Kinder und Ängste – wie Eltern damit umgehen sollten

Foto: seen.by/timo-hermann

Je nach Lebensumfeld und Alter entwickeln unsere Kinder Ängste. Alle Eltern möchten die Kleinen gerne davor schützen und bewahren. Oft trösten Eltern sie mit dem Spruch „Du brauchst doch keine Angst haben!“. Doch hilft das den Kleinen wirklich?

Ihre Ängste unbewusst bagatellisieren und absprechen – dürfen und können Eltern das einfach? Und wenn Sie ihnen sagen, dass es ihre Monster nicht gibt, helfen sie den Kindern eigentlich? Diese Fragen sollten Sie alle mit Nein beantworten.
Ängste hat jeder Mensch.
Jeder Mensch weiß genau um seine Ängste, und gerade Erwachsene nehmen ihre Ängste meist sehr ernst. Dass auch die Kinder Angst haben, können viele nur schwer akzeptieren. Aber warum ist das eigentlich so? Die Ängste von Kindern sind sehr persönlich und real. Es ist eindeutig falsch, sie nicht ernst zu nehmen oder herunterzuspielen. Die Eltern müssen sich den Ängsten der Kinder stellen, nur so kann ein Kind diese besiegen. In unterschiedlichem Maß benötigen je nach Alter die Kleinen die Hilfe. Seine Angst verstehen und selbstständig eine Lösungsmethode dagegen entwickeln muss jedes Kind selbst – mit der Hilfe ihrer Eltern. Ihrer Angst begegnen können die Kinder nur so, die dann auch dauerhaft verschwinden kann.
Folgendes sollten die Eltern bewusst vor Augen halten:
Angstfrei wächst heute kein Kind auf. Jeder Mensch kennt auch in irgendeiner Form, dass Angst völlig natürlich und normal ist. Lassen Sie als Eltern ihren Kindern jede Unterstützung zukommen, nur so können Sie helfen dass diese ihre Angst besiegen. Die Kleinen können in ihrer Entwicklung dies als einen wichtigen Schritt begreifen, vor allem wenn die Eltern ihnen die Ängste zugestehen. Auch wenn es um ein Thema geht, dass Sie als Eltern nicht gerne ansprechen, wollen die Kleinen sehr ernst genommen werden. Und der traurige aktuelle Fall des neuenjährigen Mädchens aus Lyon, das aufgrund seiner Diabetes sein junges Leben beendete (Kinderzeugs.de berichtete), untermauert auf schreckliche Weise, dass die sensible Psyche von Kindern dringend ernstgenommen werden muss.

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