Mein Kind, das Schulkind

Der Eintritt in die Schule ist nicht nur für das Kind ein gewaltiger Einschnitt im Leben. Meist ist dies auch für Eltern der Beginn eines neuen Lebens. Egal, ob nun wieder beide Elternteile arbeiten gehen, oder dies auch schon zuvor getan haben, der Eintritt des Kindes in die Schule signalisiert auch für Eltern einen neuen Lebensabschnitt.

Es erfüllt Eltern mit einem gewissen Stolz, wenn aus dem Kindergartenkind ein Schulkind wird. Sicher sind auch sie am Tag der Einschulung ein wenig aufgeregt, denn auch für die Eltern verändert sich so einiges.

Viele Eltern erinnern sich besonders in dieser Zeit an ihre eigene Einschulung und auch an die Zeit, die sie selbst in der Schule verbracht haben. Vermeiden allerdings sollten sie, ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen auf das Kind zu projizieren, besonders dann, wenn diese Zeit als besonders negativ oder positiv empfunden wurde. Das Kind hat eine eigene Schullaufbahn vor sich, bei der auch die Zensuren oder auch die Interessen stark von denen der Eltern abweichen können.

Noch einem anderen Problem können sich Eltern in der ersten Zeit der Schule gegenüber gestellt sehen und das ist eine gewisse Eifersucht. Schließlich hatten die Eltern bisher einen großen Einfluß auf das Leben des Kindes und verbrachten sehr viel Zeit mit ihm. Mit der Schule allerdings rückt die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer in einen stärkeren Fokus des Kindes. Ebenso verhält es sich mit den Schulfreunden, mit denen schon in der Schule Verabredungen getroffen werden und mit denen mehr Zeit verbracht wird, als mit den eigenen Eltern.

Auch Eltern müssen erst einmal sich mit dieser neuen Situation zurecht finden und vielleicht auch einmal mit den eigenen Eltern über deren Erfahrungen sprechen.

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