Der korrekte Sonnenschutz für Kinder

Die menschliche Haut ist sehr sensibel, das gilt besonders für Kinderhaut. UV-Strahlung ist dabei der größte Feind, denn sie kann großen Schaden anrichten. Erst im Alter von etwa 12 Jahren ist der natürliche Schutzmechanismus der Haut vollständig ausgebildet.

Bis dahin wiegt jeder Sonnenbrand doppelt schwer und erhöht das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken. Ein wirksamer Sonnenschutz ist deshalb im Sommer das A und O, Eltern sollten sich bewusst sein, dass sie die Verantwortung für die Gesundheit der Haut ihrer Kindheit haben.

Sonnenschutz für Babys

Babys sind ganz besonders schutzbedürftig, das gilt auch für ihre Haut. Bei Babys reicht es nicht aus, die Haut mit einer Sonnencreme einzureiben. In ihrem ersten Lebensjahr sollten sich Babys ausschließlich im Schatten aufhalten, denn selbst eine Sonnencreme würde keinen adäquaten Schutz bieten.

Auch im Schatten ist man nicht vor der UV-Strahlung geschützt, deshalb sollten Babys auch hier mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Zusätzlich ist luftige Kleidung zu tragen, und natürlich eine Kopfbedeckung.

Achtung, falls die Haut mit Babyöl eingerieben wurde, das macht sie noch sensibler gegenüber der Sonneneinstrahlung. Auch bei den Spazierfahrten mit dem Kinderwagen sollten die Kleinsten gut geschützt sein. Falls das Verdeck nicht ausreicht, kann zusätzlich noch ein Sonnenschirm am Kinderwagen befestigt werden.

Sonnenschutz für Kleinkinder und Kinder

Kleinkinder haben immer noch eine sehr empfindliche Haut, deshalb kann auch hier nicht auf einen guten Sonnenschutz verzichtet werden. Auch für sie ist es am besten, wenn sie sich überwiegend im Schatten aufhalten.

Natürlich ist der Bewegungsdrang der Kinder sehr groß, doch sollte man gerade auf dem eigenen Grundstücke für mehrere schattige Plätze sorgen, zum Beispiel mit Hilfe eines Sonnenschirms oder -segels.

Kinder müssen mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingerieben werden, am besten LSF 50, es gibt auch spezielle Sonnenschutzmittel für Kinder. Sonnencreme für Erwachsene enthält zur Konservierung oft Alkohol, dieser trocknet die Kinderhaut schnell aus.

Die Kleidung sollte luftig aber nicht zu dünn sein, damit die UV-Strahlung nicht hindurch dringen kann. Eine Kopfbedeckung ist bei Kindern ganz wichtig, sie schützt auch zusätzlich das Gesicht vor zu viel Sonne.

Beim Thema Sonnenschutz sollten auch die Augen nicht vergessen werden, eine Sonnenbrille mit UV-Filter schützt sie ausreichend. In der Mittagszeit ist die Sonnenstrahlung am intensivsten, zwischen 12 und 15 Uhr sollten die Kinder sich deshalb lieber im Haus aufhalten.

Die richtige Anwendung von Sonnenschutzmitteln

Die meisten Sonnenschutzprodukte wirken nicht sofort, deshalb sollte man sie bereits eine halbe Stunde vorher auftragen. Die Sonnencreme ermöglicht keinen unbegrenzten Aufenthalt in der Sonne, darauf sollten Eltern achten.

Auch wiederholtes Eincremen verlängert die Schutzzeit nicht. Auch wenn man ein wasserfestes Produkt verwendet hatte, sollte dieses nach dem Baden erneut aufgetragen werden, damit der vollständige Sonnenschutz auch erhalten bleibt.

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