Deutsche geben bis zu 1,5 Milliarden Euro für Nachhilfe aus

In Sachen privater Nachhilfe scheint es in Deutschland einen Boom zu geben. Wie aus einer gerade veröffentlichten Studie hervorgeht, nehmen gut 1,1 Millionen Schüler gegenwärtig regelmäßig Nachhilfeunterricht in Anspruch. Erstellt wurde die Studie von den Bildungsforschern Klaus und Annemarie Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Demnach langen die Deutschen für den Nachhilfeunterricht ihres Nachwuchses ordentlich in die Tasche. Denn für Kinder und Jugendliche werden zwischen 942 Millionen und fast 1,5 Milliarden Euro ausgegeben.

Auffallend ist hierbei ein starkes Gefälle zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Wird die Untergrenze der jährlichen Gesamtausgaben für allgemeinbildende Schulen zu Grunde gelegt, die für die Nachhilfestunden ausgegeben wird, gibt es enorme Unterschiede. Die höchsten Ausgaben pro Schüler gibt es hier mit 131 Euro pro Jahr in Hamburg und Baden-Württemberg. Dagegen betragen diese in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nur 74 Euro. Der Bundesdurchschnitt beläuft sich den Angaben der Studie zufolge auf 108 Euro.

Heutzutage scheint die Nachhilfe bereits in der Grundschule üblich zu sein. Hier bekommen der Studie zufolge allein sechs Prozent der Schüler bundesweit Nachhilfe in Deutsch und Mathematik.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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