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Hausstaubmilben: Allergie-Gefahr im Kinderbett

Allergien sind in den letzten Jahren stark auf dem Vormarsch, vor allem Kinder sind zunehmend schon in jungem Alter davon betroffen. Eines der häufigsten Allergene sind die Hausstaubmilben, auf die viele Menschen mittlerweile allergisch reagieren.

Gerade jetzt im Winter sind die Milben aufgrund der trockenen Heizungsluft besonders aktiv, doch es gibt Hilfe für Hausstaubmilben-Allergiker.

Bett und Kuscheltiere sind der Lebensraum der Milben

Inzwischen hat bereits jedes fünfte Kind eine Allergie gegenüber Hausstaubmilben entwickelt. Sie sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, übertragen auch keine Krankheiten und richten keinen Schaden an der Haut an.

Doch es ist genau so wie bei Pollen, auch die Milben können Allergien und im schlimmsten Fall sogar Asthma auslösen. Der kindliche Körper ist den winzigen Tierchen ausgesetzt, so dass sich Antikörper bilden, mit der Zeit steigt das Risiko, dass eine Allergie entsteht.

Vor allem im Kinderbett lauert die Gefahr, denn die Spinnentierchen ernähren sich von Hautschuppen. Und Kinder verbringen viel mehr Zeit im Bett, als Erwachsene, so dass die Milben gerade dort reichlich Nahrung auf der Matratze finden.

Die Wärme und Feuchtigkeit im Bettchen tut ihr übriges dazu, dass die Milben sich so richtig wohlfühlen. Eine weitere Gefahr stellen die von Kindern so geliebten Kuscheltiere dar, denn auch dort tummeln sich Milben, genauso wie auf Polstermöbeln und auf dem Teppich.

Die Spinnentiere nehmen also die Hautschuppen auf und setzen später Kot ab, und in erster Linie ist das darin enthaltene Eiweiß für die Entstehung einer Allergie verantwortlich. Der Kot zerfällt dann nach einiger Zeit, verbindet sich im Zimmer mit dem Staub und wird dann über die Luft von den Kindern eingeatmet.

In den meisten Fällen entsteht eine Hausstaubmilben-Allergie schon bis zum Eintritt in die Schule. Häufig würde ein Allergietest bereits anschlagen, bevor überhaupt irgendwelche Symptome vorhanden sind.

So kann man gegen Hausstaubmilben vorgehen

Vorbeugung ist immer die beste Lösung, deshalb sollte man gerade in Familien, in denen es viele Allergien gibt, besonders darauf achten. Man muss also in den eigenen vier Wänden eine Umgebung schaffen, in der sich die Tierchen nicht wohlfühlen, weil sie keine idealen Bedingungen vorfinden.

Das Kinderzimmer, und vor allem der Schlafbereich, sollte dabei im Fokus stehen. Da die Matratze der bevorzugte Aufenthaltsort der Milben ist, sollte man sich einen speziellen Bezug, ein so genanntes Encasing, zulegen.

Dadurch kann der Kot nach dem Zerfallen nicht mehr in die Raumluft gelangen, außerdem gelangen sie auch nicht mehr an ihre Nahrung, die Hautschuppen. Mit dieser Maßnahme kann man die Belastung mit Allergenen um bis zu 99 Prozent senken.

Federbetten sollte man gar nicht in Betracht ziehen, denn nur Bettzeug aus Synthetik kann man bei 60 Grad waschen und somit alle Milben vernichten. Die Bettbezüge sollte man einmal in der Woche wechseln und so heiß wie möglich in der Maschine waschen.

Die Kissen und Decken gehören alle vier bis sechs Wochen in die Waschmaschine, bei den Encasings sind drei Monate zu empfehlen.

Übergewicht bei Kindern – Ein schwerwiegendes Problem

Übergewicht ist heutzutage nicht nur bei Erwachsenen ein weit verbreitetes Problem, sondern betrifft leider auch immer mehr Kinder. Dafür gibt es viele verschiedene Ursachen, doch grundsätzlich lässt sich Übergewicht in den meisten Fällen vermeiden, wenn Eltern entsprechend darauf achten.

Übergewicht ist immer ein Risiko für die Gesundheit, der Arzt wird feststellen, wie hoch der Fettanteil des Organismus ist. Dazu ermittelt der Mediziner den Body-Mass-Index, dann können entsprechende Maßnahmen besprochen werden.

Die Ursachen für kindliches Übergewicht können vielseitig sein

Wenn man auf übergewichtige Kinder trifft, dann wird man feststellen, dass in vielen Fällen auch die Eltern unter Übergewicht leiden. Man kann dann davon ausgehen, dass es in der Familie entsprechend eine genetische Anlage für Fettleibigkeit gibt.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass man der Entstehung von Übergewicht einfach ausgeliefert ist. Es bedeutet lediglich, dass man im Alltag vermehrt auf das Gewicht achten muss, da man einfach viel schneller zunimmt als andere Leute.

Das Übergewicht rührt in der Regel einfach von einer falschen Ernährung und mangelnder Bewegung her. In den Familien wird viel zu fettig gekocht, außerdem ist der Anteil an Kohlenhydraten, meistens in Form von Zucker, viel zu hoch.

Bewegen sich die Kinder dann zusätzlich noch wenig, weil sie viel Zeit vor dem Fernseher, der Spielekonsole oder dem Computer verbringen, dann ist der Weg eigentlich schon vorprogrammiert.

Die Folgen für die Kinder

Die Gesundheit leidet am meisten unter den Folgen des Übergewichtes, und das gilt auch für die seelische. Die dicken Kinder sind in der Schule und im Alltag häufig Hänseleien ausgesetzt, was ihrem Selbstwertgefühl stark schadet und sie oftmals auch zu Außenseitern macht.

Es entsteht ein schlimmer Kreislauf, denn durch den Frust greifen die betroffenen Kinder dann erst recht zum Essen, um sich so zu trösten. Sie igeln sich zuhause ein, haben kaum Kontakte, und bewegen sich in der Folge noch weniger.

Natürlich hat das Übergewicht auch Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Blutfettwerte sind häufig erhöht. So besteht schon mal ein hohes Risiko, irgendwann Probleme mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu bekommen. Die Gelenke müssen viel mehr Gewicht aushalten, Verschleiß und Haltungsschäden können die Folge sein.

Maßnahmen gegen das kindliche Übergewicht

Zunächst sollten Eltern ihr Kind vom Arzt untersuchen lassen, um festzustellen, ob es bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt. Im nächsten Schritt geht es um Veränderungen im Alltag, das betrifft in erster Linie die Ernährung.

Eltern sollten sich schulen lassen, wie eine adäquate Ernährung aussieht, davon profitiert die ganze Familie. Obst und Gemüse stehen dabei ganz weit oben, ergänzt wird der Speiseplan durch Vollkornprodukte, Reis und Kartoffeln, dazu kommt ein kleinerer Anteil an magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten, Eiern und fettarmem Fisch.

Zucker und Weißmehl sollten so weit wie möglich aus der Ernährung verbannt werden, auch zuckerhaltige Getränke gehören gestrichen. Neben der Ernährung sollte auch das Augenmerk auf mehr Bewegung im Alltag gerichtet werden.

Sicher lässt sich eine Sportart finden, die dem Kind auch Spaß macht, so dass es dauerhaft am Ball bleibt. Soll ein Kind abnehmen, so gelingt dies nur, wenn die ganze Familie an einem Strang zieht. Mit Leistungsdruck und Stress erreicht man nicht, eher mit liebevoller Konsequenz.

Ayurveda für Kinder – Wohlfühle

Immer mehr Menschen finden auf der Suche nach einer gesunden und ganzheitlichen Lebensweise ihren Weg zum Ayurveda . Diese umfassende Form des Lebenswegs, was der Begriff Ayurveda eigentlich bedeutet, stammt aus dem indischen Raum und ist dort seit Tausenden von Jahren eine anerkannte und erprobte Form der Lebensführung. Ayurveda umfasst dabei nicht nur eine umfassende Tradition der Ernährung und Pflanzenheilkunde, sondern ein ganzheitliches Lebenskonzept, welches dem Menschen ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben ermöglichen soll.

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Ayurveda für Kinder – wie früh ist früh genug
Grundsätzlich sind auch Kinder bereits in der Lage die Grundlagen des Ayurveda zu erfassen und nach den Regeln und Lehren dieses Lebensweges ihr Leben zu gestalten. Allerdings muss man dazu sagen, dass es hier anleitender Erwachsener bedarf, welche nicht nur um die Bedürfnisse des Kindes wissen, sondern auch wie diese Bedürfnisse im Rahmen des Ayurveda erfüllt werden können. Dabei sollte der Fokus vor allem auf der ausgewogenen und ausgeglichenen Lebensweise liegen und dem Kind von den Eltern vorgelebt werden. Nur so können die allgemeinen Konzepte auch vom kindlichen Geist problemlos angenommen werden. Darüber hinaus sind natürlich die praktischen Anwendungsbeispiele wie die Ernährung und die körperliche Fitness und Erholung mittels Massagen dem Kinde nicht nur nahe zu bringen, sondern als Teil des Lebens zu vermitteln. Hier kann zum Beispiel das Buch einen ersten Einstieg bieten und Eltern zeigen, welche Teile des Ayurveda auch für Kinder geeignet sind und wie sie dem Kind nahe gebracht werden können.

Hausmittel gegen Durchfall

Durchfall kommt bei Kindern häufiger vor, gerade bei sehr kleinen Kindern. Meistens ist die Ursache nicht ernsthaft, dennoch sollte man die Beschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerade bei Babys und Kleinkindern ist Vorsicht geboten, denn der Körper kann schnell austrocknen.

Ist das Kind unter drei Jahre sollte man auf keinen Fall mit Hausmitteln rumdoktern, hier ist immer der Gang zum Kinderarzt angesagt. Auch wenn ein Kind sehr geschwächt wirkt oder gar teilnahmslos oder apathisch ist, ist von einer Selbstbehandlung unbedingt abzusehen.

Viel trinken ist wichtig

Bei Durchfall verliert der Organismus des Kindes nicht nur viel Flüssigkeit, sondern auch Elektrolyte, also Mineralsalze. Dem Kind sollte immer wieder Flüssigkeit angeboten werden, am besten Tee oder Wasser. In der Apotheke bekommt man spezielle Elektrolyt-Pulver, das man dann mit Wasser anrühren kann. Man kann auch etwas Traubenzucker im Wasser oder Tee auflösen und dem Kind in kurzen Abständen zu trinken geben.

Oft wird Schwarztee zur Behandlung von Durchfall empfohlen, für Kinder unter drei Jahren ist dies allerdings absolut tabu. Neben Wasser sind zum Trinken vor allem Obstsäfte, Salbeitee, Kamillentee und Brühe gut geeignet. Um den kindlichen Körper mit Mineralstoffen zu versorgen, kann man auch etwas Zucker und eine Prise Salz in Orangensaft auflösen.

Kindermatratze – Soll das nur bequem sein?

Schlafen, Strampeln, Hopsen – Kindermatratzen müssen viel aushalten. Im Schlaf soll die Matratze das Kind auch noch stützen und dabei keine Schadstoffe ausdünsten. Große Anforderungen für kleine Matratzen. Das Angebot an Matratzen ist für den Otto-Normalverbraucher kaum zu überblicken.

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Was ist beim Kauf von Kindermatratzen zu beachtet?
Wer eine Baby-Matratze sucht, sollte vorher aktuelle Testergebnisse lesen. Außerdem ist eine Beratung im Fachhandel sinnvoll. Leider finden sich immer wieder giftige Antimons, die sich aus Matratzen lösten. Diese können Haut und Schleimhäute reizen. Manche Matratzen werden versilbert. Silberbeschichtungen werden jedoch als problematisch angesehen. Zwar sagt man Silber eine antibakterielle Wirkung nach, jedoch steht diese in keinem Verhältnis zu der Gefahr, dass sich Silberrückstände aus der Matratze lösen.

Schadstoffe können umgangen werden, wenn auf bestimmte Qualitätssiegel geachtet wird. Hierzu gehören Urteile von ÖKO-TEST, Natur- und Nachhaltigkeitslabel wie GOTS (Global Organic Textile Standard) und das QUL-Zertifikat, welches für umweltfreundliche Latexmatratzen steht. Das FSC-Zeichen, kennzeichnet weltweit Holz- und Holzprodukte aus nachhaltiger Waldwirtschaft und steht für die Einhaltung sozialer, ökologischer und ökonomischer Kriterien. Einige Hersteller entwickeln einige Label. So kommt es, dass Positivsiegel auf Matratzen landen, die sowohl Silberrückstände, als auch Antimon enthielten. Das ist schade und daher empfiehlt es sich, nur auf die oben genannten, unabhängigen und bekannten Label zu setzen.

Babynahrung: Selbstgemacht oder aus dem Gläschen?

Wenn das Baby etwa sechs Monate alt ist, bemerken Eltern häufig, dass Muttermilch oder das Fläschchen alleine nicht mehr ausreichen. Mit dem Thema Beikost stellt sich dann auch die Frage, ob man dem Säugling Brei aus dem Gläschen füttert, oder den Brei lieber selbst zubereitet.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, so dass Eltern immer individuell abwägen müssen, wo sie ihre Prioritäten setzen. Nachfolgend haben wir das Pro und Contra einmal gegenüber gestellt, so dass Eltern eine kleine Entscheidungshilfe zur Hand haben.

Vor- und Nachteile von Babygläschen

Im ersten Lebensjahr wachsen Kinder am schnellsten, sie brauchen deshalb gerade in dieser Zeit eine ausgewogene Ernährung und alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Der Körper des Säuglings ist jedoch auch noch sehr sensibel, deshalb muss man dabei auch auf einen ausreichenden Schutz vor Schadstoffen und Keimen achten.

Das ist der große Vorteil von Babygläschen, denn die Nahrung ist keimfrei und absolut hygienisch verpackt. Es ist außerdem gesetzlich geregelt, dass in der Beikost nur extrem wenig Rückstände von Pestiziden enthalten sein dürfen. Komplett frei von Verunreinigungen ist kein Nahrungsmittel, eine gewisse Grundbelastung ist in allen Rohstoffen vorhanden.

Die Hersteller von Babynahrung haben auch strenge Vorgaben, was den Gehalt von Nitrat angeht. Im Körper wird dieser Stoff in schädliches Nitrit umgewandelt, welches den Transport von Sauerstoff im Blut hemmen kann, weiterhin können sich daraus krebserregende Substanzen bilden.

Bei welchen Beschwerden zum Kinderarzt?

Eltern leiden häufig viel mehr mit ihren kranken Kindern, als wenn sie selbst krank werden. Je kleiner das Kind ist, umso mehr Sorgen macht man sich in der Regel. Das Immunsystem von Babys und Kleinkindern ist noch nicht komplett ausgereift, so dass sie natürlich auch viel anfälliger gegenüber vielen Erkrankungen sind. Erkältungskrankheiten und Magen-Darm-Infekte kommen sehr häufig vor, doch nicht immer ist der Gang zum Kinderarzt notwendig.

Beim ersten Kind sind Eltern selbstverständlich noch sehr unsicher, doch mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, wann ein Arztbesuch wirklich angebracht ist. Im Zweifelsfall sollte man lieber einmal mehr zum Kinderarzt gehen, dieser hat sicher immer Verständnis für die Sorgen und die Unsicherheit der jungen Eltern.

Fieber ist häufig aber meistens harmlos

Eine erhöhte Körpertemperatur ist bei kleinen Kindern nicht selten, meistens ist die Ursache nicht schlimm. Unter 100 Kindern mit Fieber leiden höchstens zwei unter einer ernsthaften Infektion. Bei Kindern kann schon ausgiebiges Toben, Stress oder zu warme Bekleidung zu einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur führen.

Wichtig ist, dass das Kind viel trinkt, Wadenwickel können beim Fiebersenken hilfreich sein. Ist das Kind jedoch sehr schlapp und teilnahmslos oder kommen noch weitere Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden, Ausschläge oder starke Kopfschmerzen dazu, so steht der Gang zum Arzt an. Auch wenn das Fieber am nächsten Morgen noch nicht gesunken ist oder länger als drei Tage anhält, sollte man zum Kinderarzt gehen.