In der Öffentlichkeit sollte eine Mutter ihr Baby diskret stillen

Wenn ein Baby Hunger hat, wartet es nicht gerne und möchte gestillt werden. Ob die Mama dabei irgendwo in der Öffentlichkeit sitzt, stört das Kleine bekanntermaßen nicht. Die Meinung der Etiketten-Trainerin Kristin Koschani-Bongers dazu ist, dass jede Mutter zwar für sich entschieden müsse, ob sie in der Öffentlichkeit stillen möchte. Wichtig dabei ist es aber, Rücksicht auf die Empfindungen anderer Menschen zu nehmen.

Stillen ist zwar natürlich, weil dabei aber die Brust entblößt wird, ist dieser intime Vorgang für manche Menschen doch störend. Koschani-Bongers meint deshalb dazu, dass andere Leute an etwas teilhaben müssen, was sie nicht unbedingt wollten. Deshalb wäre es auch für das Babys besser, sich dazu an einen ruhigen Ort zurück zuziehen. Heutzutage bieten viele Einkaufcenter oder Restaurants schöne Räume zum Stillen und Wickeln der Babys an, meint die Expertin. Sind diese nicht vorhanden, so könne doch gezielt nach einem ruhigen Platz, wie einem Büro oder einen Nebenraum, gefragt werden.

Wenn es keinen separaten Platz in der Öffentlichkeit für die junge Mütter gibt, so braucht diese deshalb nicht zu Hause bleiben. Oft hilft schon ein kleines Tuch, dass die Mutter über die Brust und das trinkende Kind legt. Oder sie dreht sich einfach etwas auf die Seite, um nicht direkt im Mittelpunkt zu stehen. Ein weiter Tipp von Koschani-Bongers: eventuelle Begleitpersonen fragen, ob ihnen das Stillen vor ihren Augen etwas ausmacht.

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2 Responses to In der Öffentlichkeit sollte eine Mutter ihr Baby diskret stillen

  1. Feli sagt:

    If breastfeeding disturbs you, please feel free to put a blanket over YOUR head.
    Stillen ist Nahrungsaufnahme. Essen in der Öffentlichkeit ist soweit ich das weiß absolut in Ordnung, bitte verbessern sie mich wenn ich da was falsch verstanden haben.
    Deswegen sollte stillen genauso kein Problem sein. Ich werde mich nicht auf eine Toilette zurückziehen damit mein Kind essen kann. Ich verlange auch von keinem anderen das er neben dem Klo isst.
    Also wen es stört der sollte üben weg zu schauen. Das können wir her doch sonst so gut.

  2. Sandrina sagt:

    Die Autorin hat aber mit keinem Wort Stellung bezogen: der Artikel ist ein sachlicher Bericht über die nicht unumstrittende Meinung der Expertin.
    Ich kenne auch einige Menschen, die sich von blanken Brüsten gestört fühlen, und habe mich daher auch immer nach Möglichkeit an einen etwas ruhigeren Ort zurückgezogen – gut, die Toilette muss nun wirklich nicht sein, aber mitten im Restaurant muss es genauso wenig sein. Just my two Cents.

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