Diabetes bei Kindern

Diabetes ist schon lang keine Erkrankung des Alters mehr. Auch immer mehr Kinder sind unter den Erkrankten. Dabei sind Kinder schon lang nicht mehr nur vom sogenannten “ jugendlichen Diabetes “ , dem Typ 1, betroffen. Hier liegt die Zahl bei 30. 000 Erkrankten bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren (wir berichteten bereits in 2010).
Der bekannte “ Altersdiabetes“, Typ II, ist nun auch bei Kindern ein Thema. In den letzten Jahren ist die Zahl um mehr als das fünffache gestiegen, was in konkreten Zahlen mehr als 200 Neuerkrankte im Jahr bedeutet. Doch wie ist das möglich?

Ursachen für Diabetes bei Kindern

Das Kinder an dem Typ 1- Diabetes erkranken ist oftmals aus der familiären Veranlagung heraus entstanden. Der klassische Alters-Diabetes wird bei Kindern allerdings durch massives Übergewicht ausgelöst. In der heutigen Zeit kein Wunder mehr. Die Kinder sind immer mehr gebannt von Videospielen und unbegrenzter Zeit vor dem Computer. Anstatt in die Schule zu laufen oder in der Pause zu rennen, werden sie dahin gefahren und sitzen in der Hofpause mit ihren Smartphones auf Bänken und spielen. Weiterhin wird die Situation durch die falsche Ernährung der Kinder provoziert. Übergewicht und Diabetes entstehen durch ständige Zuckerzufuhr. Süße Getränke, viele Süßigkeiten, unverhältnismäßig große Mahlzeiten und Fastfood in Kombination mit fehlender Bewegung. Ein Teufelskreislauf.

Was kann dagegen getan werden?

In allererster Linie müssen die Neuerkrankungen der Kinder verhindert werden. Bewegung, Fahrrad fahren, das Spielen an der frischen Luft und eine gesunde ausgewogene Ernährung sind essentiell. Dabei sollte jedoch immer beachtet werden, dass es keine Verbote gibt. Süße Speisen und Schokolade in einem angemessenen Umfang sind erlaubt. Wenn man diesen Genuss den Kindern verbietet, werden sie heimlich umso mehr zu sich nehmen.

Bei bereits erkrankten Kindern wird in 10.000 Fällen Bereits mit einer Insulinpumpe gearbeitet. Dabei sind die Kinder automatisch auf eine Insulindosis eingestellt, ohne dass die Gefahr besteht, dass sie akut unterzuckern oder aber überzuckern.
Einige sehr schwach ausgeprägte Erkrankungen können mit einer einfachen Ernährungsumstellung bewerkstelligt werden.
Allerdings ist es in jedem Falle nötig, dass der Blutzucker andauernd und regelmäßig kontrolliert wird. Natürlich gibt es bestimmte Richtwerte, die in einer Blutzuckerwertetabelle festgehalten sind. Zu finden unter: http://www.blutzuckerwertetabelle.de
In dieser Tabelle stehen nicht nur die Bewertungen des einzelnen gemessenen Wertes, sondern es ist auch gekennzeichnet, bei welchen Werten Handlungsbedarf besteht. Die Tabelle ist nicht nur für Erkrankte geeignet, sondern auch für Menschen und Kinder bei denen der Wert kontrolliert werden sollte, um eine Erkrankung frühzeitig erkennen zu können.

Was passiert, wenn man nichts tut?

Wenn man sein Kind mit einem Diabetes leben lässt und nur auf Insulin setzt, ohne etwas an der Lebensweise zu ändern, dann entstehen viel größere Risiken.
Folgeerkrankungen, wie Nierenschäden und Gefäßerkrankungen, sind die Konsequenz. Das wiederum kann bis zur Amputation von beeinträchtigten Gliedmaßen und einem sehr hohen Schlaganfall-Risiko führen.
Gerade bei so jungen Leben ist es wichtig sie zu schützen und ihnen zu helfen. Nicht nur in dem man sie behandelt, sondern in dem man es den Kindern auch verständlich macht. Damit die Zukunft lang, glücklich und gesund sein kann.

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