Kinder im Auto gut gesichert

Autounfälle zählen in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern. Deshalb sollten Kinder im Auto optimal gesichert sein. Es reicht aber nicht aus, den nächstbesten Kindersitz zu kaufen. Es wird empfohlen sich vor dem Kauf genau zu informieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Der ADAC nimmt die gängigen Kindersitze jährlich unter die Lupe und gibt Tipps, die die Kaufentscheidung erleichtern sollen.

Schalensitze mit der Kennzeichnung 0 und 0+ sind für Babies bis zu einem Gewicht von 9kg bzw. 13kg geeignet. Sie müssen immer entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden. Wenn die Babyschale auf dem Beifahrersitz befestigt wird, muss unbedingt beachtet werden, dass der Airbag an dieser Seite ausgeschaltet ist.

Kinder mit einem Gewicht von 9kg bis 18kg sind am besten in einem Sitz der Klasse I aufgehoben, der eine zusätzliche Sicherung am Oberkörper des Kindes aufweist. Dabei handelt es sich entweder um zusätzliche Hosenträgergurte, die dem Kind mehr Bewegungsfreiheit bieten, oder einen Fangkörper, welcher den Aufprall bei einem möglichen Unfall besser abfängt. Manche Modelle bieten auch die Möglichkeit eine Liegeposition einzunehmen oder den Sitz sowohl in Fahrtrichtung als auch gegen die Fahrtrichtung zu montieren.

Die Gruppen mit der Kennzeichnung II und III sind für Kinder mit einem Gewicht von 15kg bis 25kg bzw. 22kg bis 36 kg und einem Alter von 3,5-7 Jahre bzw. 6 bis 12 Jahre geeignet. Die Sitze sorgen für eine erhöhte Sitzposition, damit das Kind direkt mit dem Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz angeschnallt werden kann. Modelle mit einer Rückenstütze sind aus Sicherheitsgründen vorzuziehen.

Am besten ist es, wenn man sich vor dem Kauf schon informiert hat, welche Kindersitze in Frage kommen. In vielen Babyfachmärkten wird eine Beratung für Kindersitze angeboten. In jedem Fall ist eine Checkliste hilfreich. Der Kindersitz sollte bei der Bewertung durch den ADAC mindestens mit „gut“ abgeschnitten haben und auch für das Gewicht und das Alter des Kindes geeignet sein. Es müssen auch die Montagemöglichkeiten im Auto und die eventuellen Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel das Nutzen einer Babyschale als gesonderte Tragevorrichtung, beachtet werden.

Werdende Eltern sollten sich genau überlegen, für welche Babyschale sie sich entscheiden, ein ganz wichtiger Punkt auf der Babyerstausstattung Checkliste. Als empfehlenswert werden durch den ADAC Sicherheitstest die Babyschalenmodelle RÖMER Baby-Safe Plus SHR II mit ISOFIX Base und CYBEX Aton eingestuft.

Weitere hilfreiche Checklisten gibt es unter www.checklisten.de.

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