Gefahr Planschbecken

Bild: hydro-xy/flickr.com

Es lässt sich nicht mehr leugnen, die ständig ansteigenden Temperaturen lassen keinen Zweifel daran, dass der Sommer da ist. Die ansteigenden Temperaturen bedeuten aber auch vor allem für Eltern eine erhöhte Aufmerksamkeit, damit das Kind immer gut vor der Sonne geschützt ist und nicht überhitzt. Gern wird auch zur Abkühlung von Kleinkindern auch ein Planschbecken herbei geholt. Leider aber unterschätzen Eltern dabei, dass es nicht eines tiefen Wassers braucht, bis das Planschbecken zu einer tödlichen Gefahr werden kann.

An einem heißen Tag ist eine Erfrischung immer gern willkommen. Dies gilt natürlich nicht nur für Eltern, sondern erst recht für ihre Kinder. Egal ob Baby, Kleinkind oder Schulkind, alle lieben ein kühles Bad. Ob nun der Lauf durch den Rasensprenger im heimischen Garten, der allerdings erst ab einem Alter von etwa zwei Jahren interessant wird und zuvor noch eher unheimlich wirkt, oder der Pool auf dem Balkon oder im Vorgarten, Abkühlung und Spaß verspricht alles, was mit Wasser und plantschen zu tun hat.

Je kleiner allerdings die Kinder sind, desto mehr sollten die Eltern Vorsicht walten lassen. Gerade Kleinkinder, die gerade erst sitzen können, sollten niemals unbeobachtet in einem Plantschbecken gelassen werden, auch wenn in diesem das Wasser nur wenige Zentimeter hoch steht. Der Boden des Beckens ist rutschig, die Kinder allerdings sitzen nicht still. Daher besteht die Gefahr, dass das Kleinkind rutscht und sich dabei auf den Bauch dreht. In dem glatten Becken allerdings hat es allein kaum eine Chance, sich wieder zu drehen. Schnell entsteht eine Panik, bei der das Kind automatisch schneller atmet. Dabei jedoch bleibt in vielen Fällen der Mund unter der Wasseroberfläche, so dass das Kind selbst in einem Pool mit nur wenig Wasser ertrinken kann. Daher lieber das Kind aus dem Pool nehmen, selbst wenn man nur einmal kurz zur Toilette muss.

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