Viele Eltern im Bundesland Thüringen fürchten offenbar, dass die Beiträge zur Kita steigen könnten. Ebenso sind Befürchtungen anderer zusätzlicher finanzieller Belastungen groß. Wie die Landeselternvertretung Kindertagesstätten berichtet, gebe es dementsprechende Signale aus diversen Städten und Gemeinden. Betroffene hätten bei der Landeselternversammlung über Beispiele erzählt, bei denen Bürgermeister die Betreuungszeit in den Kitas begrenzen wollten. Zudem sei offenbar bereits auch schon über die Erhebung von so genannten Service-Pauschalen nachgedacht worden, hieß es weiter. Und auch die Beteiligung der Eltern beim Bau von Kneipp-Becken oder ähnlichen Anlagen steht demnach in Thüringen im Raum.
Dass diese Sorge konkret wird, dafür sorgt ein Rechenfehler des Landes Thüringen. Von daher sollen den Kommunen 93 Millionen Euro des Kommunalen Finanzausgleiches erneut gestrichen werden, die für den Kita-Bereich vorhergesehen waren. Einige Städte hatten schon mit steigenden Beiträgen gedroht, um die Lücken zu schließen.




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Die Bundesfamilienministerin Kristina Köhler will die Elternzeit ausweiten und macht Familien Hoffnung auf längeres Elterngeld. Die neue Ministerin plant nämlich eine Erhöhung der Elternzeit auf 16 Monate. Zudem soll ein Teilelterngeld eingeführt werden. Die Zahl der sogenannten Partner-Monate für das Elterngeld soll um zwei Monate auf vier erhöht werden. Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass sie eine berufliche Pause einlegen, um ihr Kind zu betreuen. Das Teilelterngeld soll eingeführt werden, um es mit einer Teilzeitarbeit zu kombinieren. Dafür soll es dann doppelt so lange ausgezahlt werden wie das Elterngeld. 
