Frühe Behandlung bei Hodenhochstand

Foto: Thomas Yager-Madden / flickr.com

Eine Fehllage des Hodens ist bei Babys immer wieder ein Thema. Besonders Frühchen sind davon betroffen. Auch wenn es für die Kinder selbst weder schmerzhaft noch in einer anderen Weise einschränkend ist, sollten Eltern den Hodenhochstand bei ihrem Säugling noch vor dem neunten Lebensmonat behandeln lassen.

Hodenhochstand kann gefährlich werden

Etwa zwei bis fünf Prozent aller männlichen Säuglinge sind vom Hodenhochstand betroffen. Dabei verlagern sich einer oder beide Hoden nicht rechtzeitig nach unten. Besonders betroffen sind Frühgeborene. Etwa ein Drittel von ihnen ist vom Hodenhochstand betroffen. Für das Kind ist dies nicht schmerzhaft. Etwa drei bis vier Monate nach der Geburt besteht noch die Chance, dass der Hoden von allein in den Hodensack wandert. Passiert dies nicht, so muss medizinisch eingegriffen werden, ansonsten besteht ein stark erhöhtes Risiko späterer Unfruchtbarkeit. Daneben besteht ebenso eine erhöhte Gefahr, an Hodenkrebs zu erkranken.

Therapiemöglichkeiten

Bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt wird auch die korrekte Lage der Hoden kontrolliert. Wird dabei ein Hodenhochstand festgestellt, kommen verschiedene Therapien in Frage. Entweder kann der Hodenhochstand durch Gabe von Hormonen, oder auch durch einen operativen Eingriff behoben werden. Auch eine Kombination aus beiden Therapien kann in Frage kommen. Auch noch danach ist eine regelmäßige Kontrolle durch den Kinderarzt nötig.

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