlimmer Kreislauf, in dem sich die Emotionen hochschaukeln.

Das Verhalten des eigenen Kindes ruft wiederum ein bestimmtes Verhalten bei den Eltern hervor. Die Stimmung ist hochexplosiv, und es ist nicht leicht, dann den Kreislauf zu unterbrechen.

Schimpfen und Schreiben bringt nur vorübergehend Entlastung

Falls sich ein Kind unangemessen, laut und aggressiv aufführt, so ist es eine ganz natürliche Gegenreaktion, dass man damit beginnt, mit ihm zu schimpfen und es auch anzuschreien. Häufig tritt dann eine kurzzeitige Entlastung ein, da das Kind sein Verhalten dadurch für einen Moment ändert.

Reagiert man jedoch selbst aggressiv , so bauen sich auf lange Sicht zusätzliche Spannungen auf, das Verhältnis zwischen dem Kind und seinen Eltern wird zunehmend belastet und getrübt.

Das Kind war solche Gegenaggression bisher wahrscheinlich gewohnt, doch es ist an der Zeit, einmal ganz anders als erwartet zu reagieren, so lässt sich der Kreislauf womöglich unterbrechen.

Häufig zieht das unerwünschte Verhalten der Kinder Sanktionen nach sich, doch damit schenkt man dem Verhalten eigentlich zu viel Aufmerksamkeit. Obwohl Kinder für Ihr aggressives Verhalten ausgeschimpft und eventuell auch bestraft werden, müssen sie irgendeinen Nutzen daraus ziehen können. Häufig ist es im Grunde nur der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Strafen müssen angemessen sein

Auch wenn sich Eltern von ihrem Kind provoziert fühlen, so ist es sinnvoll, dem unangemessenen Verhalten kaum Aufmerksamkeit zu schenken. Reagieren die Eltern nicht mehr wie erwartet darauf, so macht das aggressive Verhalten für die Kinder bald keinen wirklichen Sinn mehr.

Normalerweise sollte die Häufigkeit dann mit der Zeit nachlassen. Bemüht sich das Kind, dann muss es auch entsprechend gelobt werden, das wird ein Ansporn für weitere Veränderungen sein. Man sollte dabei nicht nur ein Lob für Dinge aussprechen, die es tut, sondern auch für Verhaltensweisen, die es unterlässt.

Kommt man um Strafen nicht herum, so sollten dies nicht eine Strafe für das aggressive Verhalten an sich sein. Beim Kind wird ansonsten der Eindruck erweckt, dass man es nicht mehr liebt, und dass es böse ist.

Auch bei aggressivem Verhalten darf die Zuwendung niemals zu kurz kommen, ein liebevoller Umgang ist stets wichtig. Die Bestrafung muss für das Kind immer nachvollziehbar sein und einen direkten Zusammenhang mit seinem Tun haben, so dass sie nicht seine Persönlichkeit in Frage stellt.

Klärende Gespräche können Verbesserung schaffen

Gespräche sind immer wichtig und haben eine klärende Wirkung, häufig können Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden. Bei der Besprechung von problematischen Themen ist es nicht immer einfach, die Ruhe zu bewahren, man sollte es aber so weit wie möglich versuchen.

Konflikte sollten erörtert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, oftmals gibt es mehrere Lösungen für ein Problem, nach diesen kann man im Gespräch gemeinsam suchen. Anhand von Beispielen oder Fragen können Lösungsansätze gefunden werden.

Regeln müssen für den Alltag aufgestellt und auch konsequent befolgt werden. Die Regeln müssen aber ganz klar formuliert und leicht verständlich sein, nur so bekommt das Kind seine Grenzen aufgezeigt.

Es gibt viele Beratungsangebote für Familien, man sollte sich nicht scheuen, im Notfall auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Kinder mehrsprachig erziehen

In vielen Familien sprechen die Eltern zwei unterschiedliche Sprachen, so dass die Kinder automatisch mehrsprachig aufwachsen. Je nachdem, um welche zweite Sprache es sich, meistens neben der deutschen, handelt, können die Kinder später durchaus davon profitieren.

Das Aufwachsen mit zwei Sprachen kann aber auch zur Herausforderung werden, die Mehrsprachigkeit bietet nämlich nicht nur Vorteile. Mit den nachfolgenden Hinweisen und Tipps, sollte die mehrsprachige Erziehung jedoch gut gelingen und den Alltag in der Familie bereichern.

Die Vor- und Nachteile der mehrsprachigen Erziehung

Je jünger ein Kind ist, desto leichter erlernt es Sprachen, erst recht, wenn es im Alltag ständig damit konfrontiert wird, dann geht es quasi von alleine. Haben die Eltern verschiedene Nationalitäten, so ist es auch für die Identität des Kindes wichtig, sich mit beiden Sprachen gleichermaßen auseinanderzusetzen.

Gerade in den ersten drei Lebensjahren lernen Kinder Fremdsprachen besonders leicht, wenn sie zuhause konsequent gesprochen werden. Durch die jeweilige Sprache bekommen die Kinder auch die dazugehörige Kultur vermittelt, darüber hinaus wird sogar die geistige Entwicklung gefördert.

Natürlich kommt es von Seiten der Kinder durchaus zum Vermischen der einzelnen Sprachen, das kann bei den Eltern zu Verunsicherung führen. Unter Umständen kann es auch sein, dass diese Kinder etwas später mit dem Sprechen beginnen, da sie sprachlich ja viel mehr verarbeiten müssen.

Wichtig sind auf jeden Fall, Konsequenz, Verständnis und Geduld, es sollte klare Regeln geben, damit das Kind die Sprachen leichter erlernt.

So gelingt die mehrsprachige Erziehung am besten

In Bezug auf die mehrsprachige Erziehung gibt es verschiedene Ansätze. Kinder können die Sprachen am ehesten mit einer bestimmten Person in Verbindung bringen. Deshalb wäre es empfehlenswert, dass die Mutter in ihrer Muttersprache mit den Kindern redet, und der Vater seine Muttersprache spricht.

Im Kindergarten und der Schule, oder auch mit Freunden wird dann ohnehin überwiegend die Sprache gesprochen, in dessen Land die Familie lebt. Diese Regelung sollte auch konsequent eingehalten werden, auch wenn man manchmal schnell durcheinander kommen kann und sich die Eltern stark konzentrieren müssen.

Spricht ein Elternteil nicht die Sprache des anderen, so kann das zu Schwierigkeiten führen, falls sich jemand ausgeschlossen fühlt. Es ist auch möglich, die mehrsprachige Erziehung mit bestimmten Situationen zu koppeln.

So können bestimmte Tage oder Tageszeiten vereinbart werden, wenn die jeweilige Sprache gesprochen werden soll. Meistens ist ein Elternteil wegen seines Berufes ja überwiegend außer Haus, so könnte man am Wochenende dann überwiegend seine Muttersprache sprechen.

Weitere Tipps für den Alltag mit mehreren Sprachen

Damit Kinder eine Sprache leicht lernen können, müssen sie vor allem Spaß daran haben, Eltern sollten also niemals Druck ausüben, erzwingen kann man nichts.

Wenn die Verwandtschaft einer der Sprachen nicht mächtig ist, so kann es zu Verständigungsproblemen führen, einige Familienmitglieder fühlen sich auch außen vor. Deshalb ist es empfehlenswert, dass die wichtigsten Sätze grob übersetzt werden.

Das Vermischen der Sprachen kann zum Problem werden, Eltern sollten daran arbeiten, dass sie die Sprachen konsequent trennen. Es wäre wichtig, dass alle Sprachen im gleichen zeitlichen Umfang in der Familie gesprochen werden.

Spricht ein Elternteil nicht die Muttersprache des anderen, so wäre dies eine gute Möglichkeit, sie zusammen mit dem Kind zu erlernen.

So kann man Kindern Religion vermitteln

Religion spielt in vielen Familien eine wichtige Rolle, ganz egal ob es sich um Christen, Moslems oder eine andere Religionszugehörigkeit handelt. Kinder kommen meistens schon früh in ihrem Leben damit in Kontakt, wenn sie mitbekommen, dass ihre Eltern die Kirche besuchen oder regelmäßig beten.

Schon die Kleinsten haben viele Fragen an ihre Eltern und wollen zum Beispiel wissen, was nach dem Tod passiert? Erwachsene tun sich dann oft sehr schwer, weil sie manchmal auch wirklich keine Antwort parat haben. Wie kann man Kindern also Religion näher bringen, ohne sie damit zu überfordern?

Aller Anfang ist schwer

Religion ist ein großes Thema, viele Dinge lassen sich nicht beweisen und sind deswegen schwer zu begreifen. Selbst für uns Erwachsene ist vieles unergründlich, wie sollen wir dies dann an unsere Kinder weitergeben?

Wichtig ist auf jeden Fall, dass Eltern ehrlich bleiben, sie können ruhig zugeben, wenn sie auf etwas keine Antwort haben, Vermutungen anzustellen oder sich irgendetwas aus den Fingern zu saugen, wäre vollkommen falsch. Die Eltern sind stets Vorbilder für das Kind, sie können den Kindern den Glauben also am besten vorleben, indem sie zum Beispiel täglich mit dem Kind beten.

Schon den Kleinsten macht es viel Spaß, wenn Mama oder Papa ihnen aus einer extra für Kinder gestalteten Bibel vorlesen. Allerdings darf Religion bei Kindern nie Angst erzeugen, deshalb sollte man einige Geschichten lieber auslassen, die doch ein wenig grausam anmuten.

Die richtige Wahl einer Wippe für Babys

Die richtige Wahl einer Wippe für Babys

Eine Babywippe ist eine ideale Möglichkeit um das Baby direkt nach der Geburt immer an der eigenen Seite zu haben. Sie kann in der Regel direkt ab der Geburt benutzt werden. Hier ist es wichtig, dass man auf die Herstellerangaben achtet und sich vor der Nutzung ausgiebig informiert. Fest steht, dass eine Wippe kein Bett ersetzen wird. Hierauf sollte man achten, damit die Gesundheit der Kleinen nicht gefährdet wird.

So kann man zum Beispiel beim Lesen im Wohnzimmer oder beim Kochen in der Küche die Kleinen immer dabei haben und die Kinder können zusehen, was Mama oder Papa gerade Gutes machen. Die Kinder haben auf der anderen Seiten die Gewissheit, dass die Eltern immer in der Nähe sind. Diese Nähe ist gerade in den Anfangsmonaten sehr wichtig.

Ein Vergleich ist wichtig und sollte gemacht werden

Die Nachfrage nach Babywippen ist sehr groß, so dass sich zahlreiche Hersteller, wie zum Beispiel Chicco oder Babybjörn auf dem Markt tummeln.

Kindern den Umgang mit Geld beibringen

Geld regiert die Welt, so ist es leider im Leben, denn ohne Geld kommt niemand weit. Wir Erwachsene wissen, wie schwierig der Umgang mit Geld ist. Das Leben ist teuer, und die meisten müssen ihr Geld zusammen halten und genau überlegen, wofür sie es ausgeben.

Kinder haben viele Wünsche, vor allem Spielsachen stehen ganz oben auf der Liste. Später setzen sie dann auf bestimmte Kleidung, Handys und Freizeitaktivitäten, all das müssen die Eltern finanzieren.

Viele junge Erwachsene sind schon verschuldet

In der Gesellschaft nimmt die Verschuldung immer mehr zu, weil viele einfach den Überblick verloren haben und ihr Geld nicht mehr richtig einteilen können. Es fällt auf, dass vor allem sehr junge Leute immer häufiger in die Schuldenfalle tappen, wahrscheinlich haben sie von ihren Eltern nie den richtigen Umgang mit Geld gelernt.

Das Elternhaus prägt Kinder am meisten, und die Eltern sind schließlich auch Vorbilder. Leben diese den falschen Umgang mit Geld vor, so ist es nicht verwunderlich dass ihre Kinder dieses Verhalten übernehmen.

Die erschreckenden Statistiken zeigen, dass es enorm wichtig ist, schon kleinere Kinder im Hinblick auf die Finanzen zu erziehen. Sie müssen schon früh lernen, dass man nicht alles haben kann, was man möchte, wenn das Geld einfach nicht reicht.