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Der Bauch- oder Brustwickel als Hausmittel

Bauch- oder Brustwickel

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Eltern sollten immer auf möglichst sanfte Heilmittel setzen, wenn Babys und Kleinkinder erkrankt sind. Erkältungen und Bauchweh gehören zu den häufigsten Beschwerden, bei denen man dem Nachwuchs dann so schnell wie möglich Linderung verschaffen möchte.

Ein Wickel auf der Brust ist für kleine Kinder nicht unangenehm und bewährt sich auch heute noch. Brust- und Bauchwickel gibt es zum Beispiel hier als zugelassenes Medizinprodukt, welches man nach Herstellerangaben anwenden kann.

Der einfache Brustwickel bei Husten

Babys und Kleinkinder fangen sich sehr häufig eine Erkältung ein, der Husten kann dann sehr quälend sein und behindert die Nachtruhe. Häufig bildet sich in den Atemwegen ein sehr zäher Schleim, der nur schwer abgehustet werden kann.

Einen einfachen Brustwickel kann man herstellen, indem man auf mehrlagiges Küchenpapier dick Butter streicht, dieses dann auf die Brust des Kindes legt und mit einem warmen Baumwolltuch umwickelt.

Mit einer Binde kann man das ganze dann noch fixieren, damit der Brustwickel nicht verrutscht. Das Fett kann über die Haut in den Oberkörper eindringen, dort den Schleim lösen und somit das Abhusten erleichtern, gleichzeitig spendet der Wickel Wärme, was bei einer Erkältung enorm wichtig ist.

Magen-Darm-Infekte bei Kindern richtig behandeln

Wenn Kinder krank sind, dann leiden die Eltern teilweise mehr als der Nachwuchs selbst. Besonders schlimm sind Magen-Darm-Infektionen, denn diese halten die ganze Familie auf Trab.

Meistens handelt es sich um eine Epidemie, so dass man davon ausgehen kann, wenn andere Kinder in der Schule oder im Kindergarten erkrankt sind, der Infekt nicht lange auf sich warten lässt.

Die Auslöser können sehr vielseitig sein

Je kleiner ein Kind ist, umso empfindlicher ist der Magen-Darm-Trakt gegenüber Bakterien und Viren. Kleinkinder leiden deswegen wesentlich häufiger an solchen Infekten, und der Verlauf kann auch schwerer sein.

Meistens handelt es sich bei den Erregern um Viren, bei den Kindern unter vier Jahren sind es in den meisten Fällen Noro- oder Rotaviren. Die Übertragung erfolgt durch Schmierinfektion, also durch direkten Kontakt zu Erkrankten.

Häufig findet eine Ansteckung durch Berührung von Spielsachen oder Türklinken statt. Zu einer bakteriellen Magen-Darm-Infektion kommt es in der Regel nach dem Genuss von nicht richtig zubereiteten oder bereits verdorbenen Lebensmitteln.

FSME-Impfung bei Kindern

Frühjahr ist auch Zeckenzeit, die kleinen Sauger lauern nicht nur im Wald, sondern auch im hohen Gras. Leider sind die Spinnentiere nicht so harmlos, wie sie aussehen, denn sie können zwei Infektionskrankheiten durch ihren Biss übertragen.

In den vergangenen Jahren hörte man immer wieder von schweren Verläufen der Borreliose oder der FSME, das ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis. Deshalb wird Erwachsenen, die in den Risikogebieten leben eine FSME-Impfung empfohlen, doch wie sieht es bei Kindern aus?

Kinder sind in der Freizeit besonders gefährdet

Kinder halten sich im Frühling und Sommer häufig im Freien auf und spielen auch gerne auf Wiesen. Selbst im Garten lauert die Gefahr. Vor Borreliose kann man sich bisher leider nicht schützen, doch gegen die FSME gibt es eine Impfung.

Eine Impfung wird für alle Menschen empfohlen, die in einem Risikogebiet leben, diese befinden sich vor allem im südlichen Teil von Deutschland. Ein besonders hohes Risiko besteht in ganz Bayern und Baden-Württemberg, sowie in Teilen von Thüringen, Hessen und dem Saarland.

Eltern sind sich unsicher, ob sie ihre Kinder auch gegen FSME impfen sollen, denn gerade bei Babys und Kleinkindern bergen Impfungen auch immer minimale Risiken.

FSME-Impfung bei Babys und Kleinkindern?

Kinderkrankheiten: Das Drei-Tage-Fieber

Viruserkrankungen gibt es gerade bei Kindern viele, auch das Drei-Tage-Fieber gehört zu den typischen Kinderkrankheiten. Diese Erkrankung ist zwar extrem ansteckend, dafür ist sie aber auch weitgehend harmlos und verläuft meistens ohne Komplikationen.

Das Fieber tritt aus heiterem Himmel auf und hält in der Regel auch tatsächlich drei Tage, manchmal auch etwas länger, an. Danach zeigt sich ein Hautausschlag, der ebenfalls für wenige Tage erhalten bleibt.

In den meisten Fällen erwischt es nur Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren, größere Kinder sind eher selten davon betroffen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 17 Tage, so dass zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch doch einige Zeit vergehen kann.

Symptome des Drei-Tage-Fiebers

Erreger dieser Viruserkrankung ist ein menschliches Herpesvirus, das durch Tröpfcheninfektion verbreitet wird. Auch Erwachsene können sich damit infizieren, sie entwickeln dann in der Regel jedoch grippeähnliche Symptome mit Halsweh und Schnupfen.

Meistens dauert es bis zum Erscheinen des Krankheitsbildes zwischen 7 und 14 Tagen, dann tritt plötzlich hohes Fieber auf. Diese hält bis zu vier Tage an und verschwindet dann genau so schnell wieder, wie es gekommen ist.

Die Eltern machen sich häufig große Sorgen, da die Kinder oft schwer krank wirken, was natürlich vor allem an dem hohen Fieber liegt. Geht man zum Arzt, so kann dieser nur selten die richtige Diagnose stellen, denn erst nach dem abrupten Rückgang des Fiebers, kann man sicher sein, dass es sich um das Drei-Tage-Fieber handelt.

Anschließend entwickelt sich innerhalb von nur wenigen Stunden ein roter Hautausschlag, vor allem Bauch, Brust und Rücken sind betroffen, manchmal breitet er sich auch auf die Extremitäten und den Kopf aus. Zu Juckreiz kommt es nur selten, der Ausschlag verblasst auch nach zwei bis drei Tagen wieder.

Weitere Symptome des Infektes können auch eine Entzündung im Rachen, geschwollene Lymphknoten am Hals sowie Durchfall und Erbrechen sein. Auch wenn die Symptome nur wenige Tage auftreten, sind die Kinder danach häufig noch länger angeschlagen.

Die meisten Kinder haben in ihren ersten drei Lebensjahren diese Virusinfektion durchgemacht, bei vielen verläuft sie jedoch sehr mild, so dass sie gar nicht als solche wahrgenommen wird.

Diagnose und Behandlung

Bei dieser meistens harmlosen Virusinfektion kommt es nur selten zu Komplikationen, eventuell können Fieberkrämpfeauftreten. Da diese unter Umständen Probleme verursachen können, sollte man in diesem Fall mit dem Kind einen Arzt aufsuchen.

Normalerweise haben die Kinder den Infekt nach einer Woche überstanden. Hat man sich einmal damit infiziert, so ist man sein ganze Leben lang immun gegen den Erreger.

Die Diagnose ist wie gesagt anfangs nicht möglich, wenn nach drei bis vier Tagen das Fieber schlagartig verschwindet, so kann man vom Drei-Tage-Fieber ausgehen.

Medikamente muss man also nicht unbedingt einnehmen, man kann höchstens versuchen, das Fieber etwas zu senken. Der Körper verliert durch das hohe Fieber viel Flüssigkeit, deshalb müssen die Kinder viel trinken. Möchte das Kind nichts trinken, dann ist unbedingt der Kinderarzt zu konsultieren.

Hausstaubmilben: Allergie-Gefahr im Kinderbett

Allergien sind in den letzten Jahren stark auf dem Vormarsch, vor allem Kinder sind zunehmend schon in jungem Alter davon betroffen. Eines der häufigsten Allergene sind die Hausstaubmilben, auf die viele Menschen mittlerweile allergisch reagieren.

Gerade jetzt im Winter sind die Milben aufgrund der trockenen Heizungsluft besonders aktiv, doch es gibt Hilfe für Hausstaubmilben-Allergiker.

Bett und Kuscheltiere sind der Lebensraum der Milben

Inzwischen hat bereits jedes fünfte Kind eine Allergie gegenüber Hausstaubmilben entwickelt. Sie sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, übertragen auch keine Krankheiten und richten keinen Schaden an der Haut an.

Doch es ist genau so wie bei Pollen, auch die Milben können Allergien und im schlimmsten Fall sogar Asthma auslösen. Der kindliche Körper ist den winzigen Tierchen ausgesetzt, so dass sich Antikörper bilden, mit der Zeit steigt das Risiko, dass eine Allergie entsteht.

Vor allem im Kinderbett lauert die Gefahr, denn die Spinnentierchen ernähren sich von Hautschuppen. Und Kinder verbringen viel mehr Zeit im Bett, als Erwachsene, so dass die Milben gerade dort reichlich Nahrung auf der Matratze finden.

Die Wärme und Feuchtigkeit im Bettchen tut ihr übriges dazu, dass die Milben sich so richtig wohlfühlen. Eine weitere Gefahr stellen die von Kindern so geliebten Kuscheltiere dar, denn auch dort tummeln sich Milben, genauso wie auf Polstermöbeln und auf dem Teppich.

Die Spinnentiere nehmen also die Hautschuppen auf und setzen später Kot ab, und in erster Linie ist das darin enthaltene Eiweiß für die Entstehung einer Allergie verantwortlich. Der Kot zerfällt dann nach einiger Zeit, verbindet sich im Zimmer mit dem Staub und wird dann über die Luft von den Kindern eingeatmet.

In den meisten Fällen entsteht eine Hausstaubmilben-Allergie schon bis zum Eintritt in die Schule. Häufig würde ein Allergietest bereits anschlagen, bevor überhaupt irgendwelche Symptome vorhanden sind.

So kann man gegen Hausstaubmilben vorgehen

Vorbeugung ist immer die beste Lösung, deshalb sollte man gerade in Familien, in denen es viele Allergien gibt, besonders darauf achten. Man muss also in den eigenen vier Wänden eine Umgebung schaffen, in der sich die Tierchen nicht wohlfühlen, weil sie keine idealen Bedingungen vorfinden.

Das Kinderzimmer, und vor allem der Schlafbereich, sollte dabei im Fokus stehen. Da die Matratze der bevorzugte Aufenthaltsort der Milben ist, sollte man sich einen speziellen Bezug, ein so genanntes Encasing, zulegen.

Dadurch kann der Kot nach dem Zerfallen nicht mehr in die Raumluft gelangen, außerdem gelangen sie auch nicht mehr an ihre Nahrung, die Hautschuppen. Mit dieser Maßnahme kann man die Belastung mit Allergenen um bis zu 99 Prozent senken.

Federbetten sollte man gar nicht in Betracht ziehen, denn nur Bettzeug aus Synthetik kann man bei 60 Grad waschen und somit alle Milben vernichten. Die Bettbezüge sollte man einmal in der Woche wechseln und so heiß wie möglich in der Maschine waschen.

Die Kissen und Decken gehören alle vier bis sechs Wochen in die Waschmaschine, bei den Encasings sind drei Monate zu empfehlen.

Übergewicht bei Kindern – Ein schwerwiegendes Problem

Übergewicht ist heutzutage nicht nur bei Erwachsenen ein weit verbreitetes Problem, sondern betrifft leider auch immer mehr Kinder. Dafür gibt es viele verschiedene Ursachen, doch grundsätzlich lässt sich Übergewicht in den meisten Fällen vermeiden, wenn Eltern entsprechend darauf achten.

Übergewicht ist immer ein Risiko für die Gesundheit, der Arzt wird feststellen, wie hoch der Fettanteil des Organismus ist. Dazu ermittelt der Mediziner den Body-Mass-Index, dann können entsprechende Maßnahmen besprochen werden.

Die Ursachen für kindliches Übergewicht können vielseitig sein

Wenn man auf übergewichtige Kinder trifft, dann wird man feststellen, dass in vielen Fällen auch die Eltern unter Übergewicht leiden. Man kann dann davon ausgehen, dass es in der Familie entsprechend eine genetische Anlage für Fettleibigkeit gibt.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass man der Entstehung von Übergewicht einfach ausgeliefert ist. Es bedeutet lediglich, dass man im Alltag vermehrt auf das Gewicht achten muss, da man einfach viel schneller zunimmt als andere Leute.

Das Übergewicht rührt in der Regel einfach von einer falschen Ernährung und mangelnder Bewegung her. In den Familien wird viel zu fettig gekocht, außerdem ist der Anteil an Kohlenhydraten, meistens in Form von Zucker, viel zu hoch.

Bewegen sich die Kinder dann zusätzlich noch wenig, weil sie viel Zeit vor dem Fernseher, der Spielekonsole oder dem Computer verbringen, dann ist der Weg eigentlich schon vorprogrammiert.

Die Folgen für die Kinder

Die Gesundheit leidet am meisten unter den Folgen des Übergewichtes, und das gilt auch für die seelische. Die dicken Kinder sind in der Schule und im Alltag häufig Hänseleien ausgesetzt, was ihrem Selbstwertgefühl stark schadet und sie oftmals auch zu Außenseitern macht.

Es entsteht ein schlimmer Kreislauf, denn durch den Frust greifen die betroffenen Kinder dann erst recht zum Essen, um sich so zu trösten. Sie igeln sich zuhause ein, haben kaum Kontakte, und bewegen sich in der Folge noch weniger.

Natürlich hat das Übergewicht auch Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Blutfettwerte sind häufig erhöht. So besteht schon mal ein hohes Risiko, irgendwann Probleme mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu bekommen. Die Gelenke müssen viel mehr Gewicht aushalten, Verschleiß und Haltungsschäden können die Folge sein.

Maßnahmen gegen das kindliche Übergewicht

Zunächst sollten Eltern ihr Kind vom Arzt untersuchen lassen, um festzustellen, ob es bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt. Im nächsten Schritt geht es um Veränderungen im Alltag, das betrifft in erster Linie die Ernährung.

Eltern sollten sich schulen lassen, wie eine adäquate Ernährung aussieht, davon profitiert die ganze Familie. Obst und Gemüse stehen dabei ganz weit oben, ergänzt wird der Speiseplan durch Vollkornprodukte, Reis und Kartoffeln, dazu kommt ein kleinerer Anteil an magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten, Eiern und fettarmem Fisch.

Zucker und Weißmehl sollten so weit wie möglich aus der Ernährung verbannt werden, auch zuckerhaltige Getränke gehören gestrichen. Neben der Ernährung sollte auch das Augenmerk auf mehr Bewegung im Alltag gerichtet werden.

Sicher lässt sich eine Sportart finden, die dem Kind auch Spaß macht, so dass es dauerhaft am Ball bleibt. Soll ein Kind abnehmen, so gelingt dies nur, wenn die ganze Familie an einem Strang zieht. Mit Leistungsdruck und Stress erreicht man nicht, eher mit liebevoller Konsequenz.

Ayurveda für Kinder – Wohlfühle

Immer mehr Menschen finden auf der Suche nach einer gesunden und ganzheitlichen Lebensweise ihren Weg zum Ayurveda . Diese umfassende Form des Lebenswegs, was der Begriff Ayurveda eigentlich bedeutet, stammt aus dem indischen Raum und ist dort seit Tausenden von Jahren eine anerkannte und erprobte Form der Lebensführung. Ayurveda umfasst dabei nicht nur eine umfassende Tradition der Ernährung und Pflanzenheilkunde, sondern ein ganzheitliches Lebenskonzept, welches dem Menschen ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben ermöglichen soll.

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Ayurveda für Kinder – wie früh ist früh genug
Grundsätzlich sind auch Kinder bereits in der Lage die Grundlagen des Ayurveda zu erfassen und nach den Regeln und Lehren dieses Lebensweges ihr Leben zu gestalten. Allerdings muss man dazu sagen, dass es hier anleitender Erwachsener bedarf, welche nicht nur um die Bedürfnisse des Kindes wissen, sondern auch wie diese Bedürfnisse im Rahmen des Ayurveda erfüllt werden können. Dabei sollte der Fokus vor allem auf der ausgewogenen und ausgeglichenen Lebensweise liegen und dem Kind von den Eltern vorgelebt werden. Nur so können die allgemeinen Konzepte auch vom kindlichen Geist problemlos angenommen werden. Darüber hinaus sind natürlich die praktischen Anwendungsbeispiele wie die Ernährung und die körperliche Fitness und Erholung mittels Massagen dem Kinde nicht nur nahe zu bringen, sondern als Teil des Lebens zu vermitteln. Hier kann zum Beispiel das Buch einen ersten Einstieg bieten und Eltern zeigen, welche Teile des Ayurveda auch für Kinder geeignet sind und wie sie dem Kind nahe gebracht werden können.