Mama, ich brauch mehr Geld!

Je älter Kinder werden, desto größer werden auch ihre Wünsche. Irgendwann einmal kommt dann unweigerlich die Bitte an die Eltern, das Taschengeld zu erhöhen. Bis zu einem gewissen Alter und einem gewissen Betrag mag diesem noch von den Eltern entsprochen werden, doch irgendwann einmal ist der Punkt gekommen, an dem die Eltern mit dem Satz kontern: „Such dir einen Job.“ Doch ab welchem Alter und in welchem Umfang ist dies Kindern eigentlich erlaubt?

In Deutschland ist ganz klar die Kinderarbeit verboten. Dies allerdings gilt nicht für kleine Jobs. Hier ist klar gesetzlich geregelt, ab welchem Alter und in welchem Umfang Kinder sich etwas dazu verdienen dürfen. So ist es für Kinder unter 13 Jahren generell verboten, einen Job anzunehmen. In einem Alter zwischen 13 und 14 Jahren hingegen dürfen Kinder bereits Geld verdienen, wenn die Eltern dies erlauben. Allerdings sind hier nur leichte Beschäftigungen wie etwa Zeitungen austragen, Babysitten, Nachhilfe oder Gassi Gehen erlaubt und auch das nur in einem Umfang von maximal zwei Stunden pro Tag und nicht zwischen 18 Uhr und 8 Uhr.

Bei allem Streben des Nachwuchses nach eigenem Verdienst sollten Eltern aber unabhängig der gesetzlichen Grundlagen immer ein Auge darauf haben, ob es den Kindern eher Nutzen oder Schaden bringt, wenn sie in diesem Alter bereits für eine Aufbesserung des Taschengeldes arbeiten. Zweifelsfrei lernen die Kinder den Wert des Geldes mehr zu schätzen, wenn sie dafür selber arbeiten müssen. Auch ist davon auszugehen, dass sie auf diese Weise schon früh lernen, dass man sparen und arbeiten muss, um sich etwas leisten zu können. Andererseits dürfen unter dem Job nicht Schule, Freunde oder Hobbys leiden.

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