Dem Baby die Zeit des Zahnens erleichtern

Irgendwann zwischen dem fünften und achten Lebensmonat zeigt sich bei den meisten Babys der erste Zahn. Für Eltern ist das im ersten Moment ein freudiger Augenblick, doch schon bald werden sie merken, dass diese Phase auch ganz schön anstrengend sein kann.

Und das war erst der erste Streich, viele weitere Zähne müssen in der kommenden Zeit noch den Kiefer durchbrechen. Nicht jedes Baby hat Probleme mit dem Zahnen, doch bei einem Großteil ist die Stelle gerötet und schmerzt auch.

Die Zahnungsbeschwerden beim Baby

Es gibt Säuglinge, bei denen brechen die Zähne ganz unbemerkt durch. Doch für viele Babys ist das Zahnen eine echte Qual und hat schon fast Krankheitscharakter. Die Eltern bemerken meistens einen vermehrten Speichelfluss, das Sabbern kann also ein erster Hinweis auf die bevorstehende Phase sein.

Die Stelle im Kiefer kann gerötet sein, und der Durchbruch ist eventuell auch mit Schmerzen verbunden. Obwohl es medizinisch gesehen keinen Zusammenhang mit dem Zahnen gibt, berichten viele Eltern auch von Durchfall und Fieber, Infekte sind in dieser Zeit häufiger zu beobachten.

Das liegt wohl nicht am Zahnen selbst, sondern daran, dass die Babys in dieser Zeit alles mögliche in den Mund nehmen, um die unangenehmen Empfindungen zu lindern.

Damit können Eltern zur Linderung beitragen

Eltern dürfen sich nicht wundern, dass das Baby in der Zeit des Zahnens viel quengeliger und weinerlicher als sonst ist. Es fühlt sich einfach nicht wohl und weiß gar nicht, was mit ihm da eigentlich vorgeht. Man kann das Kind in dieser Phase unterstützen, indem man ihm besonders viel Zuneigung und Nähe schenkt.

Die Nächte könnten sehr unruhig sein, deshalb könnte es dem Kind helfen, vorübergehend bei den Eltern zu schlafen. Damit das Kind nicht irgendwelche Dinge in den Mund nimmt, um darauf herum zu beißen, sollte man ihm spezielle Beißringe oder ähnliches anbieten. Im Handel gibt es spezielle Zahnungshilfen, die auch gleichzeitig kühlen und somit die Schmerzen lindern.

Arzneimittel gegen Zahnungsbeschwerden

Sind die Beschwerden beim Zahnen sehr stark, kann man sich auch bestimmt Arzneien in der Apotheke besorgen. Zum einen wären das spezielle Zahngels, wie zum Beispiel Dentinox, die man mit dem Finger auf dem Kiefer und dem Zahnfleisch aufträgt.

Viele Eltern schwören auch auf die Homöopathie, in der Apotheke bekommt man ein Komplexmittel namens Osanit, das mehrere Wirkstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen und Kamille enthält. Alternativ kann man dem Kind auch Chamomilla als Globuli in der Dosierung D6 oder D12 verabreichen. Schmerzmittel sind für Säuglinge viel zu stark, und sollten beim Zahnen nicht zum Einsatz kommen.

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