Der Muttertag – Nur ein Kommerzfest oder Mamas Ehrentag?

Foto: heavenxxx89 / flickr.com

Der Muttertag naht, am 8. Mai ist es wieder so weit: Die Mütter dürfen sich an diesem Tag über ein wenig wohlverdiente Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und vielleicht auch das ein oder andere kleine Geschenk freuen. Doch nicht selten wird der Muttertag auch als kommerzialisierter Feiertag verschrien, manche halten ihn gar für ein Überbleibsel der Nazi-Zeit. Was ist dran am zweifelhaften Ruf des Muttertages – und was wünschen sich Mütter eigentlich wirklich?

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Fragt man nach dem Ursprung des Muttertages, wird dieser nicht selten in die Schublade „Drittes Reich“ gesteckt. Damit tut man dem Feiertag jedoch unrecht, schließlich wurde er von Hitlers Anhängern in der NS-Zeit lediglich für deren ideologische Zwecke missbraucht. Die Geburtsstunde des Muttertages liegt viel weiter zurück, im Jahr 1907. Am 12. Mai dieses Jahres führte die Methodistin Anna Marie Jarvis einen Memorial Mothers Day durch, in Gedenken an ihre verstorbene Mutter. Sie konnte die Methodistenkirche in Grafton (USA) davon überzeugen, im Folgejahr einen Gedenktag für alle verstorbenen Mütter durchzuführen. Nachdem ihr dies gelungen war, setzte sie sich dafür ein, einen offiziellen Feiertag zu Ehren der Mütter einzuführen. Sie konnte sich rasch durchsetzen: 1909 feierte man bereits in 45 Staaten der USA den Muttertag. 1914 wurde er der Mothers Day dann vom Kongress auch offiziell anerkannt: Zu Ehren der Mütter wurde ab diesem Zeitpunkt der 2. Sonntag im Mai als Muttertag gefeiert. Wahr ist jedoch, dass der Muttertag bei uns erst in den 30er Jahren richtig verbreitet wurde – und dass er natürlich besonders von Blumenhändlern und Pralinenherstellern gefördert wurde.

DailyDeal  ... und die Stadt gehört Dir!Der Muttertag sollte natürlich nicht der einzige Tag im Jahr sein, an dem man der geliebten Mama zeigt, wie gern man sie hat. Doch im schnelllebigen Alltagsstress geht so eine Selbstverständlichkeit gern mal unter – da kann ein Feiertag schon eine praktische Gedächtnisstütze sein. Kinder und Väter können so an diesem Tag Mama mal was Gutes tun. Besonders beliebte „Dankeschön“-Geschenke für die beste Mama der Welt sind Blumen, Pralinen, Selbstgebasteltes oder auch kleine Gutscheine, z.B. für eine kleine Wellness-Pause, ein leckeres Essen, eine Massage oder eine Kosmetikbehandlung.

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