Darauf ist bei der Auswahl des Kindergartens zu achten

Im Alter von drei Jahren ist für die meisten Kinder die Zeit für den Kindergarten gekommen, bei manchen sogar schon früher. Ein Großteil des Alltags wird sich für das Kleinkind dann in der Einrichtung abspielen, so dass es davon stark geprägt wird.

Die meisten Eltern machen sich deshalb schon lange vorher Gedanken über den geeigneten Kindergarten. Schließlich möchte man sein Kind am Tag gut aufgehoben wissen, und der Sprößling sollte die Einrichtung auch gerne besuchen. Bei der Auswahl des Kindergartens gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, bei anderen kann man ruhig auch Abstriche machen.

Fragen, die man sich vorab stellen sollte

Welche Ansprüche Eltern an einen Kindergarten stellen hängt natürlich in erster Linie von den persönlichen Lebensumständen ab. Deshalb kann man sich nicht unbedingt immer nach den Empfehlungen anderer Eltern richten.

Zunächst ist es wichtig, ob beide Elternteile berufstätig sind, so dass man auf ganz bestimmte Öffnungszeiten der Einrichtung angewiesen ist. Auch die Entfernung zur Wohnung spielt in vielen Fällen eine Rolle, vor allem, wenn kein Auto vorhanden ist.

Die Kosten für die Unterbringung im Kindergarten sind nicht überall gleich, es gibt teilweise große Unterschiede, eventuell ist das auch ein zu berücksichtigendes Kriterium. Einige Kindergärten arbeiten nach einem bestimmten pädagogischen Konzept, zum Beispiel Montessori- oder Waldorf-Kindergärten, manche Eltern legen Wert darauf.

Betreuungsbedingungen und Ausstattung

Kindergärten sind teilweise sehr unterschiedlich strukturiert. In den meisten Einrichtungen werden die Kinder entsprechend ihres Alters in Gruppen eingeteilt. Doch immer mehr Kindergärten gehen auch zu gemischten Gruppen über, denn für die Entwicklung kann dies durchaus förderlich sein.

Es ist erstrebenswert, dass in dem Kindergarten auch Kinder mit Behinderungen und Ausländer gut integriert sind. In vielen Einrichtungen arbeiten nicht nur Erzieherinnen, sondern auch Praktikanten und Zivildienstleistende. Für Kinder wäre es wichtig, dass das Personal nicht ständig wechselt, und dass der Gruppe die Erzieherinnen fest zugeordnet sind.

Die Optik des Kindergartens sollte eher eine untergeordnete Rolle spielen, denn wichtiger als moderne Räumlichkeiten ist eine gute Betreuung. Dennoch sollten die Räume kindgerecht gestaltet sein, es sollten verschiedene Bereiche zur Verfügung stehen, zum Beispiel auch Möglichkeiten zum Rückzug. Im Außenbereich sollten genug Spielgeräte und Anregungen angeboten werden, welche die Kinder zur Bewegung animieren.

Mehrere Kindergärten miteinander vergleichen

Zunächst sollte man sich im Bekanntenkreis nach persönlichen Erfahrungen umhören, auch auf dem Spielplatz kommt man schnell mit anderen Eltern ins Gespräch. Bevor man sich für eine Einrichtung entscheidet, sollte man wenigstens zwei Kindergärten besucht haben, meistens gibt es auch die Möglichkeit eines Schnuppertages für das Kind.

Dabei sollten sich die Eltern den Tagesablauf und das pädagogische Konzept des Kindergartens genau erklären lassen. Beim Besuch sollte man die Atmosphäre auf sich wirken lassen und auf den Umgang des Personals mit den Kindern achten.

Wichtig sind natürlich auch die Öffnungszeiten, vor allem wenn berufstätige Mütter auf eine Betreuung angewiesen sind. Die meisten Einrichtungen sind in diesem Punkt inzwischen sehr flexibel, teilweise werden auch individuelle Lösungen gefunden. Die Gruppen sollten nicht zu groß sein, es müssen ausreichend Erzieherinnen zuständig sein, so dass eine gute Betreuung gewährleistet ist.

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