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Ängstliche Kinder zu mehr Mut erziehen

Ängste kann es bei Kindern in jedem Alter geben, in bestimmten Lebensphasen sind sie aufgrund ihrer Entwicklung jedoch besonders anfällig dafür. Angst hat auch eine wichtige Funktion, denn sie mahnt Kinder zur Vorsicht und eigene Grenzen zu erkennen. Für Kinder ist es schwierig, Dinge komplett mit ihrem Verstand zu erfassen, so dass ihre Ängste stärker ausgeprägt sind als bei Erwachsenen.

Eltern können häufig nur schlecht mit den Kinderängsten umgehen, da sie sich nicht in die Kleinen hineinversetzen können und nicht verstehen, dass die Ängste für Kinder ganz real sind. Doch ängstliches Verhalten ist in der Regel vollkommen normal, professionelle Hilfe wird nur in den wenigsten Fällen benötigt.

Man kann Kinder auch zur Angst erziehen

Natürlich gibt es Kinder, die von Natur aus einfach ängstlicher sind, als andere, das hat auch etwas mit dem Charakter zu tun. Doch Eltern können ihr Kind auch regelrecht zur Angst erziehen. Wenn Babys und Kleinkinder ihre Welt entdecken, möchten Eltern sie so gut es geht beschützen. Doch eine überbehütete Erziehung kann auch ängstliche Kinder machen.
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Kindern aktiv zuhören

Kindern zuzuhören, das wird für die meisten Eltern wohl selbstverständlich sein. Doch es geht auch darum, wie man seinen Kindern zuhört, aktives Zuhören ist nämlich enorm wichtig für die Entwicklung. Seit den 50er Jahren engagiert sich der amerikanische Psychologe Thomas Gordon für eine gewaltfreie Erziehung von Kindern.

Die Eltern-Kind-Bindung soll unter anderem auch durch das aktive Zuhören gestärkt werden. Das Kind lernt dabei Gefühle auszudrücken und Probleme selber zu lösen. Auf diese Weise wird das Selbstbewusstsein schon ab dem Kindergarten- oder Schulalter gestärkt, bei kleineren Kindern macht diese Erziehungsmaßnahme noch keinen allzu großen Sinn. Man kann aber auch durchaus schon mit Kleinkindern darauf hinarbeiten.

Zuhören und gemeinsam Lösungen finden

Normalerweise sollte es selbstverständlich sein, dass Eltern ein offenes Ohr für die Probleme und Ängste ihrer Kinder haben. Doch wenn ein Kind diese äußert, dann wird es von den Erwachsenen leider häufig missverstanden. Dann gibt man dem Kind gut gemeinte Ratschläge oder versucht, es zu belehren oder zu warnen, doch im Endeffekt fühlt es sich gar nicht wirklich verstanden. Irgendwann kann es dann zu einer regelrechten Blockade in der Kommunikation zwischen Eltern und Kind geben.
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Der richtige Umgang mit visuellen Medien

Die visuellen Medien gehören mittlerweile fest zu unserem Alltag dazu, wir können sie auch nicht mehr von unseren Kindern fernhalten. Deshalb ist es umso wichtiger, ihnen den richtigen Umgang damit beizubringen. Fernseher, Computer und Co. können sogar bei Erziehung und Bildung behilflich sein, sollen aber nicht als Babysitter missbraucht werden. Ein maßvoller Umgang damit ist das A und O, und da sollten Eltern unbedingt ein Auge darauf haben.

Der kindgerechte Fernsehkonsum

Filme im Fernsehen oder auf DVD anzuschauen gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen von Kindern. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn man ein paar Punkte beachtet. Eltern sollten ihre Kinder nur Filme und Sendungen ansehen lassen, die auch für ihre Altersstufe ausgezeichnet sind. Auch wenn manche die Altersvorgabe bei den Filmen als vollkommen überzogen ansehen, so hat man sich dabei durchaus etwas gedacht.
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Geduldsprobe während der Trotzphase

Es gibt viele schwierige Phase in der Entwicklungszeit unserer Kinder, doch eine der anstrengendsten ist sicher die Trotzphase, die etwa im Alter von zwei Jahren beginnt. Das Kleinkind wird urplötzlich stur und eigenwillig und strapaziert damit die Nerven der Eltern doch sehr stark.

Sobald Kinder sich durch Krabbeln oder Laufen fortbewegen können, wird ihnen bewusst, was sie alles erreichen können, und sie möchten ganz alleine entscheiden, was sie wie, wo und wann machen. Das Kind lernt in dieser Zeit enorm viel Neues, die Kontrolle der Emotionen kann mit diesem Tempo jedoch nicht Schritt halten, deshalb kommt es zu den gefürchteten Wutausbrüchen.

Wichtige Lerneffekte für das Kleinkind

Die Trotzphase stellt also einen ganz wichtigen Lernprozess dar, denn das Kleinkind entdeckt seine soziale Intelligenz und muss den richtigen Umgang damit noch lernen. Das Kind lernt, dass es nur lange genug durchhalten muss, um etwas zu erreichen. Für die Eltern ist das extrem anstrengend, aber nur so kommen die Kleinen gut durch ihre ersten Lebensjahre.

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Die Montessori-Pädagogik

Montessori ist eine spezielle Form der Pädagogik, die in Kindergärten und Schulen zum Einsatz kommen kann. Die italienische Ärztin Maria Montessori entwickelte schon Ende des 19. Jahrhunderts eine ganz besondere Bildungsphilosophie, welche die Pädagogik revolutionieren und humaner gestalten sollte.

Bei diesem Erziehungsstil geht es in erster Linie darum, Kinder zu mehr Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein zu erziehen und sie auf diesem Weg nur zu begleiten. Das Konzept soll eine Alternative zu herkömmlichen Lernmethoden darstellen, Kinder werden in ihrer Entwicklung maximal gefördert.

Die Grundgedanken der Montessori-Pädagogik

Bei dieser Form der Pädagogik geht es darum, dass man sich immer am Alter und der Entwicklung des Kindes orientiert und es altersgerecht fördert. Jedes Kind ist ein eigenständiges Wesen mit individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen. Während der Entwicklung gibt es immer wieder Zeiten, in denen Kinder ganz besonders sensibel sind. In diesen Phasen können sie in besonderem Maße ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten verbessern.

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Der Umgang mit ADHS

Wenn man Kinder mit ADHS in der Familie hat, dann ist der Alltag nicht immer einfach. Die Betroffenen können Regeln nur schwer akzeptieren und haben eine sehr niedrige Frustrationstoleranz. Nicht nur für die Eltern und Erzieher tauchen immer wieder Probleme auf, auch nicht betroffene Geschwister haben es nicht leicht.

Die Eltern brauchen viel Geduld und Aufmerksamkeit für die ADHSler, so dass andere Familienmitglieder nicht selten hinten anstehen müssen. Es gibt ja auch die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität, im Folgenden soll es jedoch um die hyperaktiven Kinder gehen.

Klare Grenzen und feste Strukturen

Kinder brauchen grundsätzlich Zuverlässigkeit, einen geregelten Tagesablauf und Strukturen, für Kinder mit ADHS ist dich jedoch umso wichtiger. Kleine Chaoten sind ADHSler nun einmal, deshalb sollte man für sie eine Umgebung schaffen, die ihnen Halt und Sicherheit vermittelt, das gelingt am besten mit klaren Strukturen. Der Tagesablauf sollte sehr regelmäßig sein, die Zeiten für die einzelnen Mahlzeiten ziemlich genau festgelegt, und auch die Schlafenszeit vorgegeben sein.

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Ist der antiautoritäre Erziehungsstil zu lasch?

Der antiautoritäre Erziehungsstil ist eine Entwicklung aus den 60er Jahren. Ende dieses Jahrzehnts begannen de Menschen, sich gegen Obrigkeiten zur Wehr zu setzen und ein freies und selbstbestimmtes Leben ohne Grenzen zu führen.

Bis dahin wurden die Kinder auch sehr streng erzogen, den Anweisungen der Eltern und Erzieher war bedingungslos Gehorsam zu leisten, Zuwiderhandlungen wurden teilweise sehr hart bestraft. Damals wurden die Kinder selbst zu Eltern, die damals ihre Eltern zu den Zeiten des Weltkrieges mit all seinen schrecklichen Facetten erleben mussten.

Gefühle blieben damals häufig aufgrund der schlimmen Erlebnisse auf der Strecke, das System war allgemein sehr streng. Ende der 60er Jahre wurden Freiheit und Selbstbestimmung dann zu wichtigen Schlagworten.

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