Die Wohnung fürs Baby sicher machen

Wenn ein Baby geboren wird, ändert sich der Alltag der frisch gebackenen Eltern ganz gehörig. Irgendwann zwischen dem siebten und zehnten Monat wird das Kind mit dem Krabbeln beginnen, ein großer Meilenstein in der Entwicklung ist erreicht.

Doch sobald sich das Baby alleine fortbewegen kann, wird es für die Eltern auch anstrengender. Die Babys wollen ihre Umwelt entdecken und sind äußerst neugierig, nicht ist vor ihnen sicher, und Gefahren kennen sie noch nicht. Es ist also an den Eltern, die Wohnung spätestens dann so zu gestalten, dass dem Baby nichts passieren und es seine Umwelt ungestört entdecken kann.

Achtung bei Steckdosen und elektrischen Geräten

Technische Geräte üben auf kleine Kinder eine ganz besondere Faszination aus. Da gibt es unzählige Knöpfe zu drücken und Lichter die aufleuchten. Man kann Babys eigentlich gar nicht davon fernhalten, deshalb ist es sicherer, wenn die Geräte ausgeschaltet werden, wenn sie ohnehin nicht gebraucht werden. Mehrere Geräte kann man an einer Mehrfachsteckdose anschließen, diese kann man dann per Schalter komplett ausschalten.

Während die Geräte nicht unmittelbar eine Gefahr darstellen, sieht das bei Steckdosen schon ganz anders aus. Beim Spielen an einer Steckdose könnte das kleine Kind einen Schlag bekommen.

Deshalb sollte man sich gleich einen größeren Vorrat an Steckdosensicherungen zulegen. Diese Scheiben aus Kunststoff können ganz einfach in die Steckdosen eingelegt werden, so kann ein Baby auch keinen Stecker hinein stecken.

Möbel und Treppen sichern

Die Einrichtung der Wohnung ist meistens wesentlich älter als das Baby. Kaum einer macht sich bei der Inneneinrichtung Gedanken darüber, wie es später einmal mit einem Kind sein könnte. Babys, die anfangen zu krabbeln, werden sich auch schon bald an allem möglichen zum Stehen hochziehen.

Damit dabei nichts umkippen kann, sollten instabile Schränke und Regale unbedingt an der Wand befestigt werden. Die Ecken von Tischen und anderen Möbelstücken können für kleine Kinder ebenfalls gefährlich werden. Hier findet man im Handel spezielle Abdeckungen, die Kinder vor Verletzungen schützen können.

Extrem wichtig, dass an Schränken Sicherungen angebracht werden, in denen für Kinder gefährliche Dinge aufbewahrt werden, wie zum Beispiel Arzneimittel oder Chemikalien. Das gleiche gilt auch für einen Schrank, in dem Mülleimer untergebracht sind.

Damit sich Kinder in Türen nicht die Finger quetschen können, kann man dort ebenfalls spezielle Sicherungen anbringen. Treppen können für kleine Kinder sehr gefährlich werden, ein Treppensturz kann mit schweren Verletzungen enden. Die Treppe kann man mit einem speziellen Gitter absichern, dieses kann nur von einem Erwachsenen geöffnet werden. Die Treppenschutzrollos sollten aus einem glatten Material bestehen und natürlich stabil sein. So können sich die Kinder nicht verletzten und auch nicht mit ein bisschen „ruckeln“ das Gitter überwinden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Gitter über keinerlei Klettermöglichkeiten verfügen. Kleinkinder sind hier doch meist geschickter und hartnäckiger als so manche Eltern annehmen (Quelle: http://www.treppenschutzgitter.net/treppenschutzrollo-bester-schutz-fuer-nachwuchs/).

Achtung bei Zimmerpflanzen!

In vielen Räumen stehen Zimmerpflanzen, von denen eine Gefahr für Babys ausgehen könnte. Giftige Exemplare sollten natürlich komplett aus der Wohnung verbannt werden, oder zumindest in großer Höhe platziert werden.

Die Erde in den Töpfen ist für die Kleinen äußerst interessant, gerne wird sie auch in den Mund genommen. Es ist deshalb ratsam, keine Pflanzen auf den Boden zu stellen, bis das Kind ein gewisses Alter erreicht hat.

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