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Babynahrung: Selbstgemacht oder aus dem Gläschen?

Wenn das Baby etwa sechs Monate alt ist, bemerken Eltern häufig, dass Muttermilch oder das Fläschchen alleine nicht mehr ausreichen. Mit dem Thema Beikost stellt sich dann auch die Frage, ob man dem Säugling Brei aus dem Gläschen füttert, oder den Brei lieber selbst zubereitet.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, so dass Eltern immer individuell abwägen müssen, wo sie ihre Prioritäten setzen. Nachfolgend haben wir das Pro und Contra einmal gegenüber gestellt, so dass Eltern eine kleine Entscheidungshilfe zur Hand haben.

Vor- und Nachteile von Babygläschen

Im ersten Lebensjahr wachsen Kinder am schnellsten, sie brauchen deshalb gerade in dieser Zeit eine ausgewogene Ernährung und alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Der Körper des Säuglings ist jedoch auch noch sehr sensibel, deshalb muss man dabei auch auf einen ausreichenden Schutz vor Schadstoffen und Keimen achten.

Das ist der große Vorteil von Babygläschen, denn die Nahrung ist keimfrei und absolut hygienisch verpackt. Es ist außerdem gesetzlich geregelt, dass in der Beikost nur extrem wenig Rückstände von Pestiziden enthalten sein dürfen. Komplett frei von Verunreinigungen ist kein Nahrungsmittel, eine gewisse Grundbelastung ist in allen Rohstoffen vorhanden.

Die Hersteller von Babynahrung haben auch strenge Vorgaben, was den Gehalt von Nitrat angeht. Im Körper wird dieser Stoff in schädliches Nitrit umgewandelt, welches den Transport von Sauerstoff im Blut hemmen kann, weiterhin können sich daraus krebserregende Substanzen bilden. (mehr …)

Bei welchen Beschwerden zum Kinderarzt?

Eltern leiden häufig viel mehr mit ihren kranken Kindern, als wenn sie selbst krank werden. Je kleiner das Kind ist, umso mehr Sorgen macht man sich in der Regel. Das Immunsystem von Babys und Kleinkindern ist noch nicht komplett ausgereift, so dass sie natürlich auch viel anfälliger gegenüber vielen Erkrankungen sind. Erkältungskrankheiten und Magen-Darm-Infekte kommen sehr häufig vor, doch nicht immer ist der Gang zum Kinderarzt notwendig.

Beim ersten Kind sind Eltern selbstverständlich noch sehr unsicher, doch mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, wann ein Arztbesuch wirklich angebracht ist. Im Zweifelsfall sollte man lieber einmal mehr zum Kinderarzt gehen, dieser hat sicher immer Verständnis für die Sorgen und die Unsicherheit der jungen Eltern.

Fieber ist häufig aber meistens harmlos

Eine erhöhte Körpertemperatur ist bei kleinen Kindern nicht selten, meistens ist die Ursache nicht schlimm. Unter 100 Kindern mit Fieber leiden höchstens zwei unter einer ernsthaften Infektion. Bei Kindern kann schon ausgiebiges Toben, Stress oder zu warme Bekleidung zu einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur führen.

Wichtig ist, dass das Kind viel trinkt, Wadenwickel können beim Fiebersenken hilfreich sein. Ist das Kind jedoch sehr schlapp und teilnahmslos oder kommen noch weitere Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden, Ausschläge oder starke Kopfschmerzen dazu, so steht der Gang zum Arzt an. Auch wenn das Fieber am nächsten Morgen noch nicht gesunken ist oder länger als drei Tage anhält, sollte man zum Kinderarzt gehen. (mehr …)

Dem Baby die Zeit des Zahnens erleichtern

Irgendwann zwischen dem fünften und achten Lebensmonat zeigt sich bei den meisten Babys der erste Zahn. Für Eltern ist das im ersten Moment ein freudiger Augenblick, doch schon bald werden sie merken, dass diese Phase auch ganz schön anstrengend sein kann.

Und das war erst der erste Streich, viele weitere Zähne müssen in der kommenden Zeit noch den Kiefer durchbrechen. Nicht jedes Baby hat Probleme mit dem Zahnen, doch bei einem Großteil ist die Stelle gerötet und schmerzt auch.

Die Zahnungsbeschwerden beim Baby

Es gibt Säuglinge, bei denen brechen die Zähne ganz unbemerkt durch. Doch für viele Babys ist das Zahnen eine echte Qual und hat schon fast Krankheitscharakter. Die Eltern bemerken meistens einen vermehrten Speichelfluss, das Sabbern kann also ein erster Hinweis auf die bevorstehende Phase sein.

Die Stelle im Kiefer kann gerötet sein, und der Durchbruch ist eventuell auch mit Schmerzen verbunden. Obwohl es medizinisch gesehen keinen Zusammenhang mit dem Zahnen gibt, berichten viele Eltern auch von Durchfall und Fieber, Infekte sind in dieser Zeit häufiger zu beobachten. (mehr …)

Down Syndrom – Hilfe für Eltern

Wenn eine Frau ein Baby erwartet, dann ist die Zeit der Schwangerschaft auch immer mit jeder Menge Fragen und Sorgen verbunden. Bei den Vorsorgeuntersuchungen wird das heranwachsende Leben genau kontrolliert, und Mütter sind immer erleichtert, wenn alles in Ordnung ist.

Doch nicht immer läuft alles glatt ab, die moderne Medizin bietet eine immer genauere Diagnostik, so dass auch Probleme bei der Entwicklung des Kindes frühzeitig erkannt werden.

Diagnose fast immer während der Schwangerschaft

Dank der Pränataldiagnostik kann auch das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, bereits im Mutterleib erkannt werden. Leider ist dies nicht in 100 Prozent der Fälle so, einige Mütter erfahren erst nach der Entbindung von der Behinderung ihres Kindes.

Wird das Down-Syndrom bereits während der Schwangerschaft festgestellt, so entscheiden sich die meisten Mütter für einen Abbruch. Das ist in vielen Fällen verständlich, doch gleichzeitig auch traurig. (mehr …)

Der korrekte Sonnenschutz für Kinder

Die menschliche Haut ist sehr sensibel, das gilt besonders für Kinderhaut. UV-Strahlung ist dabei der größte Feind, denn sie kann großen Schaden anrichten. Erst im Alter von etwa 12 Jahren ist der natürliche Schutzmechanismus der Haut vollständig ausgebildet.

Bis dahin wiegt jeder Sonnenbrand doppelt schwer und erhöht das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken. Ein wirksamer Sonnenschutz ist deshalb im Sommer das A und O, Eltern sollten sich bewusst sein, dass sie die Verantwortung für die Gesundheit der Haut ihrer Kindheit haben.

Sonnenschutz für Babys

Babys sind ganz besonders schutzbedürftig, das gilt auch für ihre Haut. Bei Babys reicht es nicht aus, die Haut mit einer Sonnencreme einzureiben. In ihrem ersten Lebensjahr sollten sich Babys ausschließlich im Schatten aufhalten, denn selbst eine Sonnencreme würde keinen adäquaten Schutz bieten. (mehr …)

Glutenunverträglichkeit bei Kindern

Wenn das eigene Kind häufig über Bauchschmerzen klagt, und eventuell auch Durchfall, Blähungen Übelkeit, Appetitmangel und kaum Gewichtszunahme hinzu kommen, dann sollte unbedingt der Gang zum Kinderarzt anstehen. Eventuell könnte eine so genannte Zöliakie, also eine Glutenunverträglichkeit dahinter stecken.

Doch das Tückische an dieser Nahrungsmittelallergie ist, dass gar keine auffälligen Symptome vorhanden sein müssen. Die betroffenen Kinder können auch einfach nur ein wenig blass sein oder viel schneller müde werden als ihre Spielkameraden. Bei Kleinkindern zeigen sich die Symptome in der Regel noch deutlicher als bei älteren Kindern.

Ursachen und Diagnostik der Zöliakie

In erster Linie sind es die genetische Veranlagung, die für den Ausbruch der Zöliakie verantwortlich ist. Außerdem wird er durch verschiedene Umwelteinflüsse und bestimmte Infektionen gefördert, meistens beginnen die Beschwerden, wenn das Immunsystem geschwächt ist.

Der Dünndarm ist chronisch entzündet, weil der Körper auf das Klebereiweiß Gluten reagiert, das in den meisten Getreidesorten vorkommt. In der Folge sterben dann viele Dünndarmzotten ab, die einen wichtigen Teil der Verdauung übernehmen und Bestandteile aus der Nahrung verwerten. (mehr …)

Stillen: Ein kleiner Ratgeber

Die Muttermilch ist das natürlichste und gesündeste für Säuglinge, dennoch entscheiden sich mittlerweile mehr und mehr Mütter dagegen oder sind am Überlegen, ob Stillen wirklich gut in den eigenen Tagesablauf- und rhythmus eingebaut werden kann, ohne dass zu viele Einschränkungen und Mühen entstehen. Viele Bücher preisen das Stillen und Fakt ist, dass die Muttermilch alle notwendigen Nährstoffe und Vitamine enthält, die das Neugeborene zum Wachsen und Erstarken benötigt. Außerdem werden Babys schon seit Anbeginn der Menschheit von ihren Müttern gestillt, schon in der Bibel ist die Rede von Ammen, welche die Kinder von Reichen Familien durch die eigene Muttermilch miternährten.

Was gibt es zu beachten?

Zuerst einmal: dass nicht sofort alles reibungslos klappt ist normal, hier gilt wie bei so vielem der Grundsatz „Übung macht den Meister“- sowohl für Baby, als auch Mutter ist (mehr …)