Erkältung bei Kindern: Lieber Hausmittel statt Medizin

Foto: Pixelio.de / Simbamo

Zu dieser Jahreszeit schnieft, niest und hustet es überall in Kindergärten und Schulen. Doch auch wenn die Sorge um das Wohl der Kinder groß ist, allzu frühe Verabreichung von Arzneimitteln sollte vermieden werden. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände rief dazu auf, Kinder bei leichten Erkältungen nicht mit Medizin aufzupäppeln, sondern zunächst auf bewärte Hausmittel zu vertrauen.

Erschreckende Zahlen liegen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – vor:  72 Prozent der Eltern geben ihrem Nachwuchs bei einer Erkältung sofort Arzneimittel zur Behandlung. Das ist nun ja auch nicht verwerflich, doch oft können Hausmittel auf natürlichere und schonende Weise dasselbe Resultat erzielen.

Häufig scheinen die Eltern einfach nicht genügend über die Möglichkeiten der Hausmittel informiert zu sein, denn nur 16 Prozent wenden diese tatsächlich an. Dabei sind Hausmittel oft eine gute Alternative, da sie im Gegensatz zu Arzneimitteln weniger Nebenwirkungen haben und den Körper des Kindes somit nicht noch zusätzlich schwächen. Ob Wickeln, Inhalation oder Tee: Die Selbstheilungskräfte der Kleinen werden so sinnvoll unterstützt – das kommt ihnen auf Lebenszeit zugute. Ein netter Nebeneffekt: Die Hausmittel aus Omas Zeiten sind wesentlich preiswerter als die teuren Pharmazeutika.

Um den richtigen Umgang mit der Gesundheit zu lernen, bieten die Apothekerkammern etwas ganz besonderes an: Das Projekt „Apotheke macht Schule“ soll schon die Kleinen besser informieren – kostenlose Vorträge von geschulten Apothekern können von den Schulen selbst angefordert werden. So soll auch der Nachwuchs für einen bewussten Umgang mit Medikamenten und Hausmitteln sensibilisiert werden.

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