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Aggressivem Verhalten von Kindern richtig begegnen

Wenn Kinder sich aggressiv verhalten, dann ist das eine Belastungsprobe für die ganze Familie. Oftmals entsteht ein schlimmer Kreislauf, in dem sich die Emotionen hochschaukeln.

Das Verhalten des eigenen Kindes ruft wiederum ein bestimmtes Verhalten bei den Eltern hervor. Die Stimmung ist hochexplosiv, und es ist nicht leicht, dann den Kreislauf zu unterbrechen.

Schimpfen und Schreiben bringt nur vorübergehend Entlastung

Falls sich ein Kind unangemessen, laut und aggressiv aufführt, so ist es eine ganz natürliche Gegenreaktion, dass man damit beginnt, mit ihm zu schimpfen und es auch anzuschreien. Häufig tritt dann eine kurzzeitige Entlastung ein, da das Kind sein Verhalten dadurch für einen Moment ändert.

Reagiert man jedoch selbst aggressiv , so bauen sich auf lange Sicht zusätzliche Spannungen auf, das Verhältnis zwischen dem Kind und seinen Eltern wird zunehmend belastet und getrübt.

Das Kind war solche Gegenaggression bisher wahrscheinlich gewohnt, doch es ist an der Zeit, einmal ganz anders als erwartet zu reagieren, so lässt sich der Kreislauf womöglich unterbrechen.

Häufig zieht das unerwünschte Verhalten der Kinder Sanktionen nach sich, doch damit schenkt man dem Verhalten eigentlich zu viel Aufmerksamkeit. Obwohl Kinder für Ihr aggressives Verhalten ausgeschimpft und eventuell auch bestraft werden, müssen sie irgendeinen Nutzen daraus ziehen können. Häufig ist es im Grunde nur der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Strafen müssen angemessen sein

Auch wenn sich Eltern von ihrem Kind provoziert fühlen, so ist es sinnvoll, dem unangemessenen Verhalten kaum Aufmerksamkeit zu schenken. Reagieren die Eltern nicht mehr wie erwartet darauf, so macht das aggressive Verhalten für die Kinder bald keinen wirklichen Sinn mehr.

Normalerweise sollte die Häufigkeit dann mit der Zeit nachlassen. Bemüht sich das Kind, dann muss es auch entsprechend gelobt werden, das wird ein Ansporn für weitere Veränderungen sein. Man sollte dabei nicht nur ein Lob für Dinge aussprechen, die es tut, sondern auch für Verhaltensweisen, die es unterlässt.

Kommt man um Strafen nicht herum, so sollten dies nicht eine Strafe für das aggressive Verhalten an sich sein. Beim Kind wird ansonsten der Eindruck erweckt, dass man es nicht mehr liebt, und dass es böse ist.

Auch bei aggressivem Verhalten darf die Zuwendung niemals zu kurz kommen, ein liebevoller Umgang ist stets wichtig. Die Bestrafung muss für das Kind immer nachvollziehbar sein und einen direkten Zusammenhang mit seinem Tun haben, so dass sie nicht seine Persönlichkeit in Frage stellt.

Klärende Gespräche können Verbesserung schaffen

Gespräche sind immer wichtig und haben eine klärende Wirkung, häufig können Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden. Bei der Besprechung von problematischen Themen ist es nicht immer einfach, die Ruhe zu bewahren, man sollte es aber so weit wie möglich versuchen.

Konflikte sollten erörtert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, oftmals gibt es mehrere Lösungen für ein Problem, nach diesen kann man im Gespräch gemeinsam suchen. Anhand von Beispielen oder Fragen können Lösungsansätze gefunden werden.

Regeln müssen für den Alltag aufgestellt und auch konsequent befolgt werden. Die Regeln müssen aber ganz klar formuliert und leicht verständlich sein, nur so bekommt das Kind seine Grenzen aufgezeigt.

Es gibt viele Beratungsangebote für Familien, man sollte sich nicht scheuen, im Notfall auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Kinder mehrsprachig erziehen

In vielen Familien sprechen die Eltern zwei unterschiedliche Sprachen, so dass die Kinder automatisch mehrsprachig aufwachsen. Je nachdem, um welche zweite Sprache es sich, meistens neben der deutschen, handelt, können die Kinder später durchaus davon profitieren.

Das Aufwachsen mit zwei Sprachen kann aber auch zur Herausforderung werden, die Mehrsprachigkeit bietet nämlich nicht nur Vorteile. Mit den nachfolgenden Hinweisen und Tipps, sollte die mehrsprachige Erziehung jedoch gut gelingen und den Alltag in der Familie bereichern.

Die Vor- und Nachteile der mehrsprachigen Erziehung

Je jünger ein Kind ist, desto leichter erlernt es Sprachen, erst recht, wenn es im Alltag ständig damit konfrontiert wird, dann geht es quasi von alleine. Haben die Eltern verschiedene Nationalitäten, so ist es auch für die Identität des Kindes wichtig, sich mit beiden Sprachen gleichermaßen auseinanderzusetzen.

Gerade in den ersten drei Lebensjahren lernen Kinder Fremdsprachen besonders leicht, wenn sie zuhause konsequent gesprochen werden. Durch die jeweilige Sprache bekommen die Kinder auch die dazugehörige Kultur vermittelt, darüber hinaus wird sogar die geistige Entwicklung gefördert.

Natürlich kommt es von Seiten der Kinder durchaus zum Vermischen der einzelnen Sprachen, das kann bei den Eltern zu Verunsicherung führen. Unter Umständen kann es auch sein, dass diese Kinder etwas später mit dem Sprechen beginnen, da sie sprachlich ja viel mehr verarbeiten müssen.

Wichtig sind auf jeden Fall, Konsequenz, Verständnis und Geduld, es sollte klare Regeln geben, damit das Kind die Sprachen leichter erlernt.

So gelingt die mehrsprachige Erziehung am besten

In Bezug auf die mehrsprachige Erziehung gibt es verschiedene Ansätze. Kinder können die Sprachen am ehesten mit einer bestimmten Person in Verbindung bringen. Deshalb wäre es empfehlenswert, dass die Mutter in ihrer Muttersprache mit den Kindern redet, und der Vater seine Muttersprache spricht.

Im Kindergarten und der Schule, oder auch mit Freunden wird dann ohnehin überwiegend die Sprache gesprochen, in dessen Land die Familie lebt. Diese Regelung sollte auch konsequent eingehalten werden, auch wenn man manchmal schnell durcheinander kommen kann und sich die Eltern stark konzentrieren müssen.

Spricht ein Elternteil nicht die Sprache des anderen, so kann das zu Schwierigkeiten führen, falls sich jemand ausgeschlossen fühlt. Es ist auch möglich, die mehrsprachige Erziehung mit bestimmten Situationen zu koppeln.

So können bestimmte Tage oder Tageszeiten vereinbart werden, wenn die jeweilige Sprache gesprochen werden soll. Meistens ist ein Elternteil wegen seines Berufes ja überwiegend außer Haus, so könnte man am Wochenende dann überwiegend seine Muttersprache sprechen.

Weitere Tipps für den Alltag mit mehreren Sprachen

Damit Kinder eine Sprache leicht lernen können, müssen sie vor allem Spaß daran haben, Eltern sollten also niemals Druck ausüben, erzwingen kann man nichts.

Wenn die Verwandtschaft einer der Sprachen nicht mächtig ist, so kann es zu Verständigungsproblemen führen, einige Familienmitglieder fühlen sich auch außen vor. Deshalb ist es empfehlenswert, dass die wichtigsten Sätze grob übersetzt werden.

Das Vermischen der Sprachen kann zum Problem werden, Eltern sollten daran arbeiten, dass sie die Sprachen konsequent trennen. Es wäre wichtig, dass alle Sprachen im gleichen zeitlichen Umfang in der Familie gesprochen werden.

Spricht ein Elternteil nicht die Muttersprache des anderen, so wäre dies eine gute Möglichkeit, sie zusammen mit dem Kind zu erlernen.

So kann man Kindern Religion vermitteln

Religion spielt in vielen Familien eine wichtige Rolle, ganz egal ob es sich um Christen, Moslems oder eine andere Religionszugehörigkeit handelt. Kinder kommen meistens schon früh in ihrem Leben damit in Kontakt, wenn sie mitbekommen, dass ihre Eltern die Kirche besuchen oder regelmäßig beten.

Schon die Kleinsten haben viele Fragen an ihre Eltern und wollen zum Beispiel wissen, was nach dem Tod passiert? Erwachsene tun sich dann oft sehr schwer, weil sie manchmal auch wirklich keine Antwort parat haben. Wie kann man Kindern also Religion näher bringen, ohne sie damit zu überfordern?

Aller Anfang ist schwer

Religion ist ein großes Thema, viele Dinge lassen sich nicht beweisen und sind deswegen schwer zu begreifen. Selbst für uns Erwachsene ist vieles unergründlich, wie sollen wir dies dann an unsere Kinder weitergeben?

Wichtig ist auf jeden Fall, dass Eltern ehrlich bleiben, sie können ruhig zugeben, wenn sie auf etwas keine Antwort haben, Vermutungen anzustellen oder sich irgendetwas aus den Fingern zu saugen, wäre vollkommen falsch. Die Eltern sind stets Vorbilder für das Kind, sie können den Kindern den Glauben also am besten vorleben, indem sie zum Beispiel täglich mit dem Kind beten.

Schon den Kleinsten macht es viel Spaß, wenn Mama oder Papa ihnen aus einer extra für Kinder gestalteten Bibel vorlesen. Allerdings darf Religion bei Kindern nie Angst erzeugen, deshalb sollte man einige Geschichten lieber auslassen, die doch ein wenig grausam anmuten.

Die richtige Wahl einer Wippe für Babys

Die richtige Wahl einer Wippe für Babys

Eine Babywippe ist eine ideale Möglichkeit um das Baby direkt nach der Geburt immer an der eigenen Seite zu haben. Sie kann in der Regel direkt ab der Geburt benutzt werden. Hier ist es wichtig, dass man auf die Herstellerangaben achtet und sich vor der Nutzung ausgiebig informiert. Fest steht, dass eine Wippe kein Bett ersetzen wird. Hierauf sollte man achten, damit die Gesundheit der Kleinen nicht gefährdet wird.

So kann man zum Beispiel beim Lesen im Wohnzimmer oder beim Kochen in der Küche die Kleinen immer dabei haben und die Kinder können zusehen, was Mama oder Papa gerade Gutes machen. Die Kinder haben auf der anderen Seiten die Gewissheit, dass die Eltern immer in der Nähe sind. Diese Nähe ist gerade in den Anfangsmonaten sehr wichtig.

Ein Vergleich ist wichtig und sollte gemacht werden

Die Nachfrage nach Babywippen ist sehr groß, so dass sich zahlreiche Hersteller, wie zum Beispiel Chicco oder Babybjörn auf dem Markt tummeln.

Kindern den Umgang mit Geld beibringen

Geld regiert die Welt, so ist es leider im Leben, denn ohne Geld kommt niemand weit. Wir Erwachsene wissen, wie schwierig der Umgang mit Geld ist. Das Leben ist teuer, und die meisten müssen ihr Geld zusammen halten und genau überlegen, wofür sie es ausgeben.

Kinder haben viele Wünsche, vor allem Spielsachen stehen ganz oben auf der Liste. Später setzen sie dann auf bestimmte Kleidung, Handys und Freizeitaktivitäten, all das müssen die Eltern finanzieren.

Viele junge Erwachsene sind schon verschuldet

In der Gesellschaft nimmt die Verschuldung immer mehr zu, weil viele einfach den Überblick verloren haben und ihr Geld nicht mehr richtig einteilen können. Es fällt auf, dass vor allem sehr junge Leute immer häufiger in die Schuldenfalle tappen, wahrscheinlich haben sie von ihren Eltern nie den richtigen Umgang mit Geld gelernt.

Das Elternhaus prägt Kinder am meisten, und die Eltern sind schließlich auch Vorbilder. Leben diese den falschen Umgang mit Geld vor, so ist es nicht verwunderlich dass ihre Kinder dieses Verhalten übernehmen.

Die erschreckenden Statistiken zeigen, dass es enorm wichtig ist, schon kleinere Kinder im Hinblick auf die Finanzen zu erziehen. Sie müssen schon früh lernen, dass man nicht alles haben kann, was man möchte, wenn das Geld einfach nicht reicht.

Günstige PC-Spiele für Kinder – ein Überblick

Die Elektronik ist längst auch im Kinderzimmer angekommen. Wer heute versucht, seinen Kindern möglichst lange Smartphone und Computer vorzuenthalten, steht nicht nur auf verlorenem Posten, er tut damit dem Nachwuchs auch nicht unbedingt etwas Gutes. Denn die sogenannte „IT“ und alles, was damit zusammenhängt, wird immer wichtiger im modernen Berufsleben. Wer sich möglichst früh damit auseinandersetzt, dem fällt der Einstieg oft leichter. Auch PC-Spiele können dazu beitragen, dass sich Kinder auf spielerische Art an den Umgang mit dem Computer gewöhnen.

Foto: Inferis / flickr.com

Foto: Inferis / flickr.com

Kriterien für die richtige Auswahl

Natürlich sind viele Computerspiele alles andere als kinderfreundlich. Damit ein Game einen positiven Effekt auf den jugendlichen Spieler hat, sollte es nicht nur spannend sein, sondern auch folgende Kriterien erfüllen:

  • Ego-Shooter sind nichts für Minderjährige. Achten Sie auf eine möglichst gewaltfreie Handlung.
  • Ist das Spiel zu anspruchsvoll, fehlt schnell die Motivation. Dasselbe gilt, wenn die Handlung eintönig und langweilig ausfällt.
  • Spiele mit Lerneffekt haben einen Nutzen, über den sich auch Eltern freuen. Auch Games, die nicht gezielt kindliches Wissen erweitern sollen, können die Gehirnzellen anregen und Fantasie und logisches Denken fördern.

Erleichtert wird die Auswahl nicht nur durch die Altersfreigabe. Empfehlungen von Stiftung Warentest und anderen Institutionen können Ihnen dabei helfen, die richtige Software für Ihren Nachwuchs zu erwerben.

Für Kinder einen strukturierten Alltag schaffen

Kinder brauchen für ihre Entwicklung vor allem Orientierung und Sicherheit im Alltag. Gewisse Strukturen im täglichen Ablauf sind wichtig, damit Kinder sich geborgen und sicher fühlen können.

In unserer heutigen Gesellschaft ist es nicht immer ganz einfach, einen festen Rhythmus einzuhalten. In vielen Familien sind beide Elternteile berufstätig, außerdem müssen bestimmte Termine eingehalten werden, und auch die Mitgliedschaft in Vereinen prägt den Alltag.

Ein paar Fixpunkte geben Struktur vor

Der Alltag lässt sich nicht immer exakt planen, trotz fester wöchentlicher Termine kann auch immer etwas unvorhergesehenes kurzfristig alles durcheinander werfen. Ist ein Tag von vorne bis hinten durchgeplant, dann kann das auch schnell sehr langweilig werden, das soll ja auch nicht der Fall sein.

Es ist jedoch wichtig, dass man ein paar tägliche Fixpunkte hat, auf deren Einhaltung man so wie möglich bestehen sollte. Sie bilden ein gewisses Gerüst und den Kindern Zeiten, auf die sie sich fest verlassen können. Um dieses Gerüst herum kann man dann auch immer wieder Neues in den Tag mit einbauen, ohne dass die Struktur im wesentlich verloren geht.

Das Wir-Gefühl in der Familie wird auch gestärkt, indem man bestimmte Aktivitäten zusammen immer am selben Tag ausführt. So kann man einen festen Spieleabend einplanen, einen regelmäßigen Besuch im Schwimmbad oder den gemeinsamen Wocheneinkauf.

Wichtige Stationen im Tagesablauf

Während des Tages gibt es viele Stationen, die man zeitlich ziemlich genau planen kann. Es fängt schon morgens beim Aufstehen an, wenn der Wecker rechtzeitig gestellt wird, kann man mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag starten.

Kinder kommen dann mittags aus dem Kindergarten oder der Schule, dann kann ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm stehen. Indem man drei feste Essenszeiten am Tag einplant, hat man schon mal eine gute Grundstruktur für den Alltag.

Es ist ja nicht so tragisch, wenn es dann auch mal etwas später wird, gemeinsame Mahlzeiten sind für die Entwicklung der Kinder äußerst wichtig. Es geht dabei um mehr als die Nahrungsaufnahme, denn beim Essen kann auf jeder von seinen Erlebnissen oder Problemen erzählen.

Am Nachmittag stehen häufig verschiedene Termine auf dem Programm wie Sportvereine oder das Spielen mit Freunden. Bevor es ans Abendessen geht, könnte man die Regelung einführen, dass die Kinder ihre Zimmer aufzuräumen haben.

Bevor es dann zu Bett geht, freuen sich vor allem die kleineren Kinder über ein bestimmtes Ritual, damit sie zur Ruhe kommen können.

Spontaneität darf nicht verloren gehen

Trotz aller Struktur und Gleichmäßigkeit, sollten Familien sich auch immer ein gewisses Maß an Spontaneität bewahren, damit keine Langeweile und damit Frust aufkommt. Ist jeder Tag komplett verplant, bleibt die Kreativität der Kinder irgendwann auf der Strecke, und häufig überfordert es die Kinder auf Dauer auch.

Kinder entwickeln sich ja auch weiter, so dass man die Abläufe von Zeit zu Zeit überdenken und gegebenenfalls anpassen sollte. Mit den weiterhin festen Essenszeiten sind solche Veränderungen überhaupt kein Problem.