Sie sind hier: kinderzeugs.de - News

Schnee bringt Kindern schulfrei

Solch einen Winter haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Es soll Kinder geben, die in diesem Winter 2010 erstmals so richtig Schnee gesehen haben. Natürlich sicher nicht in Baden-Württemberg oder Bayern. Doch an manchen Ecken in Nordrhein-Westfalen ist richtiger Schnee mitunter ja Mangelware. Und auch Schleswig-Holstein ist nicht gerade ein Schneeparadies normalerweise. Doch nun bringt der viele Schnee in Deutschland einen ungeahnten Effekt mit sich: schulfrei!

Am heutigen Mittwoch bleiben viele Klassenzimmer in Deutschland verwaist. Wegen Schnee und Glätte sind in Schleswig-Holstein an diesem 03. Februar 2010 alle Schulen dicht. Und da der Schneefall in der ganzen Republik noch immer anhält, sind auch vielen anderen Gebiete in der Republik betroffen. So haben nach Kinderzeugs.de Informationen beispielsweise Schulen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern geschlossen. Ebenfalls soll es vereinzelt Schulen in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Niedersachsen sowie in Hamburg, Bremen und Berlin geben, die aufgrund von Schnee und Glätte heute geschlossen haben.

Freuen dürfte sich der eine oder andere Skiliftbetreiber. Denn vielerorts heißt es am heutigen Mittwoch sicherlich Ski und Rodel heil!

Sexueller Missbrauch: Nächster Jesuitenpater mit Geständnis!

Scheinbar vergeht kein Tag mehr ohne Hiobsbotschaft beim Jesuitenorden. Denn heute hat ein weiterer Lehrer des Canisius-Kollegs gestanden, Kinder sexuell missbraucht zu haben. Und dies auch noch an mehreren Einsatzorten. Wie heute mehrere Medien berichten, hat sich der Mann zu den Taten bekannt, nachdem ihm die Aussagen von drei Opfern vorgehalten wurden. Diese haben sich zuvor gemeldet, um im Zuge der vorherigen Ermittlungen gegen die beiden beschuldigten ehemaligen Jesuiten-Pater auszusagen.

In einem Fall gab der neue Beschuldigte die Vorwürfe den Medienangaben zufolge zu. Der betreffende Jesuit ist übrigens noch heute im Orden und hat inzwischen den Informationen zufolge Selbstanzeige erstattet. Er war Religionslehrer in Berlin am Canisius-Kolleg (1970 bis 1971) und in Hannover als Jugendseelsorger (1971 bis 1975). Zudem arbeitete er als Lehrer und in der Jugendarbeit in Berlin (1976 bis 1981), sowie anschließend als Lehrer und Jugendseelsorger in Hamburg (1981 bis 1983). Anschließend folgten mehr als 20 Jahre Einsatz als Projektleiter eines anerkannten Hilfswerkes.

Der Orden entschuldigte sich bei den Opfern. Zugleich liegen auch wohl bei dem Orden intern Vermutungen nahe, dass die nun bekannten Vorfälle aus den 1970er Jahren in Hannover nicht die letzten Übergriffe sind.

Kinderzeugs.de erhofft sich natürlich, dass alle Fälle aufgeklärt werden, dass sämtliche Opfer den Mut haben, sich zu offenbaren und vor allem dass den Tätern die gerechte Strafe zuteil wird!

Sexueller Missbrauch an Jesuitenschule – Ausweitung des Skandals

Seit Tagen gibt es Nachrichten um einen Sex-Skandal beim katholischen Jesuitenorden. Eigentlich wollte Kinderzeugs.de nicht in die Berichterstattung hierüber einsteigen. Doch nun hat sich der Skandal um den sexuellen Missbrauch von Schülern bei dem Orden ausgeweitet. Demnach gab es Übergriffe in Hamburg, Hildesheim, St. Blasien und Göttingen. Ferner waren auch Spanien und Chile betroffen. Aufgrund dieses enormen Ausmasses berichten auch wir in Kürze über den sexuellen Missbrauch.

Bekannt wurde der Skandal aufgrund von Vorkommnissen am Berliner Canisius-Kollegs. Hier wurden Schüler sexuell missbraucht. Doch nun erklärte der ranghöchste deutsche Jesuit, Pater Stefan Dartmann, dass es eben nicht nur diese gut 20 Missbrauchsfälle in den 1970er und 1980er Jahre gab. Ebenso seien eben auch sexuelle Übergriffe in St. Blasien, Hildesheim, Hamburg und Göttingen bekannt geworden, so wie auch in Chile und Spanien.

Beschuldigt sind zwei heute fast 70jährige, denen sexuelle Übergriffe und Anleitung zur Selbstbefriedigung sowie unsittliche Berührungen vorgeworfen werden. Die Missbrauchsfälle stammen aus den Jahren 1975 bis 1984, als einer der beiden Beschuldigten als Deutsch-, Sport- und Religionslehrer in Hamburg, Berlin und Sankt Blasien arbeitet. Anschließend ging er wohl für den Orden nach Chile und Spanien. Der zweite Beschuldigte arbeitete von 1972 bis 1981 als Lehrer und Seelsorger.

Gewalttaten von Jugendlichen unter Alkoholeinwirkung steigen

Nach Angaben des ARD-Politikmagazins “Report Mainz” werden immer mehr Gewalttaten und Körperverletzungen von Jugendlichen unter Alkoholeinfluss begangen. Dies geht aus Vergleichszahlen hervor, die das ARD-Magazin auf Anfrage von elf der 16 Landeskriminalämter erhalten hat. Die Zahlen dokumentieren den Anteil von alkoholisierten Jugendlichen bei Körperverletzungsdelikten und Gewalttaten von Jugendlichen in den letzten Jahren. Hier wurde eine enorme Zunahme registriert. So stieg der entsprechende Wert in Rheinland-Pfalz von 10,6 Prozent (2000) auf 23 Prozent (2008). Ebenso gingen die Zahlen in Bayern von 10,8 Prozent (1996) auf 28,2 Prozent (2008) nach oben und in Brandenburg von 9,6 Prozent (2000) auf 20,1 Prozent (2008). Im Augenblick erfolgt eine systematische Auswertung der Daten für ganz Deutschland.

Dieses Problem kann nach Auffassung von Experten durch ein einheitliches Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren gemindert werden. Dies fordert zumindest der Kriminologe Prof. Pfeiffer im “Report Mainz”. Demnach könnten brutale Gewalttaten von Jugendlichen verhindert werden, wenn es ein höheres Alterslimit für die Alkohol-Abgabe geben würde. Dies ist nach Angaben des Kriminologen das Ergebnis einer neuen Studie seines Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) mit dem Titel “Drogenkonsum im Jugendalter – Verbreitung, Bedingungsfaktoren und Zusammenhang mit Gewaltverhalten”. Hierbei sind deutschlandweit rund 45.000 Jugendlichen der neunten Jahrgangsstufe repräsentativ befragt worden. Ergebnis ist ein direkter Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalttaten von Jugendlichen, erläuterte der Kriminologe.

Süßwarenmesse in Köln: Fluch oder Segen für Kinder?

In der rheinischen Metropole Köln ist gestern die Internationale Süßwarenmesse ISM eröffnet worden. Nun werden sicherlich wieder einige verantwortungsbewusste Eltern sicherlich aufschreien, warum Kinderzeugs darüber berichtet. Auch wir hier intern haben lange diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Schokolade-Neuheiten sehr wohl etwas auf einer Kinderseite zu suchen haben. Von daher ein kurzer Überblick über die ISM in Köln. Da die Ausstellung sowieso eine Fachmesse ist, sind Kinder an den Ständen sowieso eher weniger anzutreffen.

Gut 1.500 Aussteller aus 66 Ländern sind auf der Messe in Köln vertreten. Präsentiert wird auf der ISM nicht nur Schokolade, sondern auch Neuheiten in Sachen Eis, Salzgebäck und Weingummi. Highlights in diesem Jahr: Schokolade zum Einatmen, “Kölnisch Wasser”-Pralinen, Waldfrucht-Prosecco- Marzipan oder Schokoladen-Sushi. Mit der Messe sollen immer neue Impulse für den Markt der Süßigkeiten geschaffen werden.

Kleine Info am Rande: Jeder deutsche naschte im Jahr 2009 im Schnitt rund 30 Kilogramm Süßwaren im Wert von 110,83 Euro. Dabei ist allerdings Knabberzeugs immer attraktiver, während Schokolade, Eis und Zuckerwaren immer weniger gekauft werden.

Quelle: Zeit

Bundesfamilienministerin Köhler will Familien sinnvoller unterstützen

Bundesfamilienministerin Kristina Köhler will Familien künftig effizienter unterstützen. Wie sie der “Bild am Sonntag” sagte, sollen alle familienpolitischen Leistungen wie beispielsweise Erziehungsgeld, Kindergeld, Elterngeld auf den Prüfstand kommen. Gut 250 Milliarden Euro gibt der Bund jährlich an Leistungen für Familien aus, wobei diese vielfältig und unübersichtlich sind. Mit Finanzminister Wolfgang Schäuble sei vereinbart worden, dass alles auf den Prüfstand komme, um zu sehen, was sich bewährt und was nicht.

Gleichzeitig stellte Ministerin Köhler allerdings auch klar, dass keine Leistungen gekürzt werden sollen. Denn Zielsetzung sei nicht eine Kürzung der Leistungen für Eltern, sondern ein effizienterer Einsatz. Bereits seit Jahren werde über die Vielzahl der Leistungen diskutiert, ohne dass diese jedoch systematisch untersucht worden seien. Die Überprüfung soll nun zeigen, ob tatsächlich alle 150 diversen Maßnahmen sinnvoll seien.

Hartz IV-Panne: Verzicht auf Rückzahlung von Familien gefordert

Die Hartz IV-Panne bei den Empfängern von Kindergeld beschäftigt die politische Landschaft – und natürlich unter uns Eltern wird darüber diskutiert. Immerhin ist es ja Sache des Staates, darauf zu achten, meint die Kinderzeugs.de Redaktion. Von daher schließen wir uns ausnahmsweise mal Politikern an, obwohl wir natürlich bekunden wollen, dass wir politisch unabhängig sind. Wenn aber nun Politiker – aller Parteien übrigens – von der Bundesregierung fordern, dass die Bundesregierung auf eine Rückerstattung der 20 Euro verzichten soll, die Hartz IV-Empfänger zu viel an Kindergeld bekommen haben, dann kann das ja als Elternteil nur befürwortet werden.

Denn schließlich haben die Kritiker ja durchaus Recht, dass der Fehler eigentlich von der Bundesagentur für Arbeit zu verantworten ist. Bedenkt man nun den Aufwand für die Rückzahlungen, so ist dieser sicherlich höher als die Rückforderungen. Und wenn es nun auch noch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt – nicht auszudenken, was das den Steuerzahler wieder kostet. Die Bundesagentur fordert von rund 1,3 Millionen Eltern pro Kind 20 Euro zurück.

Blogverzeichnis Blogverzeichnis Freizeit Blogs im RSS Verzeichnis Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloglinks