Kindergesundheit: Väter mit anderen Augen als Mütter

Wenn es um die Gesundheit der eigenen Kinder geht, gibt es zwischen Vätern und Müttern einen erheblichen Unterschied. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Während Mütter mal schneller eine Krankheit beim eigenen Kind erkennen, sind da Väter längst nicht so schnell mit von der Partie. Denn im Allgemeinen schätzen Väter die Gesundheit ihrer Kinder wesentlich positiver ein, als das bei Frauen der Fall ist. Für die repräsentative Umfrage wurden von Forsa im vorigen Monat 1.000 Personen befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.

So sind es gerade einmal vier Prozent der Männer, die wahrnehmen, dass das eigene Kind sehr oft erkältet ist oder unter Kopfschmerzen leidet. Bei den Müttern sind dies gute 15 Prozent, hieß es im Ergebnis der Umfrage. Ebenso nahmen lediglich drei Prozent der Väter wahr, dass ihr Kind unter Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma leidet – bei den Müttern waren es fünf Mal mehr. Ebenfalls wurden das sogenannte Zappel-Philipp-Syndrom und Schlafstörungen von den Müttern deutlicher wahrgenommen als von den Vätern.

Gründe hierfür sind nach Angaben von Psychologen, dass die Kinder noch immer überwiegend von den Müttern betreut werden. Väter hingegen bekommen von den Symptomen oft nichts mit oder nehmen sie nicht als solche wahr. Zudem bewerten Frauen und Männer Gesundheit und Krankheit generell anders.

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