Der Düsenjet im Kinderzimmer

Bild: flickr.com/gillyberlin

Weihnachten rückt immer näher und damit auch die Suche der Eltern nach geeignetem Spielzeug für die Kinder. Was besonders die Augen von den Kleinsten dabei zum leuchten bringt, ist Spielzeug, das blinkt und Geräusche von sich gibt. Leider aber erreichen dabei viele Kinderspielzeuge Lautstärken, die mit einem Düsenjet vergleichbar sind.
Wenn Spielzeug nicht nur bunt ist, sondern auch noch Geräusche macht, ist es besonders für Kleinkinder das Größte. Der Handel bietet hierbei eine große Palette vom Kinderkeyboard, welches beispielsweise „Old McDonald hat eine Farm“ begleitet von passenden Tiergeräuschen spielt, bis hin zu Autos, die laut brummend durch das Kinderzimmer fahren. Doch nicht alle diese Geräusche sind für Kinderohren unbedenklich. Einige Kinderspielzeuge erreichen Lautstärken, die mit einem Düsenjet in nächster Nähe vergleichbar sind. Diese können bei Kindern in kurzer Zeit zu irreparablen Hörschäden führen, da Kinder erst noch lernen müssen, was zu laut ist und was nicht. Sie entfernen sich nicht automatisch aus dem Bereich einer Lärmquelle, sondern blenden diese einfach aus.
Da auf den Spielzeugen keine Angaben stehen, wie laut ein Spielzeug tatsächlich ist, sollten Eltern ein paar Tipps beim Kauf beachten. Zum einen ist das eigene Lärmempfinden ein relativ guter Gradmesser. Die meisten Geräuschspielzeuge besitzen Demo Knöpfe. Beschallt das Spielzeug schon den ganzen Laden, so sollte es besser auch dort verbleiben. Auch ist es wichtig zu wissen, dass Impulsgeräusche für die Ohren gefährlicher sind, als Dauergeräusche. Daher besser darauf achten, wie laut Tröten oder Trillern werden können, ehe sie als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen. Zu guter Letzt sollten auch Großeltern und andere Verwandte gebeten werden, möglichst kein oder sehr geräuscharmes Spielzeug zu schenken.

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