Lästige Läuse

Bild: pixelio.de/Rainer Sturm

Egal ob im Kindergarten oder der Schule, irgendwann einmal werden Eltern zwangsweise mit kleinen, vielbeinigen Parasiten konfrontiert, die sich scheinbar mit Vorliebe auf den Köpfen von Kindern heimisch fühlen. Die Rede ist von Läusen.

Vielen Eltern ist es mehr als peinlich zuzugeben, dass ihr Kind Läuse hat, schließlich haftet dem Lausbefall noch immer ein Makel von Unsauberkeit und mangelnder Hygiene an. Dies ist jedoch falsch. Läuse nisten sich genauso auf einem Kopf ein, dessen Haarpracht jeden Tag gewaschen und gekämmt wird, wie in leicht verfilzten, ungewaschenen Haaren. Läuse ernähren sich vom Blut aus der Kopfhaut und nicht vom Schmutz. Auch die Haarlänge ist Läusen leider relativ egal.

Im Falle des Falles hilft leider nur noch eins, den Läusen den Kampf ansagen. Da Läuse zumindest im Kindergarten gemeldet werden müssen, sollte der Gang zum Arzt gemacht werden. Dieser kann auch sicher sagen, ob es sich tatsächlich um Läuse handelt, oder es doch nur festklebende Schuppen im Haar waren. Grundsätzlich ist jedoch immer dann ein Kopflausbefall vorliegend, wenn mindestens eine lebende Laus entdeckt wird, auch wenn noch keine Eier zu entdecken waren. Der Arzt wird ein auch frei in Apotheken erhältliches Läusemittel verschreiben, dessen Anwendung genausten befolgt werden muss. Darüber hinaus sollte ein Läusekamm, der ebenfalls in Apotheken erhältlich ist, Einsatz finden.

Ohne eine Wirt überleben Läuse übrigens nur rund 48 Stunden. Kuscheltiere, Kissen und Decken daher möglichst kochen und im Trockner trocknen, da so die Läuse definitiv sterben, alles andere desinfizieren und schlicht zwei bis drei Tage abdecken oder nicht benutzen und so eine erneute Plage auf dem Kopf verhindern.

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