Geschwisterstreit ist völlig normal

Eltern scheint es häufig so, als bestünde das Leben mit mehr als einem Kind nur aus den permanenten Streitereien der Geschwister untereinander. Doch sind die Reibereien um Nebensächlichkeiten völlig normal und bedeuten nicht, dass dies auch im Erwachsenenalter so bleibt, zumindest verblassen die Erinnerungen an die Reibereien mit dem zunehmendem Alter zusehends.

Sie scheinen wie Hund und Katze zu sein. Geschwister pflegen untereinander meist nicht gerade einen freundlichen Umgangston. Eltern scheint es fast, als habe man daheim einen permanenten Kriegsschauplatz, an dem nur zeitweise ein kurzer Waffenstillstand herrscht. Dabei ist die Rivalität unter Geschwistern völlig normal und verständlich.

Meist sind die Kinder einer Familie unterschiedlich alt. Je größer der Altersunterschied, desto mehr kann sich das Erstgeborene an den Zustand erinnern, als es die Aufmerksamkeit der Eltern mit niemandem teilen musste. Doch auch, wenn die Kinder nur einen geringen Altersunterschied haben, so müssen sie sich ihre Hauptbezugspersonen permanent teilen. Rivalisierendes Verhalten, der Versuch den Bruder oder die Schwester vor den Eltern anzuschwärzen sind dabei noch nicht einmal böswilliges Verhalten sondern gehören schlicht zum Buhlen um die elterliche Zuwendung.

Eine repräsentative Umfrage kann Eltern von Geschwisterkindern allerdings beruhigen. Zwar geben 56 Prozent der Befragten an, sich im Kindesalter mit ihren Geschwistern gestritten zu haben, allerdings verblasst im Laufe des Lebens die Erinnerung. Auch gaben die Befragten an, nicht unter den geschwisterlichen Rangeleien gelitten zu haben.
Übrigens erscheinen im Rückblick nur gerade einmal rund 20 Prozent der tägliche Streit mit den Geschwistern als das, was sie in ihrer Kindheit daheim am meisten gestört habe.

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