Katzen bewahren ungeborene Babys vor Neurodermitis

Dass Katzen helfen und aufmuntern, wenn man sich einsam fühlt, ist allgemein bekannt. Auch dass ihr tiefes Schnurren die Heilung von Knochenbrüchen beschleunigen soll, wurde bereits bewiesen. Nun gibt es jedoch eine weitere erstaunliche Neuigkeit für Katzenliebhaber: Kinder leiden seltener unter Neurodermitis, wenn sich ihre Mütter während der Schwangerschaft mit Katzen umgeben haben.

Kaum zu glauben: Die Samtpfötchen sollen tatsächtlich präventiv gegen Neurodermitis wirken. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der Universität Zürich. In einer Beobachtungsstudie stellten sie fest, dass mehrere Umweltfaktoren, unter anderem die Haltung von Katzen, das Risiko der Ungeborenen an Neurodermitis zu erkranken deutlich senken können. Untersucht wurden über tausend Kinder aus ländlicher Umgebung, die Hälfte von ihnen stammte aus Familien mit Katzen- oder Nutztierkontakt. Das Fazit der Forscher: Kinder von Tierhaltern zeigten in den ersten Lebensjahren ein geringeres Risiko für Krankheiten.

Besonders das Katzenhaar galt bislang oft als schädlich, doch kurioserweise wirkt sich das Haar der Kätzchen auf die Entstehung von Neurodermitis eher positiv aus.  Der Wirkmechanismus dieses Phänomens ist derzeit aber leider noch nicht bekannt, so die Forscher.

Auch das Leben auf dem Bauernhof, insbesondere beispielsweise der Umgang mit Heu, schützt das Kind schon im Bauch der Mutter vor Allergien. Schwangere sollten darum – aus falscher Sorge um ihr Baby – keinesfalls den Kontakt zu Tieren meiden. Im Gegenteil: Übertriebene Hygiene, sowie der Umgang mit Desinfektionsmitteln und Chemikalien kann Allergien des Kindes erst recht begünstigen.

Quelle
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