Der erste Freund

Bild: Bady (markus)/pixelio.de

Auch wenn Eltern und besonders Väter gern den Gedanken verdrängen, irgendwann einmal ist es so weit und aus dem Kind wird ein Teenager und damit einher geht auch die Entdeckung verwirrender Gefühle und vor allem der erste Freund, das erste Händchen halten und der erste Kuss.

Besonders Väter tun sich meist schwer damit zu akzeptieren, dass aus dem süßen kleinen Mädchen langsam eine junge Frau wird und der Vater die erste Stelle im Leben nun irgendwann in absehbarer Zeit nun nicht mehr einnehmen wird. Doch auch Mütter sind oft beim ersten Freund ihrer Tochter unsicher. Fragen nach dem wie alt der Junge ist quälen dabei ebenso, wie Fragen, ob Familie, andere Freunde, Hobbys und nicht zuletzt die Schule unter der Beziehung leiden werden. Aber auch die Frage, wie weit die zwei verliebten Teenager gehen ist eine Frage, die meist im Raume stehen bleibt.

Am wichtigsten in dieser Situation allerdings ist erst einmal die Ruhe zu bewahren. Die meisten ersten Liebesbeziehungen gehen ohnehin nicht über gemeinsame Kinobesuche, Händchen halten oder erste Küsse hinaus. Mit permanenten Nachfragen erreichen Eltern ohnehin nur, dass sich ihre Tochter endgültig verschließt und gar nichts mehr erzählen wird. Besser ist es, immer ein offenes Ohr zu haben und vor allem sich mit Kommentaren, auch wenn es ab und an schwer fällt, eher zurück zu halten. Auch wenn es für die Eltern ein meist recht komisches Gefühl ist, so sollten sie versuchen, ein kurzes zwangloses Treffen mit dem Jungen herbeizuführen, um sich selbst ein Bild zu machen. Die Tochter wird sicher nichts dagegen haben, wenn die Eltern ein ehrliches Interesse ohne Vorurteile zeigen.

Um das Thema Verhütung und ein offenes Gespräch allerdings werden weder Tochter noch Eltern herum kommen.

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