Im ersten Lebensjahr besser Schlafsäcke

Bild: pixelio.de / meltis

Gerade im ersten Lebensjahr des Kindes sollten Eltern im Bett des Babys auf Kissen, Decken und Kuscheltiere verzichten. Auf diese Weise bleiben die Kleinkinder eher auf dem Rücken liegen und können nicht versehentlich ihr Gesicht eingraben.

Gerade in der kalten Jahreszeit neigen Eltern dazu, es dem Baby im Bettchen mit Decken und Kissen möglichst warm zu gestalten. Gerade darauf aber sollten Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes verzichten, da die Kleinkinder auf diese Weise nicht in ihrem Betten haben, worin sie ihr Gesicht eingraben könnten. Ideal ist es, wenn statt unter eine Decke gelegt, das Baby in einem Schlafsack schlafen kann. Gemeinsam mit dem Verzicht auf Kuscheltiere und Kissen sind damit zwei Faktoren beseitigt, die das Risiko, dass das Kleinkind den Plötzlichen Kindstod erleiden könnte, drastisch minimiert.

Die Sorge, das Baby könnte in einem Schlafsack in der Nacht auskühlen, ist trotz kalter Außentemperaturen im Übrigen unberechtigt. Es gibt Babyschlafsäcke in verschiedenen Variationen, sowohl für den Sommer als auch für den Winter. Entscheidend ist dabei die richtige Größe. Ist der Schlafsack zu groß, kann sich das Kind darin verwickeln, oder tatsächlich frieren. Die im Handel erhältlichen Modelle sind größtenteils allerdings nur in den Standartgrößen 70, 90 und 120 cm erhältlich. Als ideale Größe für den Schlafsack des Kindes allerdings gilt, dass am Fußende etwa 10 bis 15 Zentimeter Platz bleiben sollte. Am einfachsten ist es, dafür einen zu großen Schlafsack etwas ab zunähen, schließlich kann man besonders in den ersten Monaten dem Baby beim Wachsen fast zusehen. Wichtig zu beachten bei der Wahl des Schlafsacks sind vor allem dass er atmungsaktiv und pillingfest ist, sowie keine optischen Aufheller, Weichmacher oder Flammschutzmittel enthält.

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