Der plötzliche Kindstod

Bild: Stefan Latz/pixelio.de

Der Fall eines 14 Monate alten Kindes, welches nach dem Mittagsschlaf im Kindergarten nicht mehr erwachte, lässt das Thema wieder einmal aktuell werden. Der plötzliche Kindstod gehört sicher zu den schrecklichsten Ängsten, die Eltern von Säuglingen und Kleinkindern quälen, vor allem, da die Ursachen nicht geklärt sind. Dennoch gibt es einige Risikofaktoren, auf die Eltern achten können.

Vom Plötzlichen Kindstod spricht man, wenn für den Tod eines Kindes keine Ursache nachweisbar ist. Am häufigsten sind davon statistisch gesehen Jungen zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat betroffen, die ein unterdurchschnittliches Gewicht aufwiesen oder Frühgeburten waren. Auch wurde beobachtet, dass das Phänomen meist in den Wintermonaten auftrat und die Kinder in vielen Fällen unter eigentlich harmlosen Atemwegsinfekten litten.

Es gibt also einige Risikofaktoren, auf die Eltern achten können. Zum einen scheint es durchaus eine Rolle zu spielen, ob die Mutter während der Schwangerschaft rauchte oder dies in der Umgebung des Kindes geschieht. Der Rauch kann neben dem Risiko des Kindstodes auch zu Entwicklungsverzögerungen oder Fehlentwicklungen des Gehörs und der Lungen führen. Des weiteren zählen zu Risikofaktoren auch ein zu frühes Abstillen und Überwärmung des Kindes durch zu warme Decken und Kleidung oder eine zu hohe Raumtemperatur. Auch das schlafen in Bauchlage, besonders auf einer weichen Unterlage zählt zu den Faktoren, die den plötzlichen Kindstod begünstigen. Daher sollten die Wiege oder das Kinderbettchen eine harte Matratze haben. Dies ist auch für die noch weichen Knochen, die sich entwickeln und fast im Schlaf wachsen, von Vorteil. Ebenso kann und sollte auf ein Kissen im Bettchen verzichtet werden.

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