Gerechte Ostereier

Foto:Peter Freitag/pixelio.de

Rivalität und der Konkurrenzkampf unter Geschwistern gehört zum Alltag. Besonders die älteren Kinder versuchen dabei häufig bei Wettbewerben gegen die Jüngeren zu punkten, egal, ob es sich dabei um sportliche oder schulische Wettbewerbe handelt. Doch auch die an diesem Wochenende bevorstehende Ostereiersuche ist ein Wettbewerb. Damit es nicht zu Tränen und Enttäuschungen kommt, können Eltern schon im Vorfelde einige Regeln festlegen.

Die Suche nach den Ostereiern sollte allen Spaß machen. Den Eltern beim Verstecken der vielen kleinen Naschereien, den Kindern beim Finden. Doch gerade, wenn Kinder unterschiedlichen Alters auf die Suche gehen, kann es schnell zu langen Gesichtern und Tränen kommen. Schließlich dürfen die österlichen Naschereien für die Kleinen nicht in zu schwer aufzufindenden Nischen versteckt werden, die Älteren sollen jedoch auch ihre Freude haben und nicht gleich alles finden. Hier aber genau liegt das Problem. Wenn Eltern nicht vorher schon einige Regeln festlegen, so werden sich die älteren Kinder nicht damit begnügen, offensichtliches liegen zu lassen, sondern dies so zu sagen im Vorbeigehen mit einsammeln.

Um den kleineren Geschwistern aber auch Erfolgserlebnisse, beziehungsweise auch Ostereier und Schokohasen zu kommen zu lassen, können verschiedene Strategien angewandt werden. Eine davon ist simpel. Alles, was die Kinder finden, wird zusammen gelegt und dann im Anschluß gerecht aufgeteilt. So wird zum einen der Teamgeist gefördert, zum anderen das soziale Verhalten geschult. Aber auch eine einfache Absprache mit den älteren Kindern, sich auf schwerer aufzufindende Eier zu konzentrieren und die offensichtlichen Osternester den „Kleinen“ zu überlassen, beugt Konflikten vor und garantiert allen ein fröhliches Suchen.

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