Darauf ist beim Kauf eines Dreirades zu achten

Fahrzeuge machen Kindern nicht nur viel Spaß, sie fördern zudem auch ihre Entwicklung. Beim Heranwachsen werden die verschiedenen Phasen von unterschiedlichen Kinderfahrzeugen begleitet.

Meistens beginnt es mit einem Rutschauto, bevor es dann Zeit für ein Lauf- oder Fahrrad ist, fahren die meisten Kinder liebend gerne mit dem Dreirad. Dreiräder sind für Kinder ab 12 Monaten geeignet, sie werden meistens bis zum fünften Lebensjahr benutzt.

Das Fahren mit dem Dreirad kräftigt die Beinmuskeln und fördert die Koordination und die Motorik. Doch was macht ein gutes Dreirad eigentlich aus? Worauf sollten Eltern beim Kauf unbedingt achten?

Die Sicherheit des Dreirades

Das A und O bei Kinderfahrzeugen ist natürlich die Sicherheit, denn es lauern jede Menge Verletzungsgefahren. Ein Dreirad ohne GS-Siegel bzw. CE-Zeichen sollte man für den Kauf gar nicht in Betracht ziehen.

Das Kind sollte leicht und sicher ein- und aussteigen können, dafür braucht das Fahrzeug einen tiefen Rahmen und breite Reifen, so dass der Schwerpunkt möglichst niedrig liegt. Eine gute Bremse zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur auf einen Hinterreifen, sondern auf beide gleichzeitig wirkt.

Damit das Dreirad nicht so leicht umkippen kann, sollte auf eine breite Hinterachse geachtet werden. Um die Sicherheit beim Fahren zu gewährleisten, sollten die Pedale rutschfest sein, damit die Füße nicht immer abrutschen.

Teile aus Kunststoff enthalten oftmals Weichmacher, hier sollte man sich beim Hersteller erkundigen, ob dies beim jeweiligen Modell der Fall ist. Das Vorderrad muss mit einem Schutzblech ausgestattet sein, so dass das Kind mit den Füßen nicht an den Reifen kommen kann.

Komfort für Eltern und Kind

Ein gutes Dreirad ist nicht nur sicher, sondern auch komfortabel für das Kind, und eventuell auch für die Eltern. Manchmal müssen Eltern noch eine Zeit lang mit einer Schiebestange nachhelfen, die am Dreirad montiert werden kann.

Ideal ist es, wenn man diese in der Höhe verstellen kann, damit Mama oder Papa bequem schieben können. Ist eine solche Schiebestange notwendig, so ist eine Lenkradsperre von Vorteil, denn so kann verhindert werden, dass das Kind mitlenkt und das Dreirad gegen Hauswände oder parkende Autos stößt. Ein Leerlauf ist in diesem Fall ebenfalls empfehlenswert, das erhöht auch die Sicherheit für das Kind.

Eine ordentliche Luftbereifung schont die Wirbelsäule des Kindes, denn Stöße werden optimal abgefedert. Plastikräder sind extrem laut und bei häufiger Benutzung des Dreirades gehen sie auch sehr schnell kaputt.

Ergonomisch geformte Schalensitze erhöhen nicht nur den Sitzkomfort, sie stützen auch den Rücken des Kindes und beugen Haltungsschäden und Schmerzen vor.

Damit das Dreirad ein wenig mitwachsen kann, sollte man den Sitz auch verstellen können, manche Dreiräder haben sogar einen verstellbaren Rahmen. Es ist jedoch unbedingt auf eine feste Verankerung zu achten, damit die Stabilität durch zu eventuell vorhandenes Spiel nicht beeinträchtigt wird.

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