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Die Montessori-Pädagogik

Montessori ist eine spezielle Form der Pädagogik, die in Kindergärten und Schulen zum Einsatz kommen kann. Die italienische Ärztin Maria Montessori entwickelte schon Ende des 19. Jahrhunderts eine ganz besondere Bildungsphilosophie, welche die Pädagogik revolutionieren und humaner gestalten sollte.

Bei diesem Erziehungsstil geht es in erster Linie darum, Kinder zu mehr Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein zu erziehen und sie auf diesem Weg nur zu begleiten. Das Konzept soll eine Alternative zu herkömmlichen Lernmethoden darstellen, Kinder werden in ihrer Entwicklung maximal gefördert.

Die Grundgedanken der Montessori-Pädagogik

Bei dieser Form der Pädagogik geht es darum, dass man sich immer am Alter und der Entwicklung des Kindes orientiert und es altersgerecht fördert. Jedes Kind ist ein eigenständiges Wesen mit individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen. Während der Entwicklung gibt es immer wieder Zeiten, in denen Kinder ganz besonders sensibel sind. In diesen Phasen können sie in besonderem Maße ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten verbessern.

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Der Umgang mit ADHS

Wenn man Kinder mit ADHS in der Familie hat, dann ist der Alltag nicht immer einfach. Die Betroffenen können Regeln nur schwer akzeptieren und haben eine sehr niedrige Frustrationstoleranz. Nicht nur für die Eltern und Erzieher tauchen immer wieder Probleme auf, auch nicht betroffene Geschwister haben es nicht leicht.

Die Eltern brauchen viel Geduld und Aufmerksamkeit für die ADHSler, so dass andere Familienmitglieder nicht selten hinten anstehen müssen. Es gibt ja auch die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität, im Folgenden soll es jedoch um die hyperaktiven Kinder gehen.

Klare Grenzen und feste Strukturen

Kinder brauchen grundsätzlich Zuverlässigkeit, einen geregelten Tagesablauf und Strukturen, für Kinder mit ADHS ist dich jedoch umso wichtiger. Kleine Chaoten sind ADHSler nun einmal, deshalb sollte man für sie eine Umgebung schaffen, die ihnen Halt und Sicherheit vermittelt, das gelingt am besten mit klaren Strukturen. Der Tagesablauf sollte sehr regelmäßig sein, die Zeiten für die einzelnen Mahlzeiten ziemlich genau festgelegt, und auch die Schlafenszeit vorgegeben sein.

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Ist der antiautoritäre Erziehungsstil zu lasch?

Der antiautoritäre Erziehungsstil ist eine Entwicklung aus den 60er Jahren. Ende dieses Jahrzehnts begannen de Menschen, sich gegen Obrigkeiten zur Wehr zu setzen und ein freies und selbstbestimmtes Leben ohne Grenzen zu führen.

Bis dahin wurden die Kinder auch sehr streng erzogen, den Anweisungen der Eltern und Erzieher war bedingungslos Gehorsam zu leisten, Zuwiderhandlungen wurden teilweise sehr hart bestraft. Damals wurden die Kinder selbst zu Eltern, die damals ihre Eltern zu den Zeiten des Weltkrieges mit all seinen schrecklichen Facetten erleben mussten.

Gefühle blieben damals häufig aufgrund der schlimmen Erlebnisse auf der Strecke, das System war allgemein sehr streng. Ende der 60er Jahre wurden Freiheit und Selbstbestimmung dann zu wichtigen Schlagworten.

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Schlaf-Erziehung: Die Ferber-Methode

Schlafen dank der Ferber-Methode

Foto: freeimages.com

Babys und Kleinkindern das Durchschlafen beizubringen ist nicht ganz einfach und erfordert viel Zeit und Geduld. Manche schaffen dies von alleine schon nach wenigen Wochen, und die Eltern berichten dann ganz stolz davon. Doch es gibt leider auch Kinder, die sich unheimlich schwer damit tun, und die frisch gebackenen Eltern nachts wahrlich an ihre Grenzen bringen.

Es wurden unzählige Bücher zu diesem Thema verfasst, verzweifelten Eltern werden immer wieder neue Methoden vorgestellt, die das Kind garantiert zum Durchschlafen bringen sollen. Eine alt bekannte Methode ist die so genannte Ferber-Methode, die auch kurz als „ferbern“ bezeichnet wird. Ihren Namen hat sie vom Entwickler, dem amerikanischen Schlafforscher Dr. Richard Ferber. Bereits in den 80er Jahren erstellte dieser an einer Bostoner Kinderklinik ein spezielles Schlafprogramm.

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Mein Zimmer, mein Chaos

Kinder haben zumeist eine völlig andere Vorstellung von Ordnung als ihre Eltern. Ein Blick in das Kinderzimmer bringt diese Tatsache optisch leider immer wieder zur Geltung. Doch sollten Eltern, so sehr es auch lockt, das Kinderzimmer nicht aufräumen, sondern es ihren Kindern selbst überlassen. (mehr …)

Das Kinderspiel nicht als selbstverständlich nehmen

Das Spiel ist die Arbeit der Kinder. So zumindest könnte man es ausdrücken. Doch die Zahl der Kinder, die nicht spielen können, nimmt immer mehr zu. So beobachten Erzieherinnen immer wieder Kinder, die im Kindergarten teilnahmslos herumstehen, oder bereit gestelltes Spielzeug nicht zu nutzen wissen. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. (mehr …)

Kinder dürfen ehrgeizig sein

Bild: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Für viele ist das Wort „Ehrgeiz“ nicht nur positiv behaftet. So gelten ehrgeizige Menschen häufig auch als Einzelgänger, Egoisten und wenig sozial. So wollen Eltern ihre Kinder sicherlich nicht erziehen. Doch Ehrgeiz an sich ist keineswegs negativ, vielmehr ist eine gesunde Portion Ehrgeiz wichtig, damit bei Problemen nicht gleich resigniert wird und vor allem auch beim Erlernen schwieriger Aufgaben nicht resigniert wird. (mehr …)