Fieber ist etwas Gutes

Gerade in dieser Jahreszeit machen in Schulen und Kindergärten wieder grippale und Virus Infekte die Runde. Schnell haben sich die Kinder mit den Erregern angesteckt. In der Folge reagieren Kinder häufig mit hohem Fieber. Was aber sollten Eltern bei einem Fieberkind tun und ab wann ist eine Temperatur als Fieber anzusehen? Hier einige hilfreiche Tipps für Eltern.

Zunächst einmal sollte Eltern klar sein, das Fieber bei Kindern zwar durchaus beängstigend hoch werden kann, grundsätzlich aber eine sinnvolle und vor allem wichtige Reaktion des Körpers. Die Erhöhung der Körpertemperatur zeigt dabei nichts anderes, als dass das Immunsystem gerade auf Hochtouren arbeitet und sich gegen die Krankheitserreger zur Wehr setzt. Daher sollte zunächst abgewartet werden und auf keinen Fall das Fieber sofort gesenkt werden.

Gemessen wird dabei am besten im Po. Auch wenn Kindern diese Messmethode nicht sonderlich gefällt, so ist diese doch die zuverlässigste. Gemessen wird dabei bitte mit einem digitalen Thermometer, wer noch ein altes Quecksilberthermometer besitzt, sollte dies schnellstens entsorgen. Bei der von Kindern eher angenommenen und daher von vielen Eltern bevorzugten Methode der Ohrfieberthermometer entstehen leider oft Messfehler, so dass sie nicht genau sind.

Ab einem Wert von über 39 Grad Fieber sollten Eltern das Fieber genauer im Auge behalten und gegebenenfalls auch mit Wadenwickeln oder kühlenden Lappen auf der Stirn versuchen, den Kindern Erleichterung zu verschaffen. Bei einem Wert nahe der 40 kann dann allerdings doch der Fiebersaft oder das Fieberzäpfchen ins Spiel kommen. Hierbei können dann Mittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder Paracetamol eingesetzt werden, bei Kindern und Jugendlichen über 15 Jahren auch Mittel mit dem Wirkstoff ASS.

Generell aber gilt: Erst einmal den Körper arbeiten lassen und erst in Notfall das Fieber künstlich senken.

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